Sibylle Berg: „RCE“

Sibylle Berg hat einen Text geschrieben. Auf dem knallpinkfarbenen Cover steht „RCE“ und darunter „#RemoteCodeExecution“ und etwas versteckt und ganz weit unten auf dem Rand des pinkfarbigen Buchdeckels „Roman|Kiepenheuer&Witsch“, als wäre es ein Zugeständnis, eine Art disponierbarer Zusatz an eine Öffentlichkeit, die schließlich wissen will, was das ist, was sie da kauft. Manifest oder Literatur? Gehackte Wirklichkeit? Oder Fiktion? Berg macht es einem nicht leicht. Sie will es einem nicht leicht machen. Sie will es 700 Seiten lang und 700 Gramm schwer, zäh und widerborstig konkret. Nur mit der Welt macht sie kurzen und schmerzlosen Prozess:

In diesem Moment. Es könnte auch der nächste Moment sein oder morgen.
Sind überall auf der Welt, in Geschäftsetagen, in Genossenschaften, in Wohnungen, Konzernen, an der Börse in Hinter- und Vorderzimmern, auf Märkten, im Netz, auf Heiratsschwindlerbörsen, Geschlechtsverkehrplattformen, Enkeltrickbetrüger-Foren, in Galerien und Banken, Menschen damit beschäftigt einander zu betrügen.

Sibylle Berg aus: „RCE“

Oder:

Stehen in diesem Moment oder dem nächsten oder morgen acht Milliarden Menschen, ein paar liegen noch in den Windeln, die andere hatten einen Schlaganfall, wieder andere sind krank, also sind es vielleicht nur 4 bis 5 Milliarden, die genau jetzt versuchen, irgendeinem anderen Menschen zu schaden.  »Erstaunlich, dass wir es bis hierhin geschafft haben.«

Wer oder was legt hier die Karten auf den Tisch? Die auktoriale Erzählerin jedenfalls nicht. Sie taucht nicht auf. Sie nennt sich nicht beim Namen, sitzt an keinem Schreibtisch, nicht im Auersberger Ohrensessel, um Champagner zu trinken und zu schimpfen. Nein, sie schwebt weit über den Dingen, taucht nur pfeilschnell ab, pickt ein Detail auf und verschwindet schnell wieder. Rosinenpicken also, aber ins gegenteilige Extrem gewendet, Exkrementepicken in kleinen Dosen, so nah und doch so weit, wie es von der Wirklichkeit nur geht. Worum geht`s? Um Don, Karen, Ben, Maggy, Rachel, Pjotr und Kemal:

Don hatte sich noch mehr Muskeln antrainiert, die Haare standen in den Himmel, und noch immer wirkte sie, als wollte sie, egal wen oder was, aus dem Weg räumen. […] Karen war gewachsen, sie war vermutlich eins achtzig groß, und es schien, als könne man sie in der Mitte durchbrechen, egal wozu. […] Rachel sah immer noch zu Boden oder in den Himmel und wirkte wie ein SchwachweltermeisterInnen-Kind oder ein mordender Zwerg […] Ben wirkte außer sich, wie früher, und schien noch größer und dicker geworden zu sein […] Neben ihm saß Maggy, die aussah, als ob sie alle anderen problemlos erschlagen könnte.

RCE erzählt von einem Countdown, von 2 Jahren und 7 Monaten hin zu einem großen Ereignis und ein paar Stunden und Sekunden danach. Eine Gruppe computervisierter Nerds, wohl aus RGM, das ich nicht gelesen habe, forcieren aktiv eine weltumspannende Verschwörungsaktion. Sie hacken sich in wichtige Zentralnetzwerke und streben an, global, lokal und konstruktiv Verwirrung zu stiften. „Konstruktiv“ heißt hier, den Mainstream zu durchbrechen, den im obigen Zitat beschriebenen Weltzustand, das Darben in der unausgesetzten Katastrophe endlich zu beenden. Der Plot, der schnell in einen heiteren High-Tec Thriller wie Hervé Le Telliers „Die Anomalie“ hätte abgleiten können, bleibt jedoch im Hintergrund. Im Vordergrund stehen stattdessen Hunderte von Kleincharakterisierungen, Miniaturen, Szenen, ja Charakterisierungen, die illustrieren, wo die Menschheit als Gattung so steht. Hierzu gibt es einleitend kleine Steckbriefe, die in Matrix, Muster und Form wiederkehren, nur teilweise anders ausgefüllt worden sind:

der Wissenschaftler
Hobbys: Wissenschaft
Sexualverhalten: nope
Familienstand: ein Hund, den er nach dessen Tod in einer Kiste aufbewahrt um den Verfall zu studieren
Einkommen: Okay
Kaufverhalten: Hundefutter, das er in Erinnerung an seinen besten Freund verzehrt.

