Anne de Marcken: „Es währt für immer und dann ist es vorbei“

Es währt für immer und dann ist es vorbei von Anne de Marcken. Ursula K. Le Guin Prize 2024.

Anne de Marckens Es währt für immer und dann ist es vorbei nimmt eine momentan literarische Bewegung der phantastisch Allegorisierens auf, wie sie Anfang des 20. Jahrhunderts mit Alfred Kubins Die andere Seite und Franz Kafkas Der Proceß chiffrenhaft begann, und in letzter Zeit über einen Haruki Murakami aus Die Stadt und ihre geheimnisvolle Mauer insbesondere in den fernöstlichen Literaturen an Wichtigkeit zunimmt, wie in Sayaka Muratas Die Ladenhüterin, Han Kangs Die Vegetarierin und Hiroko Oyamada Das Loch. In diesen Texten mischen sich Traumsequenzen mit Realitäten und erzeugen eine unheimliche Schwebelage, die Raum und Möglichkeit gibt, Lebensbereiche narrativ zu behandeln und zu erforschen, die sich bislang narrativer Symbolisierung entzogen haben: Anorexie, Devolution, Statthalter-Syndrom oder, wie bei Anne de Marcken die Fehlgeburt:

Wir wollten mehr voneinander und mehr Leben. Wir fügten ein Baby zu dem Haus unserer Liebe hinzu. Wie ein lichtdurchfluteter Anbau, bestehend aus Staunen und Angst und Zeit und Verleugnung. Es war die Zukunft. Wir stellten uns vor, wie wir dort leben würden. All die imaginären ersten Male und die Welt, die einfach weiterging, als wäre es nicht schon zu spät. Es war gar nicht so, als wäre das Baby gestorben. Es war noch nicht einmal ein Baby, nicht wirklich. Noch nicht. Ich benutze das Wort nicht gerne und wünschte, es gäbe eine gute Alternative. Es war eher so, dass die Zukunft starb. Sie wurde Teil der Vergangenheit.
Anne de Marcken aus: „Es währt für immer und dann ist es vorbei“

Inhalt/Plot:

Es währt für immer und dann ist es vorbei beschreibt die Reise einer untoten Frau, die nach und nach ihre Gliedmaßen verliert, genau genommen: erst einen Arm, später den Kopf, dann den ganzen Körper. Der Handlungsraum lässt sich insofern als Zombieapokalypse bezeichnen, in der die Menschen und Zombies getrennt voneinander leben und sich mehr oder weniger brutal gegenseitig bekämpfen. Dieses apokalyptische Szenario spielt jedoch schlussendlich kaum eine Rolle: Menschen und Zombies unterscheiden sich narrativ kaum. Nicht die Differenz Untot-Lebendig, sondern die Erzählweise hält den Text ornamental-barocken im Allegorischen, so dass sich klar die Situationen dechiffrieren und mit gewohnten Lebensumständen in Zusammenhang bringen lassen unabhängig vom Verwesungszustand der jeweiligen Figur. Dass sie zuerst die Hand verliert, also nicht mehr weiß, was sie tun soll,  und dann ihren Kopf, um zu zeigen, dass sie droht, den Verstand zu verlieren aus Trauer, zeichnet den groben Rahmen von Es währt für immer und dann ist es vorbei nach, in welchem es zuallererst um die zutiefst ins Innere nagende Trauer um ein verlorenes Baby geht:

Hinterher liege ich da, mit dem Kopf in ihrem Schoß, und sage: »Wir wollten damals ein Baby.« Sie streichelt mit ihren Fingern über mein neues Fell, als bestünde ich aus sauberem, trockenen Sand. »Aber dann hatte ich eine Fehlgeburt«, sage ich.
»Katzen können ihre toten Babys im Uterus reabsorbieren.«
Ich sage: »Ich glaube, unser Hunger ist das, was uns geblieben ist anstelle all dessen, was wir verloren haben.«
»Nichts von alldem ist real«, sagt sie. Ich möchte nicht, dass sie mit den Liebkosungen meiner Kopfhaut aufhört, also halte ich still und sage nichts. »Manches ist real.«

Schockierend treffsicher verbindet de Marcken die Fehlgeburt, die Schwangerschaft, das Stillen mit der Symbolik des Kannibalismus. Das Fressen und Gefressen-Werden durchzieht den ganzen Text, und hier nimmt sie Han Kangs Die Vegetarierin auf, die just in dem Moment beschließt, kein Fleisch mehr zu essen, als ihr rücksichtsloser Ehepartner und ihre lieblos kalte Familie ein Kind von ihr verlangt. De Marcken erforscht das Thema jedoch etwas zugespitzter und brutaler, weniger als Rückzug, weniger aus einer Friedlichkeit heraus, denn die Fehlgeburt erscheint im Kontext eines zombiehaften Appetits, und in der Tat, die Protagonistin gibt sich nicht friedlich. Sie greift an. Sie hat Hunger:

