Daniela Dröscher: „Lügen über meine Mutter“

Daniela Dröscher: „Lügen über meine Mutter“
Ein doppelzüngiger Bericht … Spiegel Belletristik-Bestseller (37/2022)

Was zeichnet eigentlich einen Roman aus? Ist er nur eine verschriftlichte lange Rede, ein transkribiertes Gespräch, ein überlanger Monolog einer einzelnen Person? Oder gehört zum Roman eine Art eigene Sprache, die dem Alltagsgespräch eine andere, nicht unbedingt neue, dennoch weitere Dimension verleiht? Diese Fragen werfen ein Licht auf das, was gemeinhin die Authentizität des Erzählens genannt wird. Daniela Dröschers neuer Roman Lügen über meine Mutter stellt mit dem Titel ebenfalls die Frage nach Wahrheit und Wirklichkeit in Abgrenzung zur Lüge und Fiktion. Der Roman beginnt zudem mit einem dazu passenden Zitat von Emily Dickinson:

»Sag Wahrheit ganz
doch sag sie schräg
Erfolg liegt im Umkreisen
Zu strahlend tagt der
Wahrheit Schock
Unserem Begreifen
Wie Blitz durch freundliche Erklärung
Gelindert wird
dem Kind
Muss Wahrheit sachte blenden
Sonst würde jeder blind.«

Emily Dickinson aus: „Sämtliche Gedichte“ (Hrsg. G. Kübler, 1872, 1263, S. 998)

Umkreisen der Wahrheit liegt der Dichterin im Sinn. Von Lügen jedoch sagt Dickinson kein Wort, zu sehr liegt ihr die Sprache, der Rhythmus, die ungebrochene, ehrliche Mitteilung am Herzen. Sie möchte sich sachte dem Gegenstand nähern, um ihm nicht durch spröde Benennung den Zauber zu nehmen. In Dickinsons Lyrik geht es zumeist um diesen Tanz, um die Sprache, die zögernd, freundlich, ihr Motiv umstreift. Sie schaut mit sanften, höflichen Augen auf die Welt, öffnet sich für das Meer, den Himmel und möchte keine Einzelheit, nicht das Mindeste übersehen, und so folgt auf die angegebene Strophe:

Wie auf dem lieben Angesicht
Der Zeit infame Falten –
An Schönheit wir uns fester klammern
Trotz Hadern mit dem Altern
Der Frost in seiner Anmut
Zerfleddert alles Blühn
Von seinem Eis herab behauptend
Niemand belange ihn

Emily Dickinson aus: „Sämtliche Gedichte“ (Hrsg. G. Kübler, 1872, 1264, S. 998)

Dickinson nimmt die Sprache in Anspruch, um die Schönheit gegen das Vergessen, das Werden und Vergehen zu behaupten. Dem lieben Antlitz stellt sie ein Erinnern nach, das Gedenken, das in den Falten das Leben, die Erfahrung, die Anmut des Erlebten ahnt. Dröscher nimmt diese Zeilen, um den Bericht über die Geschichte ihrer Mutter zu beginnen. Sie scheinen sehr gut zu passen, um einer Verbundenheit und Dankbarkeit kundzutun, zumal die Autorin ihre Mutter in der Danksagung mit „You are the heroine of my life“ erwähnt. Die Geschichte der Mutter dreht sich hauptsächlich um deren Körpergewicht, ihr Leben als Städterin in der Provinz, die Drangsale in einer Ehe mit einem unzufriedenen, geltungssüchtigen Mann und ums Geld. Das Geld hält alles zusammen, auch den narrativen Faden:

Als Kind stand ich immer zwischen den beiden, wie eine kleine Privatdetektivin. Nur dass ich auf eigene Rechnung ermittelte. Für ein Kind, dessen Aufmerksamkeit permanent im Außen zwischen den Erwachsenen umherwandert, ist es schwer, zwischen Lügen und Geheimnissen zu unterscheiden. Wenn ich meine subjektive Wahrheit über das Geld und alles andere herausfinden will, muss ich meine Eltern in Figuren verwandeln. Figuren, die mir dabei helfen, zu verstehen, wer hier eigentlich welche Lügen über wen erzählt hat.

