Mein Lesejahr 2025

Ein eher seltsames Jahr neigt sich dem Ende. Zwar bin ich auch 2025 meinem Forschungsvorhaben wie in den Jahren zuvor (202124) treu geblieben, nämlich die Gegenwartsliteratur ästhetisch und literatur-historisch zu erforschen, dennoch habe ich mir in diesem Jahr mehr Zeit genommen, Klassiker zu lesen und zu besprechen. Insgesamt habe ich in diesem Jahr mehr als 125 Bücher gelesen, von denen weniger als die Hälfte Neuerscheinungen (53) gewesen sind. Mehrheitlich stand dieses Jahr also unter dem Zeichen der Literaturtheorie und einigen Klassikern.

In meinem Rückblick will ich nun kurz eine kleine Bilanz ziehen, indem ich zuerst noch mal hinweisen möchte, worum es mir hier im Grunde geht, was also mein Blog unter Literatur versteht und wie ich zu meinem Bewertungssystem komme. Im nächsten Schritt analysiere ich dann mittels des Kategoriensystems die Gegenwartsliteratur, die ich thematisch-schematisch in diesem Jahr klar in Theater/Bohème/Künstler-, Psycho-Physiko-Pathologia- und Journalisten-Politiker-Literaturen einordnen kann, nebst den üblichen Verdächtigen (Coming-of-age und DDR). Hier werde ich meine Bücher des Jahres krönen, in allen Kategorien einzeln und dann in Summe. Im letzten Schritt lasse ich kurz die Klassiker Revue passieren und beende dann fröhlich das Jahr und freue mich auf das nächste.

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Johann Wolfgang Goethe: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (iii: Mignon)

Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang Goethe.

Als Abschluss meiner dreiteiligen Besprechung (Teil 1, Teil 2) von Wilhelm Meisters Lehrjahre soll nun ein Versuch unternommen werden, die harte Dichotomie von Goethe, Kunst oder Leben, Poesie oder Prosa, die Novalis harsch am ersten Wilhelm Meister-Roman kritisiert, als Herausforderung und Problemstellung für die Literaturgeschichte zu betrachten. Auf eine gewisse Weise lassen sich zwei der wichtigsten deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhundert als Folgeerscheinungen und Antworten auf Goethes dichterisches Werk begreifen: Doktor Faustus von Thomas Mann als Bearbeitung von Faust Tragödie Erster Teil und Hermann Hesses Das Glasperlenspiel als die von Wilhelm Meisters Lehrjahre. Goethe bietet somit seinen Nachfolgern das, was er zu seiner Zeit noch vermissen musste, und zwar einige Stützpunkte für die literarische Produktion im eigenen Sprachraum:

Es kommt darauf an,« fuhr Goethe fort, »daß Sie sich ein Kapital bilden, das nie ausgeht. Dieses werden Sie erlangen in dem begonnenen Studium der englischen Sprache und Literatur. Halten Sie sich dazu und benutzen Sie die treffliche Gelegenheit der jungen Engländer zu jeder Stunde […] suchen Sie in der Literatur einer so tüchtigen Nation, wie die Engländer, einen Halt. Zudem ist ja unsere eigene Literatur größtenteils aus der ihrigen hergekommen. Unsere Romane, unsere Trauerspiele, woher haben wir sie denn als von Goldsmith, Fielding und Shakespeare? Und noch heutzutage, wo wollen Sie denn in Deutschland drei literarische Helden finden, die dem Lord Byron, Moore und Walter Scott an die Seite zu setzen wären?«
Johann Peter Eckermann aus: „Gespräche mit Goethe“

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Johann Wolfgang Goethe: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (ii: Form)

Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang Goethe.

Wilhelm Meisters Lehrjahre wurde im ersten Teil in seiner inhaltlichen Dynamik entwickelt und mit William Shakespeares Hamlet verglichen, mit dem sich Goethe in jener Zeit offenkundig intensiv auseinandergesetzt hat. Im zweiten Teil will ich nun auf die Form, die des Romans, eingehen. Goethe hat über die Dauer seines langen Lebens (1749-1832) lediglich vier Romane geschrieben, von denen der erste Die Leiden des jungen Werther eher der Gattung Briefroman angehört, und so im Grunde als Prosahauptwerke lediglich Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795), Wilhelm Meisters Wanderjahre (1829) und Die Wahlverwandtschaften (1809) übrigbleiben. Was für Goethe einen Roman gegenüber einem Drama auszeichnet, lässt er den Theaterdirektor Serlo und Wilhelm im 5. Buch, 7. Kapitel diskutieren, bevor er als auktoriale Erzählinstanz eingreift und wie folgt klärt:

Im Roman sollen vorzüglich Gesinnungen und Begebenheiten vorgestellt werden; im Drama Charaktere und Taten. Der Roman muß langsam gehen, und die Gesinnungen der Hauptfigur müssen, es sei auf welche Weise es wolle, das Vordringen des Ganzen zur Entwickelung aufhalten. [Sie] muß leidend, wenigstens nicht im hohen Grade wirkend sein; von [der] dramatischen verlangt man Wirkung und Tat. […] So vereinigte man sich auch darüber, daß man dem Zufall im Roman gar wohl sein Spiel erlauben könne; daß er aber immer durch die Gesinnungen der Personen gelenkt und geleitet werden müsse; daß hingegen das Schicksal, das die Menschen ohne ihr Zutun durch unzusammenhängende äußere Umstände zu einer unvorgesehenen Katastrophe hindrängt, nur im Drama statthabe […]
Johann Wolfgang Goethe aus: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“

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Johann Wolfgang Goethe: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (i: Inhalt)

Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang Goethe.

Wilhelm Meisters Lehrjahre gilt als einer der einflussreichsten deutschsprachigen Romane überhaupt. Viele andere bekannte Romane, Albert Stifters Nachsommer, Gottfried Kellers Der grüne Heinrich, Thomas Manns Die Buddenbrooks oder Hermann Hesses Das Glasperlenspiel beziehen sich explizit oder motivisch-implizit auf den paradigmatischen Bildungsroman Goethes, in dessen Zentrum ein junger Kaufmannssohn steht, der sich von seinem Zuhause, vom drögen Handelskontor zu emanzipieren sucht. Hierfür dient ihm das Theater:

Nun leugne ich dir [Werner] nicht, daß mein Trieb täglich unüberwindlicher wird, eine öffentliche Person zu sein und in einem weitern Kreise zu gefallen und zu wirken. Dazu kömmt meine Neigung zur Dichtkunst und zu allem, was mit ihr in Verbindung steht, und das Bedürfnis, meinen Geist und Geschmack auszubilden, damit ich nach und nach auch bei dem Genuß, den ich nicht entbehren kann, nur das Gute wirklich für gut, und das Schöne für schön halte. Du siehst wohl, daß das alles für mich nur auf dem Theater zu finden ist und daß ich mich in diesem einzigen Elemente nach Wunsch rühren und ausbilden kann.
Johann Wolfgang Goethe aus: „Wilhelm Meisters Lehrjahre

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Rachel Kushner: „See der Schöpfung“

See der Schöpfung von Rachel Kushner. Spiegel Buchpreis 2025.

Die sogenannte hardboiled-Erzählstimme, die Raymond Chandler in Der große Schlaf (1939) oder Dashiell Hammett in Der Malteser Falke (1929) in die Literaturgeschichte eingeführt haben, entlastet die literarische Bearbeitung einer überkomplexen chaotischen Welt von jedweder Sinngebungserwartung und moralischer Wertung. Thomas Pynchon praktiziert eine solche in Schattennummer (2025) und auch in seinem Erstling V. (1963). Rachel Kushners See der Schöpfung, nominiert für den Booker-Preis und Gewinner des zum ersten Mal in diesem Jahr ausgelobten Spiegel Buchpreises, stellt nun neben Philipp Marlowe und Samuel Spade eine weitere markante Erzählfigur, Sadie Smith:

Ich stand um vier Uhr morgens am Fenster und sagte mir: Auch du hast einen Kern aus kostbarem Salz. Der menschliche Salzkern, wie dieses Salz von Cardona, kommt aus dem tiefsten Teil von uns. Menschliches Salz, wie dieses Salz, ist unvergänglich. Baut es ab, benutzt es, und es wird sich nicht erschöpfen.
In meinem ureigenen Salz, meinem Kern, wusste ich dies:
Das Leben dauert eine Zeit lang an. Dann endet es.
Es gibt keine Gerechtigkeit.
Schlechte Menschen werden geehrt, gute bestraft.
Auch das Gegenteil stimmt.
Rachel Kushner aus: „See der Schöpfung“

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Salman Rushdie: „Die elfte Stunde“

Die elfte Stunde von Salman Rushdie. Spiegel Belletristik Bestseller 2025.

