Tomer Gardi: „Eine runde Sache“

Heimatlos zwischen Goethe und Thomas Mann … Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022

Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse (2/5): Tomer Gardis Roman Eine runde Sache erweist sich als janusköpfiges Formexperiment, das Verwirrung stiftet. Eine spoilerfreie Zusammenfassung wird gegeben und anschließend Gardis Stil analysiert. Es ergeben sich viele Zitate und Parallelen zu Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Mann und den Märchen der Gebrüder Grimm, so dass Eine runde Sache wie eine literarische Improvisation aufs Fremde und Vertraute, auf das Verwenden einer bekannten Form für einen unbekannten Inhalt erscheint.

Ästhetische Formexperimente erregen schnell Aufmerksamkeit. Sie brechen mit Konventionen. Sie erlauben sich etwas. Sie gehen über das Gewohnte hinaus und erzeugen auf diese Weise, so das Kalkül aufgeht, neue Imaginationsspielräume. Der Surrealismus rundum André Breton nannte dies, die Sinne entriegeln, oder konstruktiv Verwirrung stiften. Tomer Gardis Eine runde Sache ist ein solches ästhetisches Formexperiment und sorgt in der Tat, nicht nur orthographisch und grammatikalisch, für Verwirrung.

Wasser fing dann der Badezimmer zu fühlen. Es war aber kein Regenwasser. Wasser kamm hoch von die Badewanne, von das Spüllbecken, von die Toilette. Dampf kamm aus dem Wasser, es hatte eine grausame Geruch. Ich ruhrte es an und schrie, verbrannt. Das Wasser war siedeheiß. Als ob es von mitten der Erde kamm, Wasser aus der Höle steigt rauf. Draußen regente es, so stark wie nie. Das Wasser von Unterhalb und das Wasser von Oberhalb werden wieder eins, dachte, ich, der Gewölbe ist weg. Die Schöpfung kehrt um. Nichts wird mehr scheiden Wasser von Wasser. Der endlose Neuanfang macht Schluss.

Tomer Gardi aus: „Eine runde Sache“

Inhaltsangabe [ohne Spoiler]:

Bei dem Roman von Gardi handelt es sich um ein klassisches Diptychon. Zwei, auf dem ersten Blick, unabhängige Texte bilden ein sequentielles Ganzes. Beide heißen „Eine runde Sache“, besitzen ein Deckblatt und werden von demselben Motto eingeleitet. Sie stehen also völlig unabhängig gegeneinander. Weder die Figuren noch die Erzählzeit noch die Erzählweise ähneln sich. Sie beziehen sich also weder inhaltlich noch formal aufeinander, nicht einmal antithetisch.

Der erste Teil dieses Diptychons handelt von einem Theaterangestellten, einem Ich-Erzähler, der in ein richtiges Schlamassel gerät, nämlich in eine Sintflut. Die Reise beginnt in einem Theater, führt über eine Kneipe und Männertoilette, zu einer Einladung auf eine Yacht (oder, ohne Spirantisierung, „Jagd“) und endet mit einer Hatz durch den Wald mit Mann und Hund und unbekanntem Ausgang. Der Ich-Erzähler, der gebrochen Deutsch spricht und schreibt, sucht einen Weg zurück und erlebt allerhand Verrücktes, Gruseliges mit seinen aufgezwungenen Reisekumpanen, dem Hund Rex und dem andauernd reimenden Elfen König:

Ein Hund und ein Wanderer irrten durch den Wald
an einem finsteren Tag, voller Fehl und Gewalt
und jäh schweife ich mit den widrigen beiden,
verlassen und leer, in meiner Seele nur Leiden.

Der zweite und längere Teil, der nämlich zwei Drittel des Romans umfasst, handelt von dem indonesischen Maler Raden Saleh Syarif Bustaman und dessen Lebensgeschichte, wie dieser im 19. Jahrhundert aus Indonesien nach Den Haag gebracht wurde, um zum Hofmaler unter der Ägide des niederländischen Königshauses ausgebildet zu werden. Die Lebensgeschichte verfolgt den Maler über viele Jahre, Jahrzehnte, wie dieser in Mitteleuropa durch die Königs- und Fürstenhäuser tingelt und Porträts von Aristokraten anfertigt.

Saleh ging in seine Kabine, holte aus seiner Tasche die Kladde von Adimanggala und einen Stift. Er suchte, ohne es zu wissen, etwas, was die Quelle aller Tragödien, der Anfang aller Suche nach Wahrheit und dennoch zum Scheitern verurteilt war: Er wollte sich selbst aus einem Winkel sehen, aus dem sich der Mensch nicht sehen kann, wollte vom Oberdeck aus das Schiff zeichnen, wie es sich von seiner Heimat entfernte, und sich selbst, wie er dort auf dem Deck stand.

