Thomas Kunst: „Zandschower Klinken“

Fröhlich und eigenwillig gegen die Provinztristesse.

Shortlist Deutscher Buchpreis 2021. Thomas Kunsts melodiöser und eigenwilliger Roman weist narrativ unterfütterte soziale Interaktionsräume auf und stellt den eigenen Alltag als futuristisch-rhythmischen Gesang vor. Mit Niklas Luhmanns Liebe als Passion und frühen Gedichten von Wladimir Majakowksi parallel gelesen, zeigt sich ein mutmachender und fröhlicher Text, der zum Wiederlesen einlädt.

Das Leben auf dem Lande, die Ruhe, das einfache Leben: Viele Gegenwartsromane greifen auf diesen Topos zurück. Helga Schuberts Roman Vom Aufstehen, Judith Hermanns Daheim, und insbesondere auch Daniela Krien Der Brand behandeln dieses Thema. Die Figuren ziehen aufs Land, als Urlaub oder als Permanentlösung, um sich vom Großstadttrubel zu heilen und zu erholen. Dass dies nicht nur die Ruhe und Stille einbringt, sondern Mesallianzen zeitigt, wird in Juli Zehs Über Menschen, Christoph Hein Guldenberg und Bernhard Schlink Die Enkelin behandelt, nämlich das Dorf als Ort und Quell von kollektivistischer Gewalt. Weder romantisierend noch identitätsstiftend zerschneidet Thomas Kunst in Zandschower Klinken diese Dichotomie und hebt sie auf in einen melodiösen und fröhlichen Wirklichkeitssinn.

Ich sage in der sich allmählich ausbreitenden Dämmerung das Alphabet auf. Wenn beim Aussprechen der Buchstaben M, P und Y jeweils links oder rechts ein Baum am Straßenrand steht, komme ich in dieser Nacht noch unzählige Kilometer weiter. Abweichungen von zwei bis fünf Fuß sind erlaubt. Ich will ja nicht kleinlich sein. Fast die gleiche Anzahl Bäume zu beiden Seiten der Fahrerkabine. Landstraße, Autobahn, Landstraße, aber in umgekehrter Reihenfolge. Ich glaube, ich mache das jetzt jedes Wochenende. Die Welt ist das Größte auf der Erde.

Thomas Kunst aus: „Zandschower Klinken“

Inhaltsangabe:

Zandschower Klinken ist auf dem ersten Blick eher ein sehr lang gewordenes, als Prosa getarntes Gedicht. Herr Claasen betrauert seine verstorbene Hündin. Zandschow besitzt eine Kneipe, den Getränke Wolf, der Festivitäten veranstaltet, Themenabende, jährlich wiederkehrende Großpartys organisiert. Arbeitslosigkeit ist ein Problem. Fabriken siedeln sich woanders an. Arbeitsplätze gehen verloren. Infrastrukturen werden abgebaut. Niemand lässt sich aber die gute Laune verderben.  

Wir fahren jetzt los. Wir halten nicht mehr an. Wir sind uns einig. Wir kommen unter Schmerzen wieder zu Kräften. Wir simulieren nicht. Wir heben unser Leben für später auf. Wir sagen dem täglichen Kosmos adieu.

Ein Roman wird Zandschower Klinken dadurch, dass trotz aller Konfusion ein Gewebe, ein kommunikatives Netz entsteht, das blitzlichthaft Einblicke auf den Alltag der handelnden Figuren erlaubt: Kurze Andeutungen vom Taxifahren, von Schichtarbeit, von Reisen nach Südamerika, von finanziellen, politischen Schwierigkeiten, nach, vor, während der Wende. Kurzum, der Roman handelt von den Anstrengungen der Dorfbewohner, die Tristesse zu vertreiben, der Hoffnungslosigkeit den Eintritt zu versperren, den Alltag mit phantasievollen Projekten bunt bleiben zu lassen. Sie mobilisieren die Einbildungskraft, um trotz infrastruktureller Isoliertheit und sozioökonomischem Debakel den Mut und die Fröhlichkeit nicht zu verlieren.

