Johann Wolfgang Goethe: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (i: Inhalt)

Wilhelm Meisters Lehrjahre von Johann Wolfgang Goethe.

Wilhelm Meisters Lehrjahre gilt als einer der einflussreichsten deutschsprachigen Romane überhaupt. Viele andere bekannte Romane, Albert Stifters Nachsommer, Gottfried Kellers Der grüne Heinrich, Thomas Manns Die Buddenbrooks oder Hermann Hesses Das Glasperlenspiel beziehen sich explizit oder motivisch-implizit auf den paradigmatischen Bildungsroman Goethes, in dessen Zentrum ein junger Kaufmannssohn steht, der sich von seinem Zuhause, vom drögen Handelskontor zu emanzipieren sucht. Hierfür dient ihm das Theater:

Nun leugne ich dir [Werner] nicht, daß mein Trieb täglich unüberwindlicher wird, eine öffentliche Person zu sein und in einem weitern Kreise zu gefallen und zu wirken. Dazu kömmt meine Neigung zur Dichtkunst und zu allem, was mit ihr in Verbindung steht, und das Bedürfnis, meinen Geist und Geschmack auszubilden, damit ich nach und nach auch bei dem Genuß, den ich nicht entbehren kann, nur das Gute wirklich für gut, und das Schöne für schön halte. Du siehst wohl, daß das alles für mich nur auf dem Theater zu finden ist und daß ich mich in diesem einzigen Elemente nach Wunsch rühren und ausbilden kann.
Johann Wolfgang Goethe aus: „Wilhelm Meisters Lehrjahre

Die vier Hauptfiguren

Im Unterschied zu vielen anderen Bildungsromanen steht in Wilhelm Meisters Lehrjahre zwar die titelspendende Hauptfigur im Vordergrund, aber nicht allein. Das ganze Buch überblickend, zeigt sich, dass neben Wilhelm noch drei weitere Figuren beinahe gleichwertig ausführlich und in ihrer Entwicklung und ihrem Lebenslauf beschrieben werden: Mignon, Therese und die schöne Seele. Sie erhalten eine dramaturgisch gestaltete Vor- und Nachgeschichte mit Krisis und Auflösung und stellen für sich genommen sehr eigenständige Gestalten in der Welt Wilhelm Meisters dar. Diese Polyphonie zeichnet die von Goethe entwickelte und ausgefaltete Romanwelt aus, die zwischen dem bürgerlichen Streben nach Sicherheit (Therese), dem aristokratischen Anspruch auf Repräsentation (Wilhelm) und der religiös-sittlich-ästhetischen Selbstveredelungsbemühungen (Mignon und die schöne Seele) pendelt.

Wer kann den Wert und Unwert irdischer Dinge besser kennen, als der sie zu genießen von Jugend auf im Falle war, und wer kann seinen Geist früher auf das Notwendige, das Nützliche, das Wahre leiten, als der sich von so vielen Irrtümern in einem Alter überzeugen muß, wo es ihm noch an Kräften nicht gebricht, ein neues Leben anzufangen!«
So rief unser Freund allen denenjenigen Glück zu, die sich in den höheren Regionen befinden; aber auch denen, die sich einem solchen Kreise nähern, aus diesen Quellen schöpfen können, und pries seinen Genius, der Anstalt machte, auch ihn diese Stufen hinanzuführen.

In der Figurenkonstellation, um die herum sich viele Nebengestalten tummeln, stehen sich Therese, die sich als Wirtschafterin und Haushaltsvorstand auszeichnet, und Wilhelm gegenüber, der sich, von seinem Selbstanspruch sich lösend, langsam in Richtung Therese bewegt. Therese und Wilhelm befinden sich ganz im Irdischen, beschäftigen sich mit Sinnlichkeit und materiellen Lebensbedingungen, wohingegen Mignon und die schöne Seele ein anderes Paar bilden, das die Linie Therese und Wilhelm zwar kurzzeitig kreuzt, sich jedoch im Unsichtbaren und Göttlichen bewegt und diese Werte vertritt. Sowohl Mignon wie die schöne Seele, die keinen Namen erhält, führen ein prekäres, ausgeliefertes Leben, halten sich von Liebschaften fern und streben danach, ihre Unschuld vor dem menschlichen Sumpf zu bewahren. So steht es in dem berühmten sechsten Buch des Wilhelm Meisters Lehrjahre, Bekenntnisse einer schönen Seele:

Ich fand die Menschen, die ohne Gott lebten, deren Herz dem Vertrauen und der Liebe gegen den Unsichtbaren zugeschlossen war, schon so unglücklich, daß eine Hölle und äußere Strafen mir eher für sie eine Linderung zu versprechen als eine Schärfung der Strafe zu drohen schienen. Ich durfte nur Menschen auf dieser Welt ansehen, die gehässigen Gefühlen in ihrem Busen Raum geben, die sich gegen das Gute von irgendeiner Art verstocken und sich und andern das Schlechte aufdringen wollen, die lieber bei Tage die Augen zuschließen, um nur behaupten zu können, die Sonne gebe keinen Schein von sich – wie über allen Ausdruck schienen mir diese Menschen elend! Wer hätte eine Hölle schaffen können, um ihren Zustand zu verschlimmern!

Die schöne Seele entzieht sich den erotischen Problemen, den männlichen Zudringlichkeiten, bildet sich aus, lernt Sprachen und widmet ihr Leben dem Reinhalten ihrer eigenen Seele. Das kostet sie Ansehen. Ihr eigener Oheim, nach dem Tod ihres Vaters, lässt es nicht zu, dass sie sich um die Nichten und Neffen ihrer verstorbenen Schwester kümmert, die zudem großen Einfluss auf das Leben Wilhelm Meisters ausüben und zu den wichtigsten Nebenfiguren des Romans gehören: Lothario, eine namenlos bleibende Gräfin, Friedrich und Natalie. Diese vier ziehen sich später nicht in ihr stilles Kämmerlein zurück, sondern wirken auf die Welt ein, insbesondere Friedrich und Lothario, die eine geheime Turmgesellschaft gegründet haben:

»Hören Sie mich aus«, sagte Jarno; »die Sorge geziemt dem Alter, damit die Jugend eine Zeitlang sorglos sein könne. Das Gleichgewicht in den menschlichen Handlungen kann leider nur durch Gegensätze hergestellt werden. Es ist gegenwärtig nichts weniger als rätlich, nur an einem Ort zu besitzen, nur einem Platze sein Geld anzuvertrauen, und es ist wieder schwer, an vielen Orten Aufsicht darüber zu führen; wir haben uns deswegen etwas anders ausgedacht: aus unserm alten Turm soll eine Sozietät ausgehen, die sich in alle Teile der Welt ausbreiten, in die man aus jedem Teile der Welt eintreten kann. Wir assekurieren uns untereinander unsere Existenz auf den einzigen Fall, daß eine Staatsrevolution den einen oder den andern von seinen Besitztümern völlig vertriebe.

Diese Turmgesellschaft bildet in Wilhelm Meisters Lehrjahre einen ebensolchen Gegensatz zum Theaterbetrieb wie die Linie Mignon/schöne Seele zu Therese, die sich mit ihrer ganzen Person der Organisation, der Sparsamkeit und Reinlichkeit verschreibt, nachdem ihre eigene Mutter für die Schauspielerei und das Theater die Ehe und das Familienleben geopfert hat. Wilhelm fühlt sich von Therese angezogen, fühlt die Sicherheit und Klarheit seines Lebensweges bei ihr wohl aufgehoben, bei einer Frau, die sich um alles Familiäre, während er im beruflich-öffentlichen für den Status und das Geld sorgt. Die Arbeitsteilung in der bürgerlichen Welt steht ihm vor Augen, als er sich nach und nach vom Theater zu lösen beginnt, das sich im Gegensatz zur Turmgesellschaft als Illusion und moralisch-sittlich bedenkliche Institution erweist. Wilhelm lernt diese prekäre Lebenssituation vor allem durch Aurelie kennen, der Schwester des Theaterdirektors Serlo, mit welchem Wilhelm eine Hamlet-Aufführung inszeniert:

Ich wußte zuletzt nicht, wohin ich mich wenden sollte; [das Publikum, die Zuschauer] dünkten sich zu klug, sich unterhalten zu lassen, und sie glaubten mich wundersam zu unterhalten, wenn sie an mir herumtätschelten. Ich fing an, sie alle von Herzen zu verachten, und es war mir eben, als wenn die ganze Nation sich recht vorsätzlich bei mir durch ihre Abgesandten habe prostituieren wollen. Sie kam mir im ganzen so linkisch vor, so übel erzogen, so schlecht unterrichtet, so leer von gefälligem Wesen, so geschmacklos. Oft rief ich aus: ›Es kann doch kein Deutscher einen Schuh zuschnallen, der es nicht von einer fremden Nation gelernt hat!‹

Im Sinne der Logik von Wilhelm Meisters Lehrjahre stellt das Theater eher eine Gefahr für Menschen da. Aurelie geht an den Verhältnissen zugrunde, Mignon wurde zwecks Kunststückchen von einer Artistengruppe entführt, Serlo und ein Schauspieler Melina intrigieren gegen Wilhelm, eine gewisse Zuchtlosigkeit zerstört Familien wie die von der Therese, deren Mutter durchbrennt, um der Schauspielerei zu frönen, und nicht zuletzt Wilhelm selbst, der nicht rechtzeitig zu Mariane zurückkehrt, sondern sich in Schaumschlägerei rundum eine Hamlet-Aufführung verzettelt.