Dann ist alles still. Ich liege im Zentrum des Hungers, der eigentlich Trauer ist, und meine Hand umklammert immer noch den Griff des Messers, der immer noch in dem toten Mädchen steckt, das immer noch auf seinem Geliebten hockt, der immer noch am Leben ist, aber ohnmächtig – oder gelähmt vor Entsetzen. Alles ganz still. Die Lebenden, die Toten und die Untoten. Ich drücke meine Wange an den Rücken des toten Mädchens, als wären es kühle Badezimmerfliesen. Als könnte mich das besänftigen. Aber die Haut ist klebrig vom Blut, und ich wende ihr mein Gesicht zu und beginne zu lecken. Du hast mich immer für untröstbar gehalten.

Hier geht die Wildnis mit der Protagonistin durch, indem sie ihren Hunger an einem Mädchen stillt, das Sex mit ihrem Freund hat. Sie rächt sich, zerstört dadurch in sich den letzten Rest an Menschlichkeit und stürzt in ein tiefes Loch, aus dem sie kaum noch zu entkommen vermag. Eine Pilgerreise beginnt. Sie lässt die anfängliche Situation, eine Art Zombie Auberge, hinter sich und durchzieht torkelnd, vom Hunger besessen, die USA. Sie sucht Buße, Vergebung, Überwindung, Durchschreitung und liefert sich schutzlos den hiesigen brutalen Gegebenheiten aus.

Eine ausführliche Inhaltsangabe findet sich hier.

Stil/Sprache/Form:

De Marcken schreibt auf eine sehr flüssige Weise, verdichtet, allegorisierend, schnell. Die Erzählinstanz rast förmlich durch die Situationen, digressiert selten. Von Verlangsamung, wie der Titel verheißen könnte, also keine Spur. Es währt für immer und dann ist es vorbei sucht nach einer Sprache für den Körper, für den Schmerz, die Wunden, die dem Körper zugefügt werden, für die Angst um diesen, die Endlichkeit, und über die Herausforderung, ihn aufzugeben, ihn zur Verfügung zu stellen für jemand anderem.

Sie erzählt dem Kind [hinter der Klappe] von einem Fisch, den sie heute Morgen gefangen hat. Eine Regenbogenforelle. Sie beschreibt, wie sie ihn aufschnitt und eine ganze Maus in seinem Bauch fand. Manchmal hält sie vor Schmerz inne. Die ganze Zeit über tritt und kratzt das Kind an den Wänden des Refugiums. Die alte Frau nimmt den Stiel des Holzlöffels zwischen die Zähne und legt sich auf ihren ausgebreiteten Mantel. Sie zappelt ein wenig, um in die richtige Position zu kommen. Sie schiebt eine kleine Tür auf, wie eine behelfsmäßige Katzenklappe, und steckt ihren Arm hinein. Sie hat ihn gerade bis zur Aderpresse eingeführt, als das Wüten im Inneren aufhört. Ihr Gesicht verzieht sich vor Schmerz, Tränen fließen die Wangen hinab. Es hört sich nicht so an, wie man vielleicht denken würde. Kein animalisches Knurren. Bloß das Geräusch von Essen.

Der Stil ist hart parataktisch, faktisch. Wie in einem Thriller reihen sich die Ereignisse, fast ohne innere Monologe, Erinnerungen, ohne eine Form des sich selbst beforschenden Bewusstseins, so dass die erzählerische Komponente formlos, beliebig, aber stimmig in ihrer Inkonsequenz wirkt. Die Zombiefrau sieht, wertet aber nicht. Sie sieht, wie eine Frau von ihrem Kind aufgefressen wird. Sie, die ihr Kind aufgegessen hat, wie sie ihre Fehlgeburt allegorisiert, sieht, wie ein Zombiekind die Mutter auffrisst. In dieser Welt herrscht nur ein gegenseitiges Fressen, und genau das, dass die Körper sich gegenseitig fressen, führt sie zu einer völlig neuen Form der körperlosen Spiritualität. Sie wird gekreuzigt, geköpft und findet letztlich die lang ersehnte Ruhe in der reinen Anschauung, im Zustand des körperlosen Kopfes, vom Körper getrennt, auf einem Spieß gerammt, der seinem eigenen Körper zusieht, wie dieser sich von ihm wegbewegt:

Ich ramme meinen Spieß in den Sand, schraube ihn tiefer und drehe ihn so, dass ich aufs Meer blicken kann. […] Ich will meinen Kopf vom Spieß nehmen, dann ändere ich meine Meinung. Oder vielleicht ist es etwas anderes, das ich ändere. Ich mache mich auf den Weg über den Strand, ohne mich selbst. Ich sehe mir selbst dabei zu, wie ich weggehe, mit meinem einen leeren Ärmel, der im leeren Tag hin und her flattert.