Oder:

Peter und Ingrid
Tick: Vervollständigten die Sätze des anderen
Einkommen: seit der Rente nicht mehr ausufernd
Politische Ausrichtung: Monarchisten
Hobby: Sissi-Filme und Reichsflaggen
Gesundheitszustand: hoffnungslos

Sibylle Bergs Schreiben hat keine Berührungsangst vor Stereotypen. Es spielt diese gnadenlos gegen sich und ihre eigene fiktionale Welt aus. Ungekünstelt, banal rattert und schreddert Berg durch die multimediale Welt des 21. Jahrhunderts. Jedwede Bedenken über Bord geworfen, schreibt sie einen Sci-Fi-Thriller ohne Spannungsbogen, ohne Plot oder Twist. Die Bösewichter heißen Freia, Leo und Hans-Ulrich, sind aber so gesichtslos wie alle anderen auch. Sie scheffeln Geld mit ihren Konzernen, betrügen, lügen und quälen und booten sich gegenseitig aus, wo und wie sie nur können, aus purer Freude am allherrschenden, alles durchdringenden Sadomasochismus zwischen oben und unten.

Freia, die vermutlich anders hieß, aber der Name passte zu ihrem inneren Adelstitel, den sie sich gerne verlieh. Ein Adelstitel klang nach Gestüten. Und Freia ritt gerne. Na ja. Eigentlich hasste sie Pferde, aber Reiten gehörte nun mal dazu. Ein Gestüt und ein Adelstitel erzeugten bei vielen Europäern immer noch: Angst. Denn die meisten Menschen waren Untertanen. Und das gerne.

Kennzeichnend für Bergs Stil ist eine lakonische Larmoyanz. Sie beschreibt viel, aber nie wirklich genau. Sie will es irgendwie wissen, aber irgendwie auch nicht. Die allwissende Erzählerin weiß zwar, dass sie das Reiten nur vordergründig mag, nicht jedoch wie Freias Name in Wirklichkeit lautet, da sie „vermutlich anders hieß“. Sie liest Gefühle und Gedanken, aber nur parzelliert, stroboskopisch. Sie geht nirgendwo in die Tiefe, bemüht sich nicht, eine überzeugende Verdichtung herzustellen. Stattdessen wischt sie romantisch-ironisch, die Fiktionalität von RCE untergrabend, Bedenken offensiv beiseite:

Dann gab es Abo-Preiserhöhungen für die ZuschauerInnen, Dumpinglöhne
und tschüss.
Und die VerbrauerInnen erinnerten sich, wenn sie alt waren, also vierzig, an großartige, wilde Filme, an Neuerfindungen, die von Musik und Film und Literatur ausgegangen waren. Und die Jungen starrten in ihre Endgeräte und fügten eine weitere Ablenkung den Millionen anderen Ablenkungen hinzu, die ihr Hirn zu einem unbrauchbaren Matsch hatten werden lassen.
Schwamm drüber.

Von Anfang an bleibt man in den Fängen der Autorin. Sie diktiert gnadenlos explizit, was wichtig, unwichtig, „egal“ oder „süß“ ist. Sie fängt Beschreibungen an, nur um sie kurzerhand wieder abzubrechen, charakterisiert Figuren, die dann nie wieder vorkommen, lässt Handlungen beginnen, ohne sie enden zu lassen. Die romantische Ironie, die souverän über die eigene fiktionale Welt verfügt, mit Augenzwinkern spricht, fabuliert und erfindet wie E.T.A. Hoffmann in Der goldene Topf erhält in RCE eine weitere Facette, eine quasi Totalverweigerung noch den letzten Rest an Literatur bestehen zu lassen. Es geschieht, indem sie die Erzählposition aus dem Off berichten lässt, zwischen Tod und Lebendig-Sein schwebend, aus dem luftleeren Raum, unzugehörig, im Grunde desinteressiert virtualisiert, distanziert. Berg demonstriert den Blick eines deus absconditus, der scheinbar Besseres zu tun hat, als sich um das Wohl und die Belange der Menschheit zu kümmern:

