Juli Zeh: „Über Menschen“

Hass mit menschlichem Antliz? … (Spiegel Belletristik Bestseller 12/2021)

Mit „Über Menschen“ legt Juli Zeh einen Roman über die Corona-Zeit vor. Eng am Puls der Zeit zu schreiben, ist ihr selbsterklärtes Ziel, und daher nimmt es nicht Wunder, dass sie über Toilettenpapier, über Maskenzwang, home office, die AFD, Black Lives Matter, über die finanziellen Schwierigkeiten der Kreativbranche und deren Einstufung als nicht systemrelevant schreibt. Zum Roman wird der Text, der eigentlich eine Glosse sein möchte, durch die Einführung der Figur Dora, einer Werbetexterin, die das lose Miteinander des ungleichzeitig Gleichzeitigen verknüpft.

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