Daniela Dröscher aus: „Lügen über meine Mutter“

Die Ich-Erzählerin, die hier reflektiert, möchte ihre „subjektive Wahrheit über das Geld und alles andere herausfinden“, ohne dieses alles andere näher benennen zu können, noch zu erklären, was sie unter „subjektive Wahrheit“ versteht. Die Lügen über die Mutter geben die poetologische Berechtigung, um über die biographische Rekonstruktion zu einer neuen Sicht auf die Dinge zu gelangen. Passenderweise unterteilt sich der Roman hierfür in zwei windschief miteinander verbundene Ebenen, die sich wie eine Doppelhelix umeinanderlegen. Auf der einen Ebene schaut die bereits erwachsene Ich-Erzählerin auf die eigene Kindheit, sitzt neben der Mutter, bewertet, beurteilt die damalige Situation. Auf der anderen Ebene erzählt sie aus der Sicht ihres damaligen kindlichen Ichs und stellt das Material bereit, über das im Nachgang reflektiert wird. Eigenartigerweise vermitteln sich diese Ebenen nicht. Sie bleiben disparat nebeneinanderstehen und gehen keine Einheit ein. Mit anderen Worten: Lügen über meine Mutter erzählt eine doppelzüngige Familiengeschichte. Aus der Sicht der erwachsenen Ich-Erzählerin heißt es:

Sie geht, wie sie gekommen ist. Mit nichts als einem Koffer in der Hand. Meine Mutter kann stolz auf sich sein. Sie geht, wenn auch spät. Und sie hat ihr großes Herz nie verloren. Es braucht so vieles in der Welt. Entschlossenheit, Mut. Rebellion. Aber es braucht auch eine Million solcher Herzen. Die nicht versteinern, die wach und warm und offen bleiben, ganz gleich, welche Narben die Welt ihnen zufügt.

Aus der Sicht jedoch der kindlichen, zwischen sieben und elf Jahre alten Ich-Erzählerin ergibt sich ein anderes Bild. Die Tochter schämt sich für die Mutter. Sie schämt sich für die vielen gescheiterten Diäten, für die viel zu große Körperfülle der Mutter, für die verpatzten Familienfeste, an denen die Mutter nicht teilnehmen durfte, konnte oder wollte, weil das Augenmerk viel zu sehr auf ihrem Gewicht gelegen hätte. Beinahe alle Konflikte im Elternhaus, in denen niemand eine gute Figur macht, drehen sich um das Gewicht der Mutter. Von Solidarität mit der eigenen Mutter kann bei der Tochter keine Rede sein. Sie spioniert der Mutter nach, zählt deren Kalorien und erwischt sie beim heimlichen Essen im Keller. Auf dem Höhepunkt der Scham betrachtet die Tochter ihre eigene Mutter, wie sie im Freibad aus dem Becken steigt, in das die Mutter nur gesprungen ist, um ihre Tochter vor dem möglichen Ertrinken zu retten:

Wer in ein Becken hineinsprang, musste auch wieder hinaus. Mein Herz schlug laut. Mit einem Mal aber merkte ich, wie sich das Gefühl der Scham in eines der Wut verwandelte. Alle, alle starrten sie uns an. Das ganze verdammte Freibad badete seine Blicke an ihrem nassen Körper, als meine Mutter die kleine Metalltreppe hinaufkletterte. Der Blümchenrock klebte an ihrem Gesäß fest, und es nützte nichts, dass sie unentwegt daran zupfte, die Silhouette zeichnete sich deutlich unter dem nassen Stoff ab.