Schreibstil:

Die drei obigen Zitate zeigen einen diversen, breitgefächerten Stil, den Tomer Gardi für seinen Roman gewählt hat. Im ersten Teil handelt es sich klar um ein literarisches Experiment: Der eine Kumpane, der Elfenkönig, spricht nur in Reimen, der andere Rex, ein geknebelter Schäferhund, redet nur in Umlauten und Konsonanten und ist teilweise kaum zu verstehen. Der Text ähnelt den Witztexten aus Buchstabensalat, die sich trotz offensichtlich falscher Schreibweise dennoch und überraschenderweise problemlos entschlüsseln lassen.

Sowohl der Ich-Erzähler wie der Hund wie der Dichter sprechen und krakeelen wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Hierbei passieren eigenartige Assoziationsumflutungen, die die Textmaterialität, also die Worte, stark in den Vordergrund drängen und eine lautmalerische Szenerie erzeugen, die stilistisch die Sintflut durch den Einsturz des Turmes von Babel vorwegnimmt und bereits vorausahnen lasst. Dass hier schnell der Überblick verlorengeht, überrascht nicht und verdichtet die Immersion mit den Wörtermassen, die sich überschlagen, doppeln, elliptisch ergänzen und allegorisch gegenseitig untergraben.

Aber hör mal zu, Rex. Ich hab mal gelesen, ich weiß nicht wer es war, irgend eine von diese französische Philosophen, der hat mal geschrieben, ein Schriftsteller ist jemand, der Schwierigkeiten hat mit die Sprache. Also, Rex, heute bist du zu einem Schriftsteller geworden, gratuliere, Rex!
Jützt sprücht dür Üdüt müt mür übür frünzüsüschü Phülüsüphü. Wünn würd düsü Qül ündlüch ün Ündü hübün!

Verlässt man sich auf Ernst Bloch, so handelt es sich bei dem französischen Philosophen um Thomas Mann, aber auch Ernst Bloch gibt in seiner Einleitung zu den Leipziger Vorlesungen aus den Jahren 1950-56 keine Quelle an, und das geflügelte Wort lässt sich auch nicht in den von Michael Mann herausgegebenen Essays-Sammlungen finden. Das Chaos des Textes reißt alles in seinen Schlund und überantwortet das meiste der Beliebigkeit. Selbst narrative Schnitzerei werden bewusst eingegangen und streichen lediglich den Charakter eines Wort- und Lautgemäldes, zu dem der erste Teil zunehmend wird, deutlicher hervor.

Von dieser Art Formwillen, eine nahezu beliebig offene Ringparabel aufs Fremd- und Nichtzugehörig-Sein zu kreieren, ist der zweite Teil von Eine runde Sache weit entfernt. Hier handelt es sich um klassische, nahezu mustergültige Nacherzählungsprosa.

Etwas weniger als ein Jahr nachdem die niederländischen Soldaten den Aufstand auf Java niedergeschlagen und Prinz Diponegoro festgenommen und ins Exil geschickt hatten, wurde der Kyai Nogo Siloeman, der Kris des besiegten Prinzen, nach Den Haag gebracht. Der Kris besaß eine zwölffach gewundene Klinge. Das obere Ende der Klinge, der Knauf, war goldgeschmückt. Seine aus Eisen gefertigte Scheide glich einem Geflecht aus Reisgarben, in das Perlen eingelassen waren.

Dieser Kris dient als Symbol für die Niederlage von Raden Salehs Herkunftsland, das sich nun wie Saleh selbst ganz dem niederländischen Königshaus zu unterwerfen hatte. Salehs Leben wird daraufhin ausführlich beschrieben, und zwar anhand der von ihm gefertigten Gemälde, quasi-kunsthistorisch, und dessen langsamer Aufstieg als exotischer Prinz rekonstruiert, der auf vielen Festen und Salons der kulturbegeisterten Aristokratie willkommen geheißen und gefeiert wurde. Alles über die Bildbeschreibungen hinaus dient jedoch nur als möglicher Hintergrund und Projektionsfläche, um den mitgehörten und angelesenen Fakten eine Bezugsebene zu liefern, für die der Erzähler keine Gewähr geben möchte:

So viele Versionen, so viele Perspektiven. Und auch Gespräche zwischen den Besucherinnen und Besuchern. Und die Gemälde von Raden Saleh, und die Beschriftungen unter den Bildern. Irgendwann spürte ich den Drang, mit all dem etwas zu machen, die vielen Details zu einem Ablauf zu verbinden, um sie mir selbst zu erklären und sie zu verstehen. Ich hab auch Eigenes hinzugefügt. Um Lücken zu füllen oder zu verschönern. So bin ich nun mal, wie ich hier mit verschränkten Armen dasteh, schweigend, neben dem Insektendetektor.