Nur – ohne Hoffnung. Und daran dachte Maggy in der Nacht und dann musste sie auf die Wiese. Und meinte dort, die Rundung der Erde zu erkennen und die Sterne. Irgendwelche Organismen irgendwo auf einem anderen Planeten machten vielleicht genau zur selben Zeit eine Revolution. »Hey, viel Erfolg, KameradInnen«, sagte Maggy, und war beruhigt. Sie hatte die Lächerlichkeit und die Traurigkeit der sogenannten Lebewesen für ein paar Sekunden begriffen. »Spaß muss sein« […]

Nicht der Inhalt, der Ton lässt aus RCE ein Paradebeispiel der Antiliteratur werden. In den bereits angeführten Beispielen kommt stets ein „vermutlich“, „scheinbar“, „sogenannt“ vor. Die Figuren „wirkten“ oder „sahen so aus“ als ob. Genaueres weiß man nicht und wird man auch nie wissen. Nur eine Gewissheit herrscht auf den vielen Seiten von Bergs Roman, dass es auch nicht so wichtig ist. Dass sie trotzdem darüber schreibt, erzeugt ein Double Bind im wahrsten Sinne des psychoanalytischen Wortes. Einerseits wird die Story vorgestellt, andererseits wird jedes Detail in ihr als völlig unwichtig gebrandmarkt. Bspw. treffen sich die Freunde „in einem Starbucks oder einem anderen Laden irgendeiner Milliarden-Dollar-Umsatz-Kette“, um gegen die Vorsitzenden „der EU-Kommission, oder des Rates, oder vollkommen egal“ ein Komplott mit einer RCE-App, mit einem RCE-Game, mit Banknetzwerkhacks und 10-Dollar-Überweisungen vorzugehen, um „in diesem Moment oder in dem nächsten oder morgen acht Milliarden“ oder „vielleicht nur 4 bis 5 Milliarden“ Erdbewohner zu retten. Details übers Hacken fehlen wie über die Apps, wie über die RCE-Serie, die auf den Streaming-Anbietern läuft und die in kürzester Zeit und ohne jedwede Finanzierungshindernisse abgedreht werden konnte.

Eine unglaubwürdige Welt lässt sich nicht mehr glaubwürdig beschreiben und deshalb greift Berg auf avantgardistische Methoden zurück, die an die diversen Manifeste im frühen 20. Jahrhundert erinnern. In vielerlei Hinsicht tritt sie in die Fußstapfen von Carl Einstein und seinem Anti-Roman Bebuquin, aber vor allem seinem verworrenen, Fragment gebliebenen Fabrikation der Fiktionen das Ende der 1920er Jahre entstand. In dieser Intellektuellenschelte schreibt Einstein:

Gewiss dichtet oder denkt man, doch zwischen den Worten und Gedanken strömt eine [ihnen gemeine] Luft, erfüllt von alter Rede und greisem Erbe. Diese abgestorbene Atmosphäre umhüllt uns, dringt in uns; Wortgespenster agieren tödlich in uns. Darum sprechen wir vom Automatismus der Worte, von einer Mechanik der vererbten Assoziationen, die sich uns aufdrängen. Der Literat mumifiziert die abgetakelten Sensationen zur Idee fixe und verführt sein Publikum, mit totem Material sich anzufüllen und Kadaver zu frequentieren.

Carl Einstein aus: „Die Fabrikation der Fiktionen“

Wie Carl Einstein so geht auch Sibylle Berg gegen diese abgestandenen Phrasen vor. Wie dieser beschreibt und repetiert sie ihre Gegenwart trocken, hart, fast schmerzhaft, unverhüllt. Immer wieder dasselbe. Immer wieder dieselben Worte, dieselben Träume, dieselben Ausreden. So notiert auch Oswald Wiener in seinem 1969 erschienen, kybernetischen Anti-Roman Die Verbesserung von Mitteleuropa unter dem Stichwort:

-f) spiele
der gegenstand gibt sich als denkmodell zu erkennen. die anschauung schaut ins narrenkastl. kein mensch weiss wovon er redet. ein archiv von denkakten. ein kleiner anfang! der begriff prozess wird ausgemerzt. die sinne werden gesträubt. die sprache wird reprivatisiert. die schöne welt! ade, ade, du schöner tisch. die eigenschaft wird unkenntlich. schamlos spielt die sprache. auf der spur des zusammenhangs. auf kollisionskurs.
die wirklichkeit ist eine leiche. die dinge verschieden.

