Benedict Wells: „Hard Land“

Auf der Suche nach dem eigenen Selbst. (Spiegel Belletristik-Bestseller 11/2021)

Im Roman „Hard Land“ von Benedict Wells durchlebt ein Jugendlicher die Höhen und Tiefen des jungen Erwachsenenlebens. Auf dem Programm stehen der erste Kuss, Sex, Probleme mit den Eltern und tragische Verluste, nicht nur der Kindheit, auch der Unschuld, Mutproben und Spiele, Sehnsüchte und das Rätsel um den Gedichtband eines Kleinstadthelden, die 49 Geheimnisse, die auf die 49 Kapitel des Buches verweisen und klar das Buch im Buch nacherzählen, einem Möbiusband gleich. Wie dieses mathematisch unorientierbar sich entfaltet und kein Ende findet so auch die Erzählung, die den Sinn in einer Rahmenwirkung zu bannen versucht, ohne ihn jedoch preisgeben zu können. Sinn nämlich gibt es nicht mehr. Sinn ist die ungestillte Sehnsucht, der geheime und fehlende Protagonist des Romans.

„Benedict Wells: „Hard Land““ weiterlesen
Die mobile Version verlassen
%%footer%%