Zitate, Annotate, Hinweise: G

Im Folgenden Zitate, Links, Hinweise zu Autoren, deren Nachnamen mit dem Buchstaben „G“ beginnen. Jeweils fortführend und weitergehend ergänzt.

Gotthard Günther: „Martin Heidegger und die Weltgeschichte des Nichts“

Zitiert aus „Beiträge zur Grundlegung einer operationsfähigen Dialektik – Dritter Band“ (S. 260 – 296)

Die enormen Tiefblicke, die er getan hat, nähren sich ganz und gar aus der Anamnesis, der Erinnerung an das Gewesene. Und dieser rückwärts gewandte Blick beherrscht all sein Denken.

Der Nihilismus ist, in seinem Wesen gedacht, vielmehr die Grundbewegung der Geschichte des Abendlandes. Sie zeigt einen solchen Tiefgang, daß ihre Entfaltung nur noch Weltkatastrophen zur Folge haben kann.

Der Nihilismus ist ebensowenig nur das Produkt einzelner Nationen, deren Denker und Schriftsteller eigens vom Nihilismus reden. Diejenigen, die sich frei davon wähnen, betreiben seine Entfaltung vielleicht am gründlichsten. Es gehört zur Unheimlichkeit dieses unheimlichsten Gastes, daß er seine eigene Herkunft nicht nennen kann.“ Gott ist tot,201 f.)

Die Technik und die Kehre“ lesen wir: „Alles nurTechnische gelangt nie in das Wesen der Technik. Es vermag nicht einmal seinen· Vorhof zu erkennen.“ (S. 46)

Hier macht es sich Heidegger zu leicht; denn jener Vorhof ist genau der Platz, wo sich der Philosoph, der über das Wesen der Technik nachdenkt, und der Konstrukteur einer technischen Apparatur treffen sollten. Aber diesenWeg zum Vorhof vermißt man im ganzen philosophischenWerk Heideggers.

Dem Techniker aber geht es im Vorhof nur um die keineswegs unsinnige Frage, ob und wie sich über den Abgrund, der zwischen Essenz und Existenz klafft, eine Brücke konstruieren läßt.

Im selben Gespräch, vor die Frage gestellt, was denn nach dem Abtreten der Philosophie nun kommen soll, antwortete Heidegger beiläufig: „Die Kybernetik“. Worunter er offensichtlich eine von den Göttern verlassene raffinierte Theorie der Mechanik bzw. Elektronik versteht.

Man wird hier unwillkürlich an den exklusiven Satz aus Schellings Münchener Vorlesungen „Zur Geschichte der neueren Philosophie“ erinnert, der lautet: „Der menschliche Geist ist … nur der Schauplatz, auf dem der Geist überhaupt durch eigene Tätigkeit die Subjektivität, die er im Menschengeist angenommen, wieder wegarbeitet … “ (Münchener Jubiläumsdruck, V. Hauptbd. S. 224).

der Mensch versteht nur das absolut allgemeinverbindlich und jenseits aller historischen, eine bestimmte Spiritualität erzeugenden Grenzen, was er physisch machen kann.

Auf die zusätzliche Frage, was dann wohl Subjekt eines universal-geschichtlichen Prozesses im Universum sein könnte, kann man heute bestenfalls antworten: das Universum selbst in seiner Kapazität, Reflexionsprozesse zu erzeugen.

Und obwohl die Maschinen immer mystischer und esoterischer werden, und in ihrem Lauf immer „verschwiegener“, so sind es doch letzten Endes immer noch Räder, Walzen und Hebel, die für Spengler die Mechanik der Maschine ausmachen. Man hat sie als teuflisch empfunden. „Sie bedeutet in den Augen eines Gläubigen die Absetzung Gottes“, wie es in dem Text des erwähnten Sub-Kapitels heißt. (Der Untergang des Abendlandes II, München. 1923, S. 625.)