Die Szene markiert den Höhepunkt einer allegorisch auf die Spitze getriebene Leib-Seele-Dualität. Der Körper, das Fressen und Gefressen-Werden, wird vom Kopf, der Vernunft, dem Erinnern, getrennt, um eine reine Anschauung, eine reine Vernunft, eine reine Form der Wirklichkeit jenseits des Fressens zu imaginieren. Der Kopf auf dem Spieß schaut dem Körper zu, wie er ins Wasser geht, und das heißt, wie er sich umbringt.

Kommunikativ-literarisches Resümee:

Anne de Marckens Roman gibt sich formal ästhetisch bodenständig, aber inhaltlich mystisch und komplex. Es herrscht eine Stimmung der Läuterung, der Suche, die in den einfachen, aber rhythmischen Sätzen wie in einem Stundenbuch vorwärts streben und ein geheimes Zentrum suchen, dieses Zentrum aber nicht benennen können. Es ist die Suche nach einem Glauben, der jenseits des Schmerzes, der Trennung, jenseits des Verlustes die Welt zusammenzuhalten vermag. In diesem, vom Anfang des Textes her zu urteilen, überraschenden Sinne reiht sich Marckens Roman in eine alte, vollumfängliche christliche Tradition ein, wie sie bspw. Rainer Maria Rilke oder Angelus Silesius (1624 – 1577) repräsentieren:

69. Die Geistliche Schiffart.
Die Welt ist meine See / der Schifmann Gottes Geist / Das Schif mein Leib / die Seel ists die nach Hause reist.
Angelus Silesius aus: „Cherubinischer Wandersmann

Deutlich hier die Ähnlichkeit, mit der die Seele (der auf dem Spieß gerammte Kopf) dabei zusieht, wie der Leib zur See fährt, die Fahrt aber steuert, betrachtet, lenkt. Noch ähnlicher die folgende Sentenz:

24. Die Uberformung.
Du must den Leib in Geist / den Geist in GOtt versetzen / Wann du dich / wie dein Wuntsch / vollkömlich wilt ergötzen.
Angelus Silesius aus: „Cherubinischer Wandersmann

Bei de Marcken jedoch gibt es ein dialektisch heidnisches Moment des Verzichtes. Ihre Allegorie betrauert nicht nur den Leib, den Verlust des Kindes. Sie sieht mit Schrecken das gegenseitige Benutzen, Ausnutzen, das gegenseitige Auffressen des Lebens als Makel des Leibes. Der Leib hat Hunger. Der Hunger treibt sie in die Welt, aber in der Welt erkennt sie und erfährt sie nur Grausamkeit und keine Schönheit der Schöpfung. Sie hat ihr eigenes Kind verdaut, und ein anderes Kind verdaut seine Mutter. Aus dieser Drangsal vermag sie nicht anders auszubrechen, als symbolisch sich ans Kreuz nageln und köpfen zu lassen, wodurch eine häretische Stimmung und christliche Satire entsteht:

Wir, auf den Kreuzen, interagieren nicht miteinander. Unsere Köpfe schauen alle in verschiedene Richtungen. Insgesamt sind wir zwölf. Wie die Stunden auf einer Uhr, ohne Zeiger in der Mitte. Bedeutungslos. Niemand spricht, entweder weil der räumliche Abstand Gespräche unmöglich macht oder weil wir ohnehin nichts zu sagen haben. Ich bewege meinen Stein von einer Backe in die andere. Er fühlt sich wie ein wichtiges Geheimnis an. Wie ein in einem Kuchen verstecktes Messer.

Der Stein ist die Hostie des Abendmahles. De Marcken verstrickt sich in Es währt für immer und dann ist es vorbei völlig auf symbolisierend subversive Weise in die christlichen Epigramme und Mystagogie. Als Traumabewältigung erhält dies eine gruselig-schaurige Note der Selbst- und Fremdverachtung, in der das angesprochene Du als eine Art Weltgeist, Über-Ich oder transzendental-relevante Entität erscheint, der andere als Stellvertreter eines Gottes, der seiner Symbolik nicht mehr über den Weg traut, oder Gottes Sohn als Kannibale und Mysterium zugleich:

Die einzigen Dinge, die immer sie selbst bleiben, sind die, die unerreichbar bleiben. Die Dinge, die zu groß oder zu weit entfernt sind oder die für die eigene Wahrnehmung zu langsam geschehen. Glatt. Gefiedert. Geliebt. Verloren. Sie bleiben immer genau das, was sie wirklich sind, und du wirst nie wissen, mit welchem Namen du sie rufen sollst. Ich bin im Meer. Ich bin am Ufer. Ich versuche, mich zu erinnern. Ich versuche, zu sehen. Der Raum zwischen mir und mir – bist du. Ein Mysterium.