Von Empathie kann keine Rede sein. Empathie gibt es in dieser Familie ohnehin nicht. Die Mutter schlägt die Tochter. Der Vater betrügt die Mutter. Die Mutter belügt den Vater. Der Vater verprasst das Geld der Familie, also Misstrauen und Abneigung, Verdrossenheit und Distanz, wohin das Auge auch blickt. Inhaltlich bleibt nicht viel mehr übrig als die Nacherzählung dieser willkürlich vom Zaun gebrochenen Familienkonflikte. Von Anfang an steht fest, dass die Eltern sich trennen werden, und von Anfang an steht auch fest, dass die Mutter nach ihren ersten beiden Jobs keinen weiteren mehr finden wird. Der Bericht der kindlichen Ich-Erzählerin nimmt deshalb keinen Schwung auf. Die Erzählebenen kontrastieren sich gnadenlos und bekämpfen sich wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde, wenn die kindliche Ich-Erzählerin seitenlang über die Angst berichtet, dass die Eltern sich trennen könnten, wobei die erwachsene Ich-Erzählerin bereits die Trennung ein paar Seiten vorher vorweggenommen hat; oder wenn das Kind Angst um das Leben der Mutter plagt, die Erzählgegenwart aber eine gesunde und muntere Mutter bereits mehrmals erwähnt hat. Völlig zerfahren wirkt die vorgegebene Unwissenheit des Kindes, da das Einfühlen in die Vergangenheit stets von der Erzählgegenwart parodiert wird. Auf Schritt und Tritt misstraut die Tochter der eigenen Mutter. Sie ist stets erstaunt, dass ihre Mutter, die als Chefsekretärin vollberufstätig gewesen ist, Französisch lernt und Fortbildungen unternimmt, irgendetwas weiß. Wie der Vater hält die Tochter sie für unfähig und eine Lügnerin und Hochstaplerin:

»Bist du sicher?«, versuchte meine Mutter ihn [den Vater] zu bremsen. »Man kann sich da [an der Börse] schlimm verkalkulieren.« »Nur, wenn man nicht weiß, was man tut«, erklärte er. »Mit Aktien beteiligst du dich an einer Firma. Du wirst Mitbesitzer. Im Grunde.« »Ich weiß sehr gut, was Aktien sind«, sagte meine Mutter selbstbewusst. »Ach, wirklich?« Nicht nur mein Vater, auch ich war überrascht. Seit wann interessierte sich meine Mutter für solche Dinge?

Über weite Strecken des Buches findet ein Mobbing der Mutter statt. Die eingeschobenen, sozialkritischen Erklärungen helfen wenig darüber hinweg, dass die Mutter die ganze Zeit alleine dasteht, von allen Seiten beäugt, kritisiert und zurechtgewiesen wird. Lügen über meine Mutter liest sich streckenweise wie eine gnadenlose nachträgliche Abrechnung einer Tochter, die zwar ihrem Vater nicht rechtgeben möchte, aber ihm doch, eigenartigerweise, mehr Verständnis als ihrer Mutter entgegenbringt. Sie spielt Tennis wie er. Sie fährt mit ihm allein in den Urlaub. Sie traut ihm mehr zu. Nur eine Affäre duldet sie nicht. Sie möchte, dass die Familie zusammenbleibt, und schnell hat sie das Übergewicht der Mutter als die größte Gefahr für den Familienzusammenhalt identifiziert:  

Ich musste mit meiner Mutter reden. Jetzt. Ich musste ihr sagen, dass sie aufhören sollte mit Essen. Bei dem bloßen Gedanken geriet ich ins Schwitzen. Aber es half nichts. Ich musste. Denn was, wenn mein Vater recht hatte? Was, wenn es wirklich so war, dass ich, ich allein, den Zauberspruch unter der Zunge hielt? Meine Mutter starrte auf die Fahrbahn. Ich fasste mir ein Herz. »Mama», sagte ich. »Kannst du nicht bitte endlich abnehmen?« Der Kopf meiner Mutter schnellte herum. Im ersten Moment schien sie so überrascht, dass sie kein Wort herausbrachte. Dann lachte sie kurz auf, in dem gleichen Ton, in dem mein Vater sie oft auslachte. Gehässig, schoss es mir durch den Kopf.