Vollständige Inhaltsangabe mit Spoilern hier.

Hamlet-Parallelen

William Shakespeare spielt für Wilhelm Meisters Lehrjahre eine große Rolle, vor allem durch seine Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark. Nicht nur teilt sich die Hauptfigur den Vorname des Autors, Wilhelm spielt auch Hamlet selbst in einer Aufführung und in beiden Texten taucht eine Figur namens Laertes auf. Einige Kapitel widmen sich ganz und gar der Interpretation dieses erst durch Goethe, zumindest im deutschsprachigen Raum, populär gewordenen Theaterstücks. Über diese aber eher oberflächlichen Parallelen hinaus teilt Wilhelm Meisters Lehrjahre strukturell eine sehr ähnliche Situation mit Hamlet. Als Vergleich dient der berühmte Monolog von Hamlet, 3. Akt, Szene 1(übersetzt von August Wilhelm Schlegel):

HAMLET – Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:/ Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern/ Des wütenden Geschicks erdulden oder, /Sich waffnend gegen eine See von Plagen,/ Durch Widerstand sie enden? Sterben – schlafen – / Nichts weiter! Und zu wissen, daß ein Schlaf/ Das Herzweh und die tausend Stöße endet,/ Die unsers Fleisches Erbteil, ’s ist ein Ziel,/ Aufs innigste zu wünschen. Sterben – schlafen – Schlafen! […] So macht Bewußtsein Feige aus uns allen;/ Der angebornen Farbe der Entschließung/ Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;/ Und Unternehmen, hochgezielt und wertvoll,/ Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,/ Verlieren so der Handlung Namen.
William Shakespeare aus: „Hamlet

Und nun Wilhelm, auf dem Schloss von Lothario, als er vom Tod Marianes gehört, von seiner Vaterschaft zu Felix erfährt, zwischen Therese und Natalie hin und her geworfen, sich zur Besinnung zu rufen versucht:

»Oh!« rief er aus, »wer weiß, was noch für Prüfungen auf mich warten, wer weiß, wie sehr mich begangene Fehler noch quälen, wie oft mir gute und vernünftige Plane für die Zukunft mißlingen sollen; aber diesen Schatz, den ich einmal besitze, erhalte mir, du erbittliches oder unerbittliches Schicksal! Wäre es möglich, daß dieser beste Teil von mir selbst vor mir zerstört, daß dieses Herz von meinem Herzen gerissen werden könnte, so lebe wohl, Verstand und Vernunft, lebe wohl, jede Sorgfalt und Vorsicht, verschwinde, du Trieb zur Erhaltung! Alles, was uns vom Tiere unterscheidet, verliere sich! Und wenn es nicht erlaubt ist, seine traurigen Tage freiwillig zu endigen, so hebe ein frühzeitiger Wahnsinn das Bewußtsein auf, ehe der Tod, der es auf immer zerstört, die lange Nacht herbeiführt!«

Strukturell erweisen sich Hamlet und Wilhelm überfordert von ihrer Situation. Beide können nicht rechtzeitig und energisch genug handeln, beide zögern und beide treiben auf diese Weise ihren Ruin voran. Hamlet konfrontiert Claudius nicht direkt, genauso wenig wie Wilhelm seinen Nebenbuhler Norberg. Wie Ophelia stirbt Mariane vor allem dadurch, dass jeweils Hamlet, resp. Wilhelm unerreichbar sind. Beide werden auf der Reise überfallen. Beide verfallen auf die Idee, die Wahrheit über sich oder die Lage durch ein Theaterstück zum Vorschein zu bringen, und beide müssen am Ende für ihre Zögerlichkeit büßen. Wilhelm verliert Mariane, Hamlet sein Leben. Wilhelm Meisters Lehrjahre entwickelt expressis verbis die Interpretation von Hamlet als überfordertes, sinnlich allzu empfindsames Subjekt:

›Die Zeit ist aus dem Gelenke; wehe mir, daß ich geboren ward, sie wieder einzurichten.‹
In diesen Worten, dünkt mich, liegt der Schlüssel zu Hamlets ganzem Betragen, und mir ist deutlich, daß Shakespeare habe schildern wollen: eine große Tat auf eine Seele gelegt, die der Tat nicht gewachsen ist. Und in diesem Sinne find ich das Stück durchgängig gearbeitet. Hier wird ein Eichbaum in ein köstliches Gefäß gepflanzt, das nur liebliche Blumen in seinen Schoß hätte aufnehmen sollen; die Wurzeln dehnen aus, das Gefäß wird zernichtet.