Ganz in diesem Sinne lesen wir später bei Gehlen in „Urmensch und Spätkultur“ (Bonn 1956): „Hochkultur ist Schriftkultur, und mit ihr entsteht das echte historische Bewußtsein“ (S. 259).

Das dominierende strukturelle Element der gegenwärtigen geschichtlichen Großepoche ist seine kompromißlose Tendenz zur Zweiwertigkeit. Die Wirklichkeit ist aufgeteilt in ein Diesseits und ein Jenseits, dessen Vereinigung ein fruchtloses Sehnen bleibt. Deshalb liegt über dieserganzen Geschichtsepoche ~jene spirituelle Atmosphäre, die Hege! die des unglücklichen Bewußtseins genannt hat.

Diese Technik ist, obwohl sie erst in der letzten regionalen Hochkultur entstanden ist, transkulturell und entspricht deshalb, soweit elementare Grundbedürfnisse in Frage kommen, jedem Seelentum, das bisher in der Erdgeschichte aufgetreten ist. Damit aber sind auf diesem weltgeschichtlichen Niveau weitere Differenzierungen der Subjektivität abgeschnitten!

Da Wissen immer Erinnerung ist, eine Maxime, die auch Heideggerunterschreibt, konnte überhaupt nicht danach gefragt werden, ob im Geschichtsraum der Zukunft sich eine tiefere und weitergreifende Gestalt des historischen Seelenturns entwickeln könnte.

Aber dieser Geist hat sich nur dadurch entwickeln können, daß er Gegenthemen brutal in die Rumpelkammer der Geschichte geschoben hat. Beispiele eines solchen historischen Gerümpels sind u. a. die Zahlenmystik der Pythagoräer, die Zahlenlehre Platos in der Altersvorlesung Ilepi niyaitoiJ (die Aristoteles verächtlich beiseite schiebt), wesentlichste Elemente der Gnostik, Raimundus Lullus,Jacob Böhme u. a. mehr.

Sind wir die Spätlinge, die wir sind? Aber sind wir zugleich auch die Vorzeitigen der Frühe eines ganz anderen Weltalters, das unsere heutigen historischen Vorstellungen von der Geschichte hinter sich gelassen hat?“ (Anaximander, 300 f.)

Sie kann nicht begreifen, daß wir uns heute in einer einzigartigen und bisher nicht dagewesenen Geschichtssituation sehen, an der nämlich die Technik auch ganz am Anfang einer Geschichtsepoche steht und in der das Denken hinterherhinkt, weil es auf die Anstöße warten muß, die ihm der technische Wille gibt. Vom Willen aber ist zu sagen, daß er vorerst einmal schlicht und ohne Gründe will. Die theoretische Motivierung bzw. Rechtfertigung kommt dann erst nachträglich und hängt ganz von der Frage ab: was kann man wollen? D. h. was ist physisch möglich? Die Beantwortung der letzteren Frage ist abhängig vom jeweiligen Stand der Technik und von den Zukunftsperspektiven, die sich aus jeder neuen technischen Leistung ergeben.

Die Frage der technischen Wiederholung der Subjektivität fällt aus dem totalen Bereich der Seinsthematik heraus, und stellt man sie etwa dem Problembereich gegenüber, der das Heideggerschen Denken ganz erfüllt, so könnte man sie bestenfalls dem Thema ,Nihilismus‘ zuordnen, aber mit dem bemerkenswerten Zusatz, daß ,Nihilismus‘ jetzt eine eminent „positive“ Bedeutung erhält, die er in der Heideggerschen Philosophie noch nicht hat und die nihilistisches Denken über seine Seins- und Wesensthematik hinausgreifen läßt.