Oswald Wiener aus: „Die Verbesserung von Mitteleuropa“

Untot braut die Welt assoziative, zusammenhangslose diffuse Gedankenströme. Was bleibt, ist die Abscheu, das Abstandnehmen, ganz weit oben, ganz weit weg zu bleiben. Berg kennt nämlich kein Mitleid mehr mit sich noch mit ihrem Publikum, noch mit der Gesamtheit der Welt, die sie aus den Augen ihrer Figuren in Corcapolo, nahe dem Lago Maggiore aus der Höhe von knapp 500m beschreibt. Ihr Stil erinnert tatsächlich, in seiner Erbarmungslosigkeit und rachsüchtigen Perspektive, an Fillippo Tommasso Marinettis, der in seinem Manifest des Futurismus aus dem Jahr 1909 schreibt:

Schaut uns an! Noch sind wir nicht außer Atem! Unsere Herzen kennen noch keine Müdigkeit, denn Feuer, Haß und Geschwindigkeit nähren sie! … Das wundert euch? . . . Das ist logisch, denn ihr erinnert euch ja nicht einmal daran, gelebt zu haben! Aufrecht auf dem Gipfel der Welt, schleudern wir noch einmal unsere Herausforderung den Sternen zu!

Fillipo Tommasso Marinetti aus: „Manifest des Futurismus“

Wie Sibylle Berg feiert Marinetti die neuen technologischen Errungenschaften, die Möglichkeitswelten, die sich aus den Kommunikationsmedien ergeben. Bei Berg sind es die Hackingmethoden, die Apps, Netzserien, Wikileaks und der Widerstand, der darin besteht, endlich alle Informationen via Streamingdienste und RSS-Feeds der Öffentlichkeit ungefiltert vorlegen zu können. Bei Marinetti waren es noch ältere Technologien, die begeisterten, die Schnelligkeit der Fahrzeuge, das Fliegen und das Flugzeug überhaupt. In Die drahtlose Einbildungskraft schreibt er:

Der Futurismus gründet sich auf die vollständige Erneuerung der menschlichen Sensibilität als Folge der großen Entdeckungen […] Diejenigen, welche heutzutage Dinge benutzen wie Telephon, Grammophon, Eisenbahn, Fahrrad, Motorrad, Ozeandampfer, Luftschiff, Flugzeug, Kinematograph und große Tageszeitungen, denken nicht daran, daß diese verschiedenen Kommunikations-, Verkehrs- und Informationsformen auch entscheidenden Einfluß auf ihre Psyche ausüben.

Fillipo Tommasso Marinetti aus: „Die drahtlose Einbildungskraft“

Beide sehen die Welt durch die neuen Medien komplett verändert, bewusst und unbewusst einem neuen Zustand entgegensteuern. Der große Gegensatz zu Marinetti besteht bei Berg jedoch in der anvisierten und konsequent durchgehaltenen Gewaltlosigkeit der Nerds. Sie haben zwar kein Mitleid, sondern schauen nur lachend zu, wie sich Bänker das Leben nehmen, erhängen, wie sich Wachleute und Zocker aus dem Fenster stürzen, aber sie ersetzen bei ihren Aktionen scharfe Munition durch Platzpatronen und lassen die pinke Revolution explizit gewaltfrei vor sich gehen, haben Angst vor der Eskalation. Hier verlegt Berg die Visionen des gewaltbesessenen Futurismus, die genauso von der Technik genährt sind wie ihre eigenen, in ein pazifistisches, menschenfreundlicheres Wolkenkuckucksheim:

Die Menschen gehen nach Hause. Aufgekratzt, gut gelaunt. Die Brigaden berichten aus den Ländern, in denen es einige Verletzte, Ohnmächtige, Umgefallene, Schürfwunden, ein paar Knochenbrüche und einen Infarkt gab. Und keine
Toten.
Das ist doch erstaunlich, dass es keine Toten gibt, kaum Plünderungen, als ob Millionen einen Moment Pause vom Menschsein gemacht haben, von all dem Scheiß, den sie normalerweise machen.