An keiner Stelle im Text findet eine zärtliche, sanfte Beobachtung und Betrachtung der Situation der Mutter statt. Der Blick der Tochter ist erbarmungslos, der des Vaters vernichtend und der der Restfamilie pendelt zwischen Ignoranz, Verachtung und Schadenfreude. Die Rückblenden und die Erinnerungen zeichnen das Bild einer desaströsen Kindheit, einer Ehe, in der beide Elternteile sich nicht lieben noch mögen, noch sich Respekt entgegenbringen. Auch die Tochter behandelt ihre beste Freundin Jessy nicht besser. Überall lauert Verrat und Angst und Niedertracht. Das soziale System, in welchem sich die Tochter bewegt, kennt kein Vertrauen, keine Sicherheit. Als Sozialstudie gibt Lügen über meine Mutter erschreckende Einblicke über Zustände, die in Familien herrschen können. Alles liegt in Scherben. Einen Ausweg gibt es nicht.

Ist das hier eine Geisteraustreibung? Ja.
Welcher Geist soll ausgetrieben werden? Der Geist meiner Mutter? Ja.
Und meines Vaters? Ja.
Aber es sind zwei verschiedene Geister? Ja.
Habe ich auch meiner Mutter gegenüber negative Gefühle bisweilen? Ja.

Lügen über meine Mutter liest sich wie eine sehr intime Beichte und ein distanziert soziologischer Kommentar zugleich. Die Authentizität verwischt jede Spur von ästhetischer Durchformung. Das Abstrakte und Konkrete finden nicht zusammen. Sie lesen sich voneinander unabhängig und benötigen einander nicht. Es fehlen die Kohärenz, die Durchdringung, die konsistente Stimmungsfärbung in den Beschreibungen. Es gibt keine klare Erzählposition oder Dynamik hin auf einen narrativen Fluchtpunkt zu als sprachliche Verdichtung des selbstgewählten Themas. Statt dessen pendeln die Beschreibungen zwischen hochabstrakt und kindlich hin und her. Als Beispiel nun zwei Zitate. Dröscher beginnt eine Episode der Kindheitserinnerungen mit einem soziologischen Zitat:

Ich erinnere mich an meinen Schrecken, als ich im Studium über den englischen Begriff der »nuclear family« stolpere. »Die Kleinfamilie«, zitiere ich, »ist gegründet auf die offene oder verhüllte Haussklaverei der Frau. Er ist der Bourgeois, sie das Proletariat.« »Wer sagt das? Marx?«, will meine Mutter wissen. »Nein, Engels.« Sie nickt.

Sie sagt aber nicht, wieso der Schreck, denn eine Verdrängungsarbeit hat sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwähnt. Von Scham- und Schuldzusammenhang gibt es im Text auch keine Spur. Einige Zeilen später erzählt das kindliche Ich, als der Vater von einer Reise zurückkehrt:

Weiß an weiß lagen die kleinen »Zucka-Schtückka«, wie Martha-Oma sie nannte, in der runden Dose. Erst wenn man sie in den Mund nahm und daran lutschte, offenbarten sich ihre Farben. Die Bonbons, die nach Mandarinen schmeckten, waren orange und wie eine Mandarine geformt, die Zitronenbonbons gelb und prall wie eine Zitrone, die dunkelroten Bonbons, die nach Brombeeren schmeckten, waren auf der Zunge holprig wie Brombeeren.