Es ist evident, daß die historischen Religionen, wo immer auch sie sich entwickelt haben, mit einer solchen Gottesvorstellung schlechterdings nicht auskommen konnten, und sobald vom Walten Gottes in der Welt und im Zeitlichen die Rede ist. wird der univalente Gottesbegriff von einem ambivalenten in einen unsagbaren mythischen Hintergrund verdrängt, von wo aus er allerdingsnoch einen undefinierbaren Einfluß ausübt. Der ambivalente Gott ist der austauschbare Gott; er hat eine gegenpolige Identität.

Die klassische Logik ist zwar nach Peirce in dem ihr gemäßen Bereich wahr bzw. richtig, aber dieser Bereich hat seine Grenzen und ist nicht universal. Universalität kann in der klassischen Tradition der Logik nicht erreicht werden, weil in ihr der letzte Charakter des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten unbestimmt bleibt.

Das ausgeschlossene Dritte ist nicht nur der Index einer subjektiven Schwäche unseres endlichen, sich in Möglichkeiten ergehenden Bewußtseins. Das Dritte weist hingegen auf einen „transzendenten“ Zustand hin, der jenseits unseres irdischen Bewußtseinskreises liegt und in dem die klassische Logik endlich ihre Erfüllung findet.

Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten ergibt sich entweder als die unmitte I bare Folge der beiden ersten oder er wird als deren Zwischenglied aufgefaßt“.

Setzt man aber Zahlbedeutung auf dem Weg über die Wertigkeit mit einem logischen System gleich, dann ist man zu dem Schluß gezwungen, daß sich für eine Philosophie, die sich einer zweiwertigen Logik bedient, nur ein Zahlsystem relevant sein kann, in dem man fähig ist, bis zur Zwei zu zählen. In diesem Sinne ist die Verachtung des rechnenden Denkens, die Heidegger auszeichnet, philosophisch begründbar und berechtigt.

Die Positivität ist also, vom Wertstandpunkt aus gese hen,eine Konstante, die keiner Veränderung unterliegen kann. Negativität hingegen wird immer durch (reflexive) Wiederholungswerte dargestellt, und die Wiederholung kann sich unbeschränkt fortsetzen, ohne zum Originalwert zurückkehren zu müssen.

Freilich entlastet das Heidegger nicht von dem Vorwurfe, die unterirdische Verbindung zwischen Zahl und Begriff nie in seinen Gesichtskreis bekommen zu haben, weil er den Zählprozess ausschließlich auf dem Boden der zweiwertigen Logik deutet, und dort hat schon das Zählen bis 3 keine philosophische Relevanz mehr!

Das heißt: die logische Theorie wird immer den arithmetischen Methoden vorauseilen, die uns erlauben, den reinen Begriff in eine maschinelle Technik zu übersetzen. Das ist alles, was von dem Hegeischen und Heideggerschen Vorwurf der Begriffslosigkeit der Zahl übrig bleibt.-

Was die Philosophie des Nichts angeht, so gilt für Heidegger die Resignation der von ihm oft zitierten Zeile Stefan Georges: „Kein dingsei wo das wort gebricht.“

Dieser Schatten ist das Nichts des Nihilismus, und in ihm wird nicht Seiendes, sondern die allumfassende Idee von Sein-überhaupt verworfen. Eine solche Verwerfungsfunktion tritt in der Dreiwertigkeit unverkennbar, obwohl in allerprimitivster Gestalt, auf. Die Heideggersche Idee des Nichts ist nämlich genausowiedas zweite Negative Hegels, das gemäß der ausdrücklichen Feststellung Hegels in die „Unwirklichkeit“ weist, nichts anderes als der Sammelbegriff der unendlichen lterierbarkeit der Negativität, die auch dort nicht aufhört, wo die Wahrheit alles Seins des Seienden längst in der Negation verschwunden ist. Beide Denker sahen sich von diesem Problem herausgefordert, und es ist kein Zufall, daß sie sich beide eine Art philosophisches Kauderwelsch erdachten, das die Grenzen der traditionellen Positivsprachen sprengen sollte. Angesichts des von beiden geteilten Vorurteils gegen die philosophische Relevanz derZahl konnte bei ihnen gar nicht der Gedanke aufkommen, daß man Sprachen entwickeln könnte, deren Thema nicht die Wahrheit des Seins des Seienden, sondern die Wahrheit der Negativität des Nichts sein müßte.