In der Trennung von Leib und Seele, von Körper und Kopf, während der Körper im Meer versinkt und der Kopf erinnert, erscheint das Ich als das verbindende Meer, die Alleinheit des Seins, in dessen Mitte, als Zentrum, das Andere, der Mitmensch, das Kind, erscheint als Du und Levinas‘sches Gegenüber. Hier transzendiert de Marcken Es währt für immer und dann ist es vorbei das Christentum in Richtung einer gnostischen Kosmologie, und in dieser Irrfahrt zwischen christlicher Tradition und häretischer Aneignungstheologie pendelt dieser leider zu kurze, symbolisch disparate Text dann etwas unentschieden herum, untot.

tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung, aber mit detaillierter Inhaltsangabe findet sich hier.

Nächste Woche am 17.06.2025 auf Kommunikatives Lesen werde ich aus gegebenem Anlass von Sebastian Haffner Abschied besprechen.

Die Kurzversion findet sich hier und auch andere aktuelle Kurzrezensionen

9 Antworten auf „Anne de Marcken: „Es währt für immer und dann ist es vorbei““

  1. Sehr viel aus dem Text herausgeholt 👏.
    Die Besprechung liest sich toll!
    Es Literaturhistorisch einzubinden ergibt absolut Sinn – zumindest so sie du es verortest. Wenn ich diesen Zugang gehabt hätte, wäre auch für mich mich evtl. was dabei herausgesprungen.

      1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
        Alexander Carmele sagt:

        Hab die Tippfehler erst nach deinem Kommentar gesehen – und die Message kam ja rüber 😁

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Danke – dies war mal wieder ein Text, der zwar zu kurz und irgendwie zu brachial wirkte, aber wenigstens im Nachgang für mich einige Fragen eröffnete. Er ist aber viel viel zu verdichtet, sodass diese ganze gnostische und theogonische Individualität als Diskussion chaotisch bleibt. Schön aber, wenn es ein kleines Koordinatensystem bildet, um wenigstens Teilaspekte von diesem Text aufzufangen. Ich werde wieder ein Text von der de Marcken lesen, denke ich. Wenigstens traut sie sich krasse Fragen kosmologisch einzuordnen. 😀

      1. Ich würde allerdings behaupten, dass du mit deiner Deutung einiges an Eigenleistung in den Text gelegt hast und damit die stellenweise ornamentale Leere auffüllst.
        Er hat einen hymnischen Nachhall, allerdings wird das nicht vermittelt. Die Stimmung ist so bedeutungsschwanger aufgeladen, dass sie wahrscheinlich für viele Leser diesen Vermittlungsmangel ausgleicht. Daher ist die Absurdität des Textes für mich auch überhaupt nicht fruchtbar.
        Ästhetisch aufgeladener Stillstand wäre meine Diagnose.
        Du scheinst da deutlich mehr Bewegung drin zu sehen als ich. Für dich hat der Text eine gewisse Konsequenz. Die geht mir hier völlig ab.

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Ich habe den Begriff als eine sehr weitreichende Form der Selbstüberschätzungsproblematik verwendet, also dort, wo qua Hierarchie ein Missverhältnis zwischen Kenntnis, Reflexion und Entscheidungsbefugnis entsteht. Münchhausen-Syndrom wäre ein passiv-aggressive Variante davon, die oft den Spieß umdreht, hätte ich vielleicht auch aufführen können. Stimmt. Viele Grüße!

  2. Die Rezension zeigt mir wie wenig Handwerkszeug mir bei Beurteilung und Einordnung von Literatur immer noch zur Verfügung steht.
    Das Statthaltersyndrom kannte ich auch noch nicht.
    Am Beginn deiner Rezension fiel mir Toni Morrisons God help the child ein. Da verwandelt sie sich vorm Spiegel, auf Grund nicht bewältigter Traumata, zum Kind

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Dir fehlt gar nichts – höre nur auf deine innere Stimme, deinen Eindruck, und versuche ihn an Textmerkmalen festzumachen, und schon geht’s von allene 🙂 Ich weiß auch nicht, wie ich auf das Statthaltersyndrom kam – manchmal passiert ja Unvorhergesehenes beim Schreiben, vielleicht habe ich es auch aus irgendeinen Text, den ich irgendwann letztens gelesen habe, keine Ahnung :O … Toni Morrisons „Beloved“ fand ich beeindruckend, als nächstes würde ich „Jazz“ von ihr lesen. Das Buch, dass du nennst, kannte ich gar nicht. Danke für den Tipp! Viele Grüße!

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