Ähnliches gilt aber für Wilhelm selbst. Er bedarf der Hilfe seines Jugendfreundes Werners, der sein Vermögen und Besitzstand verwaltet. Er bedarf der Turmgesellschaft, die ihn immer wieder aus der Drangsal befreit, bspw. aus den Fängen Philines. Er bedarf auch seines Schutzengels Natalie, die ihn vor dem Verbluten im Wald rettet, um nur einige Stellen zu nennen. Bei näherem Lichte betrachtet erweist sich das Theater in Wilhelm Meisters Lehrjahre als Versuchung, der Wilhelm unterliegt, und von der er sich erst nach und nach mit Hilfe anderer zu befreien weiß.

»Wie steht’s mit Ihrer alten Grille, etwas Schönes und Gutes in Gesellschaft von Zigeunern hervorzubringen?« [versetzte Jarno]

»Ich bin gestraft genug!« rief Wilhelm aus, »erinnern Sie mich nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Man spricht viel vom Theater, aber wer nicht selbst darauf war, kann sich keine Vorstellung davon machen. Wie völlig diese Menschen mit sich selbst unbekannt sind, wie sie ihr Geschäft ohne Nachdenken treiben, wie ihre Anforderungen ohne Grenzen sind, davon hat man keinen Begriff […] jeder dünkt sich wunderoriginal zu sein und ist unfähig, sich in etwas zu finden, was außer dem Schlendrian ist; […] ein ewiges Mißtrauen wird durch heimliche Tücke und schändliche Reden unterhalten; wer nicht liederlich lebt, lebt albern.«

Es hat Jahre gedauert, bis Wilhelm seine Theaterzeit mit diesen Augen sehen kann, und deshalb steht beinahe am Ende des Buches der Satz an seinen Jugendfreund Werner:

»Ich verlasse das Theater und verbinde mich mit Männern, deren Umgang mich in jedem Sinne zu einer reinen und sichern Tätigkeit führen muß.«

In diesem Sinne schließen Wilhelm Meisters Lehrjahre unerbittlich gegen den Kunst- und Kulturbetrieb, der nach Wilhelms Erfahrung mehr Menschen ruiniert als inspiriert hat. Das Theater liest sich nicht als notwendiges Stadium seiner Entwicklung, sondern als Versuchung und Verirrung, der auch Hamlet unterliegt, wenn er die Wahrheit im Königshaus Dänemark durch eine Schauspielgruppe bewirken will, aber stattdessen nur verbannt und nach England geschickt wird, wo er, u.a. für diese Idee, geköpft werden soll.

In nächsten Teil (ii: Form) geht es nun mit der Formanalyse von Wilhelm Meisters Lehrjahre weiter, insbesondere im Hinblick auf die Kritik, die bspw. Novalis an dem Roman geübt hat.

7 Antworten auf „Johann Wolfgang Goethe: „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (i: Inhalt)“

  1. gkazakou – Griechenland – Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
    gkazakouGerda sagt:

    Vielen Dank! Zeit, es wieder zu lesen.

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Gerda, mir hat es beim zweiten oder dritten Mal viel besser gefallen. Es altert gut mit mir mit. Ich hoffe, dir gefällt es auch noch. Viele Grüße!!

  2. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
    hibouh sagt:

    Schubert hat Goethes Gedicht (Mignon) vertont, so haben wir „Klassik“ und „Romantik“ zusammen

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Ja, Goethe kann sehr romantisch sein, verknüpft es jedoch immer mit einem horizonterweiternden Gedanken, so dass die Emotionen nicht einfach kollabieren, wie es bei den anderen Romantikern (mit Ausnahme Eichendorffs) passiert ist.

      1. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
        hibouh sagt:

        Hab vor Jahren begeistert und ausdauernd Goethe gelesen. Nicht zuletzt die Farbenlehre und die Italienische Reise. Und danke sehr für seinen Kommentar zur Englischen Literatur! Dabei kannte er weder Wuthering Heights noch Jane Eyre 🙂

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