Salman Rushdies Erzählstil wird gemeinhin zum magischen Realismus gerechnet. Dieser zeichnet sich durch eine harte Sehschärfe auf das Alltägliche aus, das eigenartig geheimnisvoll gebrochen mit Elementen des Traumes, des Unbewussten und/oder Phantastischen versetzt wird, ohne die homogen-stabile Erzählweise jedoch zu unterbrechen. Die beschriebenen Figuren erleben in diesem Sinne Wunder und Absurditäten als Elemente des Normalen. Andere bekannte Titel aus diesem Genre lauten Wir sehen uns im August (Gabriel García Márquez ) oder Hundert Jahre Einsamkeit, Die Blechtrommel (Günter Grass) oder Die Wand (Marlen Haushofer). Die Erzählungen in Die elfte Stunde unterstützen diese Sichtweise. Rushdie durchbricht in jedem der fünf Erzählungen die Normalität mit abstrusen, unheimlichen Vorkommnissen:

Als er merkte, dass er wahrgenommen wurde, schien er überrascht – ja, das auf jeden Fall –, wirkte aber auch liebenswert und freundlich. [Die indische Studentin] setzte sich zu ihm an die andere Seite des kleinen Tisches, konnte jedoch nichts sagen. Der Geist sagte auch nichts. Ihre Wortlosigkeit fand sie allerdings weder beängstigend noch unbehaglich. Eigentlich, erzählte sie später, sei es mit ihm sogar sehr angenehm gewesen. »Ich dachte, es – er – hat sich gefreut, gesehen zu werden«, sagte sie. »Er wirkte erleichtert.«
Salman Rushdie aus: „Die elfte Stunde“

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Georgi Gospodinov: „Der Gärtner und der Tod“

Der Gärtner und der Tod von Georgi Gospodinov. SWR Buch des Jahres 2025.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod gehört nicht zu den häufigsten Motiven der Literaturgeschichte. Wenige setzen sich literarisch ausführlich mit dem Sterben auseinander. Herausragende Beispiele gibt es dennoch, bspw. Der Tod des Iwan Iljitsch (Lev Tolstoi) oder Der Tod des Vergil (Hermann Broch), oder etwas gegenwartsliterarischer Stoner (John Williams). Essayistisch, anekdotisch und theoretisch-reflektierende Texte werden häufiger geschrieben, bspw. Tagebuch der Trauer (Roland Barthes), Unzertrennlich (Marilyn und Irvin D. Yalom) oder in Stundenbuch-ähnlicher Form Der heutige Tag (Helga Schubert). Der Gärtner und der Tod von Georgi Gospodinovs, International Booker Prize-Träger 2023, gehört durch die Coverbezeichnung „Roman“ zu den literarischen, vom Text her gesehen aber zu den essayistisch-anekdotischen Verarbeitungsformen:

‚Mein Vater ist gestorben‘ und ‚Mein Vater stirbt‘ sind zwei ganz unterschiedliche Sätze. Der erste ist eine Tatsache, ein Schluss, der zweite – ein Roman. Eine lange Geschichte, in der sich Hoffnung und Verzweiflung abwechseln, sich gegenseitig nähren und anfachen. Der Sauerstoff der einen schürt ununterbrochen das Feuer der anderen. Der Tod ist auch ein sprachliches Problem. Das Wort »stirbt« ist kurz und knackig. Da ist das »r« des letzten Röchelns und am Ende ein Kreuz im »t«. Das betonte »i« zwischen all den Konsonanten schlägt den Nagel ein, lässt keine Hoffnung mehr.
Georgi Gospodinov aus: „Der Gärtner und der Tod“

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Thomas Pynchon: „Schattennummer“

Schattennummer von Thomas Pynchon. SWR-Bestenliste 11/2025.

Schattennummer (2025) heißt der neueste Roman von Thomas Pynchon, dessen erster Roman V. 1963 erschien und dessen Hauptwerk 1973, Die Enden der Parabel, von Elfriede Jelinek übersetzt worden ist, und der für seine postmoderne Schreib- und Erzählweise bislang viel Lob und Kritik im Laufe seiner zehn erschienenen Romane geerntet hat. Pynchons Romane zeichnen sich durch äußerste ausgedehnte erzählerische Freiheit aus, die mittels jeden Rahmen sprengende Assoziationsform die Digression als ästhetisches Moment zu etablieren sucht. Bevorzugt siedelt er sie im Bereich der hardboiled Szene an, nüchterne, zwischen Legalität und Kriminalität in Großstädten hin und her changierende, Spionage- und Agenten- und Doppelagenten-Existenzen. In diesem Fall heißt die Hauptfigur Hicks McTaggart, Prügler des Kapitals, der nach friedlicheren Beschäftigungsfeldern sucht und in eine dubiose korrupte Zwischenwelt gerät:

Später wird Hicks bewusst, dass er tatsächlich wütend genug war, um diesen vieräugigen Störenfried auszulöschen und da liegenzulassen, wo er eben gerade fiel, ein weiteres unglückliches Opfer einer gescheiterten Beziehung zwischen Tarifpartnern. Der blasse Fleck seines Gesichts, dessen Blick nach oben gerichtet ist, wo der bleigefüllte Biberschwanz – aus MPD [Milwaukee Police Department]-Beständen, wenn auch genau genommen nicht legal – jetzt sein müsste … nur dass Hicks ihn in diesem Augenblick seltsamerweise irgendwie nicht hat, trotzdem aber fortfährt, blindlings mit der Rückhand dorthin zu schlagen, wo er den Kopf des anderen zuletzt zu sehen geglaubt hat, jedoch nichts trifft, offenbar weil der Totschläger, den er eben noch in der Hand zu halten meinte, nicht mehr da ist. Der Schwung reißt ihn mit, er verliert das Gleichgewicht, taumelt, fällt beinah hin … und bis er wieder normal ist, hat sich etwas auf geheimnisvolle Weise verändert.
Thomas Pynchon aus: „Schattennummer“

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Ferdinand von Schirach: „Der stille Freund“

Der stille Freund von Ferdinand von Schirach. Spiegel Belletristik Bestseller 2025.

Der stille Freund von Ferdinand von Schirach setzt sein Erfolgskonzept aus Kaffee und Zigaretten und Nachmittage fort, in Miniaturen und Aperçus die Gegenwart zu bereisen und literarisch zu beforschen, und zwar aus einem etwas unbeteiligten, distanzierten Blick heraus. Schirach schreibt klar in der Traditionslinie eines Hermann Graf Keyserling, der mit seinem Das Reisetagebuch eines Philosophen in den 1920ern Jahren einen großen Erfolg erzielte und nahezu das deutsche Paradigma des weltoffenen, geist-aristokratischen Feuilletonisten darstellt, und in Botho Strauß, Martin Mosebach und Martin Suter ähnlich gelagerte Nachfolger gefunden hat. Ferdinand von Schirach gehört zu diesen. Seine Anekdoten spielen durchweg im wohlhabenden, wohlsituierten Milieu:

Vor acht Jahren wollte Massimo von seiner Farm in Namibia mit der Propellermaschine in die Hauptstadt fliegen. Es war eine alte Cessna 172. Wir sind oft mit dieser Maschine geflogen, das sind gutmütige kleine Flugzeuge, solide und robust, sie brauchen nur kurze Landebahnen, und mit ein bisschen Pflege tun sie Jahrzehnte ihren Dienst. Massimo flog damit alle zwei Wochen nach Windhuk, um Einkäufe zu erledigen und Freunde zu besuchen. Das war angenehmer, als sechs Stunden in dem furchtbar unbequemen Toyota zu sitzen.
Als das Flugzeug abhob, stieg ein Schwarm Webervögel auf. Dagegen ist auch der beste Pilot machtlos. 

Ferdinand von Schirach aus: „Ein stiller Freund“

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Katerina Poladjan: „Goldstrand“

Goldstrand von Katerina Poladjan. SWR Bestenliste 2025.

Goldstrand bearbeitet, wie schon Zukunftsmusik zuvor, das abrupte Ende einer Welt. Findet Zukunftsmusik in der Sowjetunion der 1980er Jahre statt, kurz vor der Ära Michail Gorbatschows, so siedelt Poladjan Goldstrand in Italien, im Rom der 2020er an. Ein Filmregisseur namens Elia Fontana, sechzig Jahre alt, unterzieht sich einer Therapie, die ihn aus einer Apathie und Ambivalenz loslösen soll, in die er kontinuierlich mehr hineingeraten ist. Poladjan verdichtet in dieser Figur den Ost-West-Konflikt, indem er Elia als Sohn einer kurzen Affäre zwischen einer italienischen Kommunistin und einem bulgarischen Architekten in den 1960ern hervorgehen lässt. Zerrieben zwischen diesen Polen sucht Elia ein neues Gleichgewicht:

Nein. Was ist bloß los mit ihm? Warum hat er keine Ideen mehr? Es wird mit einem Krieg beginnen. Nein. Es wird mit einer Kröte beginnen. Eine Kröte, die auf dem Weg hockt und sich nicht bewegt. So wie die warzigen Erdkröten in seinem Garten, die bei Berührungen mit der Fußspitze erstarren und sich nicht vom Fleck rühren.
Katerina Poladjan aus: „Goldstrand“

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