Irritierend am zweiten Teil sind Erzählbrüche, unerwartete Perspektivenwechsel, und teilweise völlig aus dem Zusammenhang des historischen Erzählens hinausgehende Anglizismen wie „gecastet“ oder unpassende Vergleiche wie die mit einem „Horrorfilm“ oder einem „Reisebüro“. Die Sätze sind kurz. Spannungsbögen existieren nicht, und die handelnden Figuren bekommen kein Eigenleben. Salehs Leben wird von sehr weit entfernt berichtet, von jemandem, der für die Details kein Auge und scheinbar auch kein wirkliches Interesse hat.

Weniger als eine Stunde zu Pferd lag zwischen dem Schloss Callenberg, der offiziellen Residenz des Paares und Schloss Rosenau, der Sommerresidenz der Dynastie [Sachsen-Coburg und Gotha]. Und Sahel war bei Weitem nicht der einzige Gast. Man traf dort Prinzen und Prinzessinnen, Herzöge und Herzoginnen und allerlei Von-So-und-Sos.

Literarische Einbettung:

Tomer Gardis Roman Eine runde Sache erweist sich als janusköpfige Angelegenheit: Ein Blick vorwärts in den Weltuntergang – ein Blick rückwärts in die Kolonialzeit. Beide Teile thematisieren das Fremd- und Verfolgt-Sein, der Versuch, sich anzupassen, das Scheitern desselben unter jeweils völlig verschiedenen Rahmenbedingungen.

Erinnert der erste Teil noch sehr an eine Satire, präsentiert sich der zweite nur noch, obzwar gewollt, als feuilletonistische Randnotiz. Weshalb der Autor für diesen kein polyglottes Kauderwelsch aus Bahasa Indonesia, Niederländisch, Deutsch, Französisch und Englisch herangezogen hat, um Salehs Wechselbad der Gefühle in Europa zu unterstreichen und den ersten Teil wieder aufzunehmen, hat sich mir nicht erschlossen, zumal von Salehs Sprachkünsten und Sprachproblemen oft die Rede ist. Oder eine inhaltliche Verzahnung wäre hilfreich gewesen, etwas, was nicht über eine metakritische Allegorisierung erst konstruiert werden müsste. Die Einbettung geschieht deshalb für beide Teile unabhängig, wie es vielleicht auch vom Autor angedacht worden war.

Der erste Teil nun nimmt viele Motive von Johann Wolfgang von Goethe auf. Der Erlkönig, Wilhelm Meisters Lehr- und Wanderjahre, und vor allem Faust. Das Tohuwabohu ähnelt dem in Faust – Tragödie zweiter Teil. Rhythmik, Metrik und Perspektiven wurden von Gardi offen den Monologen Goethes nachempfunden. Goethes Lyrik ist der geheime Protagonist im ersten Teil. Dieser passt sehr im Stil und Emphase zu Mephistopheles Zornesausbrüchen im 5. Akt während der Grablegung:

Und wenn ich Tag‘ und Stunden mich zerplage,
Wann? Wie? Und wo? Das ist die leidige Frage;
Der alte Tod verlor die rasche Kraft,
Das Ob? sogar ist lange zweifelhaft;
Oft sah ich lüstern auf die starren Gliedern –
Es war nur Schein, das rührte, das regte sich wieder.

Johann Wolfgang von Goethe aus: „Faust – Tragödie zweiter Teil

Goethe im Verbund mit einem Umlaute ratternden Schäferhund erzeugt eine eigene formale Spannung, die durch eine Grimms-Märchen-Atmosphäre und alt-testamentarische Schicksalsfügung überraschende Wendungen bietet. Das ungewohnte Lesen, das Enträtseln der Sätze, die frechen, sich gegenseitig misstrauenden Reisekumpanen treiben wie die Bremer Stadtmusikanten die Geschichte voran. Alle wirken gefangen, gehetzt, orientierungslos und so verortet sich die Sprache irgendwo zwischen einem märchenhaften Barock und einer ironisierenden Aufklärung, windschief dazu als Friedrich Gottlieb Klopstockscher Sturm und Drang, aber ohne jedwede Sentimentalität.