Es ist darum auch kein Wunder, daß man schon in den vierziger Jahren festgestellt hat, daß wichtigste Wertverläufe mehrwertiger Funktionen sich logischer Interpretation versagt haben (vgl. I. M. Bochenski, „Der Sowjetrussische Dialektische Materialismus“, München und Bern, 1956, p. 132).

In diesen geistigen Räumen, die unter dem Verlegenheitsnamen „Nichts“ sich in tiefster philosophischer Dunkelheit ausbreiten, begegnen uns ungemessene Relationslandschaften, von denen freilich das gilt, was Hege! schon früh in seiner Phänomenologie des Geistes über das sog. „Innere“ sagt: „Es zeigt sich, daß hinter dem sogenannten Vorhange, welcher das Innere verdecken soll, nichts zu sehen ist, wenn wir nicht selbst dahintergehen, ebensosehr, damit gesehen werde, als daß etwas dahinter sei, das gesehen werden kann.

Was Hege! über das Nichts sagt, das uns aus den Hintergründen des Bewußtseins entgegenstarrt, kann uns eine Einsicht über das Verhältnis von Willen und Nichts schenken. Das Sein ist der Geburtsort des Denkens; das Nichts aber ist die Heimat des Willens.

Hier lauert die unendliche Verführung auf den Menschen; niemand kann ihn zu diesem Schritte zwingen. Er kann sich in seiner Weltepoche bescheiden und weiter auf das Heil und die Erlösung hoffen.

Denn der Wortschatz einer Negativsprache kann nur aus der Koinzidenz von Zahl und Begriff entwickelt werden! Es gibt keinen anderen Weg, als eine neue Begriffswelt aus Strukturgebilden von Negationsrelationen abzulesen. Das ist die neue „Mate rialwelt“, an der sich die Ideen künftiger Weltgeschichte bilden.

Wenn aber das Wesen der Identität ein Eigentum des Ereignisses ist und nicht umgekehrt der Ereignisraum ein sekundäres Produkt der Identitätsrelation von Denken und Sein, dann ist nicht einzusehen, warum der Ereignisraum der Geschichte nicht noch andere Grundeigentümlichkeiten besitzen sollte, die das erstmalige Eigentum verdrängen, weil in ihm schließlich nichts mehr zu erinnern ist. Auf solche Möglichkeiten aber gibt die Heideggersche Philosophie keine Aussicht, weil sie unlöslich mit dem Auftreten jenes Sprachphänomens gekoppelt ist, das wir als Positivsprache gekennzeichnet haben.

So wie das Heideggersche Denken angelegt ist, müssen Sein überhaupt und Nichts überhaupt von gleicher ontologischer Größenordnung sein. D.h., wenn die Sprache des Seins verstummt, dann kommt aus dem Nichts auch nur noch Schweigen. Sie müssen sich beide der gleichen metaphysischen Sprachgestalt bedienen, die auch in der Verneinung noch vom Sein redet, und das ist eben die Positivsprache. Im Nichts ruht, klassisch gedacht, keine höhere Verneinungskraft, als sie durch die Wahrheit des Seins geliefert wird.

Das ist die eine Seite des Problems, und damit müssen wir es aus Raummangel bewenden lassen, weil es in diesem Text allein darauf ankommt, auf die mangelnde Integration derZahl in die Heideggersche Philosophie aufmerksam zu machen. Dieser Mangel produziert eine Zukunftsblindheit.