Zandschow ist Sansibar. Und Sansibar ist weder ein paradiesischer militärischer Stützpunkt noch sonst wo. Die wenigsten von uns gehen einer geregelten Tätigkeit nach. Die meisten beziehen Stütze. Wir kriegen die Zeit trotzdem rum. In U-Bahn-Waggons und am Strand. In Turnhallen und auf Sonnenbänken. Wir sind nicht nur benachteiligt. Wir können nichts für unsere Begabung, ein freies Leben zu führen. Wir bleiben jetzt hier. Wir halten nicht mehr an. Wir sind uns einig. Wir übertreiben es mit der Geschwindigkeit nicht. Wir sind ausgeschlafen.

Die wahre Protagonistin von Zandschower Klinken ist die Phantasie, die Imagination. Die große weite Welt wird zu sich nach Hause geholt. Zwischen Kartoffeln und Blumenkohl fabuliert man von Sansibar und Brasilien und auch von allem anderen. Mit anderen Worten, man begibt sich mit der Sprache und den eigenen und fremden Erinnerungen auf eine Reise, die jeden Tag aufs Neue, trotz ähnlicher und teilweise deckungsgleicher Motive, ungeahnte Konstellationen erzeugt. Der Roman handelt von der eigenen Improvisation, der eigenen Kreativität mit der Isoliertheit umzugehen, damit, dass niemand Kontakt aufnimmt, man nicht dazugehört, nicht mittendrin ist, aber dennoch dabei. Die Wort „Klinken“ im Titel bezieht sich auf die Klinkenstecker, auf die mehrpoligen Koaxial-Steckverbinder, die oft für Kopfhörer und Elektrogitarren verwendet werden:

Stralsund, zwölfter Mai, neunzehnhunderteinundachtzig. Eric Clapton hat nicht angerufen, aber er hat sich irgendwie gemeldet. Die Rolling Stones haben nicht angerufen, aber sie haben sich irgendwie gemeldet. Sie brauchten für das Wochenende einen Begleitmusiker, der so etwas Ähnliches wie eine Stromgitarre zu Hause hatte. Ich holte mir von Gustav Adolf Geetz aus dem Konsum am Knieperdamm sechs Bierflaschen, verschwand in meinem Zimmer, stöpselte meine Gitarre ein, sah kurz zu Eric hinüber, trank einen Schluck, entnahm meiner Geldbörse ein Zehnpfennigstück, das ich als Plektrum benutzte, legte die Schallplatte auf und spielte, bis sich der Arm hob.

Schreibstil:

Die Beispiele in den Zitaten haben bereits gezeigt, dass der Stil repetitiv ist, sehr rhythmisch, mit Groove und Fokus, mit Metrik und Takt, Perspektive und Struktur. Hässliche Wörter, Schimpfwörter findet man genauso wenig wie Plattitüden. Alles geschieht nebenbei, ohne viel Umstand, ohne Schmerz und Selbstmitleid. Der Zusammenhang ergibt sich im Zusammenklang, in der steten Wiederaufnahme bestimmter Wortfiguren, wie die Höhe vom Taxientgelt, das Schwanenspiel, oder wenn Claasen wieder einmal ins Auto steigt und erst anhält, wenn das Halsband vom Armaturenbrett fällt:

Was er gerade in diesem Erdgeschoss gesehen hat, verändert jäh seine Biographie. Der neue Mann. Die alte Hündin. Das Insulin. Zu Hause liegt nur noch wenig, was an ihn erinnert. Er nimmt das Hundehalsband aus der Kommode und legt es auf das abgerundete Armaturenbrett seines Wagens. Er würde jetzt bestimmt auffallen mit seinem Fahrstil. Er fällt jetzt auf mit seinem Fahrstil, denn Claasen hat sich vorgenommen, sein Auto so vorsichtig, langsam und gleichmäßig zu bewegen, dass das Halsband so lange wie möglich auf dem Armaturenbrett liegen bleibt. An der Stelle, an der es herunterfällt, will er anhalten und ein neues Leben beginnen.