Der zweite Teil dagegen besitzt keinen Satirecharakter mehr. Er schiebt sich als Vademecum in die Lektüre, eine Broschüre und eine Improvisation über einen indonesischen Maler, von dem einiges, aber scheinbar nicht genug in Erfahrung gebracht werden konnte. Nach dem aufbrausenden ersten Teil erinnert der Erzähler des zweiten Teiles an den Dichter Rattengift aus Christian Dietrich Grabbes Drama Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung, der auf der Suche nach Stoff für sein Dichten am Fenster sitzt:

—  Wo bekomme ich hier ein schickliches Bild her? Ich will ans Fenster springen und sehen, ob ich draußen nichts Ähnliches erblicke! (Er macht das Fenster auf und sieht ins Freie.) Dort sitzt ein Junge und kackt – Ne, so sieht es nicht aus! – Aber drüben auf der Steinbank sitzt ein zahnloser Bettler und beißt auf ein Stück hartes Brot – Nein, das wäre zu trivial, zu gewöhnlich! (Er macht das Fenster wieder zu und geht in der Stube umher.) Hm, hm! fällt mir denn nichts ein? Ich will doch einmal alles aufzählen, was kauet. Eine Katze kauet, ein Iltis kauet, ein Löwe – Halt! ein Löwe! – Was kauet ein Löwe? Er kauet entweder ein Schaf, oder einen Ochsen, oder eine Ziege, oder ein Pferd – Halt! ein Pferd! – Was dem Pferde die Mähne ist, das ist einer Feder die Fahne, also sehen sich beide ziemlich ähnlich – (Jauchzend.) Triumph, da ist ja das Bild! Kühn, neu, calderonisch!

Christian Dietrich Grabbe aus: „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Ähnlich unbeschwert improvisiert der Erzähler über Salehs Leben und Bilder, berichtet von Thesen und Hypothesen, von verschwundenen Gemälden, zerstörten Träumen, von verheizten Manuskripten und Notizen, Skizzen und Entwürfen, dem Aufstieg und Fall der Familie eines zwischen allen Stühlen sitzenden Künstlerlebens.

Der zweite Teil erinnert insofern handlungsbezogen an die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann, je mehr sich nämlich Saleh autokratisch von Malerlehrling zum indonesischen Prinzen aus Batavia mausert, und so schließt sich vielleicht der Kreis zum ersten Teil, in welchem das quellenlose Schriftsteller-Zitat von Thomas Mann indirekt auf die Persiflage eines seiner Hauptwerke im zweiten Teil hinweist, und aus Tomer Gardis Roman Eine Runde Sache eine Improvisation auf die deutsche Literatur werden lässt, die aus seiner Sicht vielleicht ähnlich wie Saleh zwischen Indonesien und Europa etwas herrenlos zwischen Goethe und Thomas Mann hin und her pendelt.

2 Antworten auf „Tomer Gardi: „Eine runde Sache““

  1. Jetzt hab ich das Buch auch gelesen und würde nicht so weit gehen, daß ich darin Bezüge zu Thomas Mann gesehen hätte. Ich habe den ersten Teil eher als eine Farce gelesen, die Anspielungen zum Goethe sind natürlich da und vielleicht auch zu der Hexe bei den Grimms, aber ansonsten sehe ich es eher als ein Sprachspiel. Man könnte es auch als eine Blödelei interpretieren, die man herrlich interpretieren kann, über das man sich dann auch lustig machen kann.
    Zum zweiten Teil sehe ich keinen Bezug. Die Geschichte dieses Malers kann man auch „Wikipedia“ entnehmen. Das ist viel konventioneller und auf Hebräisch geschrieben und dann übersetzt.
    Tomer Gardi ist ein Sprachspieler, der anderen Art, der sich vielleicht über den Literaturbetrieb lustig macht und ihn auf die Schaufel nimmt .
    Das passt wahrscheinlich auch zu den zwei anderen Preisbüchern, die ich erst lesen muß. Da geht es ja auch um Übersetzungen und vielleicht auch um sprachliche Mißverständnisse, die passieren können und das ist wahrscheinlich auch eine ganz bewußte Auswahl der Jury, sich ausgerechnet für diese drei Bücher zu entscheiden.
    Lesen Sie die zwei anderen Bücher auch?

  2. Nun, zum Hochstapler à la Felix Krull sehe ich schon Bezüge. Der indonesische Maler stellt sich ja als Prinz aus und wird auch so zur Sensation – und die sehr klassische Erzählweise, beides haben mich stark an den Mannschen Duktus erinnert. Ich bin völlig Ihrer Meinung, dass es wohl bei den diesjährigen Preisbüchern wohl um Sprachspiele ging. Dath ist das einzige Buch von den Fünfen, das ich noch lesen muss, habe deshalb den „Dirac“ von Dath vorgeschoben, ein Buch, das wenig Interesse gezeigt hat, damals wie heute, mir aber thematisch naheging. Ich fand den ersten Teil von Gardi sehr gut, wenn auch obszön und etwas infantil, dennoch eben experimentell und fröhlich. Ich bin gespannt auf Ihre weiteren Besprechungen. Viele Grüße aus Berlin.

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