In seinem anthropologischen Hauptwerk „Der Mensch“ (hier zitiert nach der 4. Aufl. von 1950) weist Gehlen auf die Entlastungsfunktion der Sprache hin. Er sagt dann: „Es sind … begierdelose Fernintentionen, die in der Sprache erscheinen und in sehr einmaligen kommunikativen Bewegungen verlaufen: alles kommunikative Verhalten ist selbst schon ein menschliches, entlastetes Lebendigwerden an einer zuerst erlebten, darin irgendwie ,verwendeten‘ Welt. Diese Entlastung fortzusetzen macht dann gerade das innere EntwickluPgsgesetz der Sprache selbst aus: wenn sie immer mehr an anschaulichem Gehalt, der aus ihr herausweist, einbüßt und sich zunehmend in symbolischen Beziehungen innerhalb ihrer selbst ausbreitet.“

Mit allen bisherigen Überlegungen haben wir aber folgende philosophische Frage noch nicht angeschnitten: Warum zwingt uns die Frage nach der Zukunft, nach grundsätzlich neuen Methoden des Denkens zu suchen? Daß eine Philosophie, die sich ganz auf Erinnerung verläßt, in allen Fragen, die die Zul. unft betreffen, nicht mehr kompetent ist, ist im Grunde genommen trivial. Wir verfügen aber noch über keine philosophisch assertive Rechtfertigung der Schritte, die wir bereits vorgeschlagen haben. Um eine solche Begründung zu liefern, müssen wir noch einmal erinnern, daß die bisherige Geschichte des Geistes uns zwar eine Theorie des Denkens geliefert hat, aber nichts auch nur annähernd Adäquates auf dem Gebiete des Wollens resp. des Handelns.

In der Notwendigkeit des Handeins wurzelt alle Weltgeschichte. Die Urhandlung ist- mythologisch gesprochen- die Schöpfung.

Die Weltgeschichte selber, die Willen und Denken um faßt, ist universal- thematisch die Weltgeschichte des Nichts. Die Freiheit des Willens entspringt aus dem Nichts und niemals aus dem Sein, weilletzteres ja „gewesene Freiheit“, also Verlust der Entscheidung ist, wie wir weiter oben bemerkt haben.

Vom Denken her gesehen ist der transzendentale Ort aller Handlung immer der Freiraum des Nichts. Deshalb hatten wir oben schon angemerkt, daß das Nichts älter als die Geschichte sei, und wir es zuerst in der Natur, wenn nicht noch früher, zu suchen haben. Also vor dem, was für Heidegger die Geschichtlichkeit des Seins ist.

Daraus ergibt sich für die Negativsprache, deren Grundidee wir hier in knappen Andeutungen eingeführt haben, die folgende Einsicht: Dieselbe ist keine Sprache, die in dem uns vertrauten Sinn Erkenntnisse vermittelt, die sich auf ein vorgegebenes Sein beziehen. Sie ist vielmehr ein allgemeiner Codex für Handlungsvollzüge.

In beiden Gleichungen handelt es sich um eine in sich selbst zurücklaufende Negationsrelation, also um einen Kreis, der wie alle Kreise in doppeltem Drehsinn durchlaufen werden kann, und es gibt keine theoretische Instanz im ganzen Universum, die uns mitteilen könnte, welcher Drehsinn dem anderen vorgezogen werden sollte.

Da aber die Negativsprache dank ihrer Extension in ein transklassischen Nichts selber bodenlos ist, kann die Technik, die ·sich einer solchen Sprache bedient, niemals vollendbar sein. Es gibt schlechthin keine technische Leistung, die nicht von einer stärkeren überboten werden könnte, selbst wenn das auf Kosten vongrundsätzlichen Veränderungen in der Struktur der Weltgeschichte geschieht.

Das heißt aber, daß mit der Ankunft der Technik die Philosophie noch längst nicht am Ende ist; denn die technische Tätigkeit produziert dadurch, daß sie die Dimension gewesener Freiheiten unaufhörlich erweitert, neue, noch nicht dagewesene und nicht antizipierbare Gegenstände der philosophischen Reflexion.