Sibylle Berg aus: „RCE“

Sibylle Berg hat also, um zur Eingangsfrage zurückzukehren, ein Manifest geschrieben. Es nimmt kein Blatt vor dem Mund, sie hält nichts hinterm Berg. Wie in jedem Manifest jedoch sind Form, Stil und der ästhetische Genuss der Agenda weit untergeordnet, wenn überhaupt präsent. Der Algorithmus zieht seine Bahnen, so die Hoffnung. Einen Anti-Roman wie RCE literarisch zu lesen, ist deshalb vielleicht falsch. Hätte er aber RCE – Ein Manifest zur gewaltfreien Revolution geheißen, wäre er ehrlicher, aber sehr viel angreifbarer gewesen.

9 Antworten auf „Sibylle Berg: „RCE““

  1. Es klingt spannend. Leider ist ihre Neokapitalismuskritik oft so hoffnungslos, sarkastisch, deprimierend, dass ich sie bisher bzw. Romane von ihr nicht zu Ende lesen konnte. Ich empfinde das als schade, weil sie wirklich was zu sagen hat und mit ihrer Kritik ja trifft. Aber die Hoffnungslosigkeit halte ich nicht aus und oft stört mich auch das schablonenhafte ihrer Figuren. Schade. Aber eine wirklich neugierig machende Rezension.

    1. Ich habe ihre ersten Romane gerne gelesen. Sie gehörte zu den Pop-LiteratInnen, die überbordend fabulierten und einfach etwas versuchten, „Ein paar Leute suchen das Glück“ oder „Sex 2“, die der Verzweiflung nachspürten und zwar ungehemmt. Vielleicht muss man „GRM“ vor „RCE“ lesen – aber der Stil ist sehr ruppig und grausam, sehr verkürzend. Sie fängt viel ein von dieser schnelllebigen Zeit, hastet über Details hinweg, ja, das Schablonenhafte schimmert überall durch – sie repräsentiert dennoch am konsequentesten den Zeitgeist, ob „GRM“ den Hintergrund nun bietet oder nicht. Ich werde Bergs Romanen stets offen gegenüberstehen und sie immer wieder lesen, auch wenn ich vielleicht immer wieder etwas enttäuscht und mit leeren Händen dastehen werde. Freut mich, dass die Rezension Neugier geweckt hat! Viele Grüße!

    1. Ist vielleicht sehr hilfreich, erst einmal die düstere Variante zu lesen – RCE ist ja dann das etwas hoffnungsvollere Zwischenstück, bevor es richtig im dritten Teil losgeht. GRM liegt bei mir auch … wie so vieles 😀

  2. JA, gerade wächst mein Bücherstapel hoch hinaus in die Unendlichkeit, das ist schön, aber stresst mich auch irgendwie. Und das ist ja das Blödeste überhaupt, wenn einen Bücher auf die man sich freut stressen….hahaha, da stimmt was nicht, das muss man in den Griff bekommen. Ich habe mir jetzt mal vorgenommen, vor den Ferien keine mehr zu kaufen, erst wieder ab Ende August. Mal sehen, was daraus wird. Sonnigen Sonntag! Hier in Zürich, fast schon hochsommerliche Temperaturen! Ich liege faul auf der Terrasse….

  3. Wie wunderbar! Dann lass den Stapel in den Himmel wachsen und entspann dich in seinem Schatten. Wie toll ist das denn! So konvertiert man Stress in Happiness 😀 Berlin ist bewölkt, vielwettrig, aber das Licht ist schön. Die Vögel zwitschern. Die Stadt ist ruhig, aber kein See weit und breit und nicht die tolle Kulisse von Zürich. Viele Grüße!

    1. Lieber Alexander – also ich habe ja auch ein paar Jährchen in Berlin gelebt und wenn ich mich nicht ganz irre, hat es da auch Wasser 🙂 – Ich hoffe Du konntest den Sonntagabend doch noch geniessen, auch ohne See, aber dafür mit schönem Licht. Und ich hoffe, Du bist gut in die neue Woche gestartet! Deine vorherige Message bzw. Kommentar hatte fast schon was poetisches… 🙂 happy monday aus der schönen Kulisse Zürich! A.

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