Was hier eindeutig fehlt, ist die Vermittlung der Ebenen, der poetologischen Idee mit dem erzählten Gegenstand. Sie finden nicht nur keine Einheit. Sie arbeiten sogar gegeneinander, stellen sich gegenseitig bloß und beanspruchen eine eigenartige Deutungshoheit. Sie erzeugen auf diese Weise einen in sich gespaltenen, disparaten Text, der die Geschehnisse nicht zu synthetisieren vermag. Die beiden Ichs, die erzählen, gehören nicht zusammen. Sie wollen oder können sich auf kein Gesamtbild einigen. Wahrscheinlich fehlten hierfür schlichtweg die alles verbindenden Informationen. Die meisten Zusammenhänge bleiben nämlich in der Luft hängen. Die narrativen Fäden werden nirgendwo zu Ende gesponnen. Die Rätsel bleiben bestehen: Woher haben die Eltern von der Mutter das viele Geld? Hat die Mutter, hat der Vater eine Affäre gehabt? Was stimmt nicht mit der Pflegemutter der Nachbarstochter? Wieso kam es wirklich zum Streit? Was steht zwischen den Familie des Vaters und der der Mutter? Um nur einige zu nennen.

»Warum redest du nicht mit mir?« ist ein geflügelter Satz von ihm [dem Vater]. Hat meine Mutter mit ihrer Verschwiegenheit ein ursprüngliches Vertrauen verspielt? Oder ist ihre Verschwiegenheit das Resultat eines ursprünglichen Misstrauens? Der Ausdruck »sich in Schweigen hüllen« faszinierte mich als Kind. Als wäre das Schweigen ein Kostüm, mit dem man unsichtbar werden konnte. Dabei wird man bisweilen umso sichtbarer. Ein Mensch, der nicht mit uns spricht, wird zum Rätsel. Durch sein Schweigen wird er mehr und mehr zu einem Bild, das wir versuchen zu deuten.

Tatsächlich aber bleibt das Bild verschwommen. Die Lücken klaffen. Die Ungereimtheiten stapeln sich. Lügen über meine Mutter löst die Diskrepanzen nicht auf. Sie straft die Utopie des Ausdrucks Lügen. In Daniela Dröschers Roman löst das Wort keine festgefahrenen Bedeutungszusammenhänge auf. Es gibt kein Sesam-öffne-Dich. Ihm fehlt das Romanhafte, um ihn vom bloßen mündlichen Bericht eines Tathergangs unterscheiden zu können. Walter Benjamin schreibt hierzu:

Ewiger Gehalt des Romans sind daher diejenigen metaphysischen Erscheinungen welche nicht primär sprachlich auftreten können, deren ursprüngliches Wesen kontradiktorisch der sprachlichen Schicht im Sinne des Ausgesprochenen und Aussprechbaren (natürlich nicht im allerweitesten Sinne) entgegengesetzt ist. Solcher Art ist nach der Definition der Humor, daher ist er ein ewiger Stoff des Romans und die Prosa seine einzige sprachliche sekundäre Ausdrucksform.

Walter Benjamin aus: „Fragmente vermischten Inhalts“ (1917/18)

Das Nicht-Ausgesprochene zielt auf vieles. Benjamin verweist auf den Humor. Es könnte sich aber auch auf die Liebe zu einer Mutter beziehen, die sich für einen hingebungsvoll aufgeopfert hat. Der Gehalt bildet dieses geheime Stimmungszentrum, die Erinnerungsfärbung und Horizonteinfaltung. In Lügen über meine Mutter steht Aussage gegen Aussage und hinterlässt bei der Ich-Erzählerin wie beim Publikum nur Hilflosigkeit. Der Roman, der mit Emily Dickinsons sprachlichem Urvertrauen beginnt, löst sein Versprechen nicht ein. Die zerrütteten Familienverhältnisse ließen sich nicht entknoten und entheddern. Es scheint sogar, als wäre das Verborgene beim Versuch der Entbergung noch tiefer ins Dunkle verschoben worden.

5 Antworten auf „Daniela Dröscher: „Lügen über meine Mutter““

    1. Vielen Dank! Es ist tatsächlich kein leichtes Buch zum Verkraften, und erst keines zum Besprechen. Ich bin jetzt gespannt auf „Blutbuch“ – das nächste in der Reihe der Shortlist. Vielen Dank und schönes Restwochenende!

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