Mit diesen Sätzen beginnt der Roman, und diese Sätze tauchen fünfzehn Mal wieder auf, in Abwandlung und auch in unveränderter Wiederholung, in Copy&Paste-Manier. Andere Motive fügen sich ebenfalls zusammen. Getränke Wolfs Verkaufsaktionen, bspw. das von ihm ins Leben gerufene Darajani-Fest, der Dorfteich, das karnevaleske Verhalten der Dorfbewohner, das Zählen, das Fremd- und Willkommen-Sein, das Aussteigen und Einsteigen, Züge, Arbeitsplätze, Arbeitsplatzabbau, das Trinken und Trocken-Sein. Diese Strophe-Chorus-Struktur simuliert den Popsong, mixt noch Übergänge hinein und verkompliziert alles mit transponierten Refrains und völlig aus der Luft gegriffenen Intermezzos, die schwierig zuzuordnen sind. Im Zentrum stehen die Aktivierung und Unterhaltung, das Entertainment, das selbst herbeigeführte Spektakel. Zandschower Klinken liest sich deshalb teilweise als Text eines über die Maßen inspirierten Radiosprechers, der eine Sportübertragung kommentiert, die nur er sieht, wobei das Stadion das Dorf und die Sportler die Dorfbewohner sind.

Wolf hat einen strengen Wochenplan entworfen, um den Tagen Struktur und Würde zu verleihen. Sämtliche Dorfbewohner nehmen daran teil, um den Anschluss an die reale Welt nicht zu verlieren. Montags dient ein ausrangierter Bauwagen als U-Bahn-Waggon, in dem zehn Menschen Platz finden. Zwanzig Einwohner stehen etwa zehn Meter entfernt an einer Linie und stürmen nach einem Tonsignal in das Gefährt. Die sieben bis zehn Menschen, die es nicht in das Abteil geschafft haben, simulieren durch ein starkes Rütteln am Waggon das Losfahren bis ins Stadtzentrum.

Die vielen Wiederholung dienen nicht als Lückenfüller. Sie bilden den Zusammenhang, eine Architektur, innerhalb derer sich der Alltag buntfärbt. Die Wiederholung selbst ist das Stillstellen der Zeit. Das Atemholen. Die stete Wiederholung mit kleiner Paraphrase schärft den Blick für das Wenige, das abweicht. Sie übt Aufmerksamkeit und Fröhlichkeit ein, das Sehen von Einzigartigem im Alltäglichen, vom Zauber im Eintönigen – denn, so praktiziert es Thomas Kunst in seinem Roman, Heraklit hat recht: Man steigt nicht zweimal in denselben Fluss, wie auch. Und so liest sich auch kein Satz wie beim ersten Mal. Etwas verändert sich, und was sich verändert ist der eigene Erwartungs- und Verständnis- und Antizipationshorizont.

Kommunikative Einbettung:

Thomas Kunsts Roman handelt von Mut, von der Fröhlichkeit der Wiederholung des Immergleichen, von steten Versuchen aufzustehen, weiterzumachen, alles neu zu erfinden. Er steht im krassen Gegensatz zu den üblichen Beschreibungen der Provinz, die zwischen Romantisierung und Dämonisierung pendeln, aber insgesamt die soziale Einbettung lediglich über Identitätsdiskurse und politische Ereignisse erzielt. Die Provinz dient so oft als Gegensatz zur Großstadt und erhält keine Eigenständigkeit, kein eigenes Zeit- und Raumverständnis. Sie bleibt ein negatives Abziehbild. Nicht aber bei Thomas Kunst:

Ich will für immer in einem gestrandeten Frachter leben. Vierte Minute. Ich will die Luken im Auge behalten. Vierte Minute. Ich liege am Strand in der Nähe der Bäume. Vierte oder fünfte Minute. Vierte Minute. Die Bäume sind in der vierten Minute so ähnlich wie in der zweiten Minute. Dritte Minute. Ich trinke nie mehr. Vierte Minute. Ich werde die Uhr an meinem Handgelenk nach meiner Rückkehr auf das Boot stundenlang ins Meer halten.

Zandschower Klinken liest sich wie ein Perspektivroman für die Gegenwart, in welchem Zusammenhalt durch fröhliches Feiern, in welchem Einbettung durch Aktivitäten stattfindet. Er gibt eine Antwort auf ein neuzeitliches Problem, das Nikas Luhmann in Liebe als Passion wie folgt beschreibt:

Das Problem ist eher, wie so Verschiedenes noch Eines sein kann, und nicht: wie es als »Ganzes« den »Sinn des Lebens« zu erfüllen vermag; und das Ich des Ichs nennt man heute nicht transzendentales Selbst, sondern Identität. Der Begriff hat keine logische, sondern symbolische Relevanz. Er belegt, dass es in einer Gesellschaft mit überwiegend unpersönlichen Beziehungen schwierig geworden ist, den Punkt zu finden, in dem man sich selbst Einheit erfahren und als Einheit wirken kann.

Niklas Luhmann aus: „Liebe als Passion“

Kommunikativ löst sich das Problem unter anderem durch Rekonstituierung von Identität, sei’s welche auch immer ein „wir gegen die“. Luhmann und mit ihm Thomas Kunst schlagen eine andere Problemlösung vor. Sie nehmen Bezug auf die einzelnen, die miteinander in einem kommunikativen Verhältnis stehen und auf diese Weise Anschlusshandlungen und Handlungsmuster ermöglichen. So schreibt Luhmann:

Es geht nicht so sehr um Qualitäten, Tugenden, Harmonie der Charaktere; es geht um den anderen Menschen, der in meiner Umwelt meiner Welt Sinn zuführen könnte, aber dies nur kann, wenn ich ihn und seine Umwelt als meine akzeptiere.

Die Zuführung von Sinn beginnt mit Erwartungsstrukturen, mit Tänzen, mit Musik, mit einem Alltag, der als Basis für das Unerwartete dient. Die Dorfbewohner lassen sich nicht ins Bockshorn jagen. Sie machen weiter trotz aller Probleme. Sie hören nicht auf, ihre Welt neuen Möglichkeiten, neuen Einflüssen zu öffnen, ohne sie deshalb beliebig abstrakt werden zu lassen. In Zandschower Klinken gelingt es den Figuren, die Spielräume zu nutzen, die sich in der sozial- und funktionaldifferenzierten Gesellschaft automatisch ergeben; etwas, um mit Luhmann zu sprechen, jedoch sehr unwahrscheinliches:

Heute kommt die Gesellschaft, was Motivation zum Aufbau einer rein persönlichen Welt betrifft, vielleicht stärker entgegen. Aber andererseits beginnt man wohl auch erst jetzt zu erfahren, wie unwahrscheinlich dies ist.

So unwahrscheinlich ist auch der Roman, dieser eigentümliche Klang und die unerwartete Fröhlichkeit, die zwischen seinen Zeilen hervorschimmert. Er erinnert nicht an den dörflichen Trübsinn einer Eva Menassse in Dunkelblum noch an die Tristesse, an die mordenden und brandstiftenden Provinzler in Heins Guldenberg, oder an die völkisch-heile, aber missverstandene Welt einer Juli Zeh in Über Menschen. Thomas Kunsts Weise den Norden Deutschlands zu beschreiben, besitzt viel Lebensdrang und Lebenslust und erinnert an den jungen Wladimir Majakowski, der 1923, noch optimistisch und fröhlich, die nicht weitentfernte ostfriesische Insel Norderney wie folgt besingt:

Ein Provinznest wie andre – plus Sandwüstenei,
ein deutsches Seebad: Norderney.
Vom Himmel fällt bald ein Strahl bald eine Möwe.
Das Meer sprüht Feuer und schläft wie ein Löwe.
Ich weile zur Kur bei Mutter Natur:
bald malmen die Wogen des Strandes Trümmer
bald zeigt ein Delphin seine glitzernde Kraft,
bald geistert ein phosphoreszierender Schimmer,
bald schwimmt ein Abend in Mosbeersaft.

Wladimir Majakowski aus: „Ausgewählte Gedichte und Poeme“ (dt. Übersetzung von Hugo Huppert)

Zandschower Klinken umgarnt den Leser mit narrativ kleinen Häppchen. Es ist nicht viel, was erzählt wird, aber das Wenige, das sich Wiederholende, erlaubt Tiefendimensionen zu erfahren, die umso deutlicher ein anderes, aber mögliches Lebensgefühl des isolierten deutschen Landlebens vor dem inneren Auge auferstehen lässt. In Oppositionsschleifen, rückwärtsrollenden Konjunktionen täuschen die Orbitalgeschwindigkeiten der Paraphrasen Stillstand vor, der gar nicht möglich ist, weder im Lesen noch im Leben noch im Schreiben. Alles geht vorwärts, nur anders, und manchmal in Thomas Bernhardscher Manier in die entgegengesetzte und völlig unerwartete Richtung.

3 Antworten auf „Thomas Kunst: „Zandschower Klinken““

  1. „Wir können nichts für unsere Begabung, ein freies Leben zu führen. Wir bleiben jetzt hier.“

    „Er fällt jetzt auf mit seinem Fahrstil, denn Claasen hat sich vorgenommen, sein Auto so vorsichtig, langsam und gleichmäßig zu bewegen, dass das Halsband so lange wie möglich auf dem Armaturenbrett liegen bleibt. An der Stelle, an der es herunterfällt, will er anhalten und ein neues Leben beginnen.“

    „Sehen von Einzigartigem im Alltäglichen, vom Zauber im Eintönigen – denn, so praktiziert es Thomas Kunst in seinem Roman, Heraklit hat recht: Man steigt nicht zweimal in denselben Fluss, wie auch.“

    Eine so spannende Rezension. Ich will es sofort lesen. Die oben zitierten Textstellen finde ich einfach grandios. Die Menschen, so empfinde ich es wenn ich auf Besuch bin in der Stadt, sind in der Stadt nicht weniger einsam als auf dem land. Das land macht es schwerer sich in der Breite der Erfahrung zu verlieren.
    Ein neues Leben beginnen- an einem zufälligen Punkt. Das hat mich bei Max Frischs Gantenbein fasziniert. Ich schweife ab.
    Das würde ich gern verfilmt sehen, dieses Montags steigen alle in Waggon, wer übrig bleibt rüttelt.
    Farbe hineinbringen, Mikro statt Makrokosmos.
    hat mich sehr neugierig gemacht.
    Danke für diese wunderbare Buchbesprechung

    1. Ja, ich sehe das wie du. Dieses Buch habe ich schon im Oktober gelesen. Aber es hing mir noch nach, dass ich es vorstelle, und dann habe ich zwei eher enttäuschte Besprechungen beendet und dachte, ich brauche etwas Fröhliches. Ich habe mir zur Feier das Buch gleich nochmals gekauft, weil es toll ist, dass es Bücher wie dieses gibt. Ein wirkliches Frühlingswerk. Max Frischs „Gantenbein“, tolle Idee, dies wieder zu lesen. Sein „Mensch im Holozän“ hat sehr starke Bezüge zu „Zandschower Klinken“, auch diese Parallele hätte gezogen werden können. Jetzt, wo ich nachdenke, passt das eigentlich noch besser als Majakowski, obwohl dessen optimistisches Singen und Trällern mir auch in den Kram passen. Ich versuche immer, mich auf vier Word-Seiten zu beschränken, aber zu diesem Buch hätte man endlos viel schreiben können, vor allem eben über das Farbe hineinbringen, über diese sehr konstruktive Art, Dinge so zu beschreiben, dass man Lust hat, mitzumachen 🙂 Fröhlichen Wochenanfang wünsche ich dir!

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