James Baldwin: „Giovannis Zimmer“

Giovannis Zimmer von James Baldwin … Spiegel Belletristik-Bestseller (05/2020)

Oft drohen Romane von politisch-engagierten Schriftstellern und Schriftstellerinnen nur hinsichtlich ihrer Rolle im sozialen Kampf um Gleichberechtigung beurteilt und untersucht zu werden. Sie bleiben als Meilensteine einer Verlautbarwerdung im Gedächtnis, ohne die spezifisch literarischen Aspekte ihres Werkes, ihrer Sprache eingehender zu würdigen. Werke wie Giovannis Zimmer von James Baldwin tragen schwer an ihrer Rolle als historisch gewordenes Dokument, erschließen sie doch außergewöhnliche Dimensionen des poetischen Lebens und literarischen Ausdrucks zugleich:

Ich erinnere mich nur noch, dass wir durch die abendlichen tropisch heißen Straßen von Brooklyn gingen, wo die Hitze aus dem Asphalt quoll und von den Mauern mit mörderischer Gewalt zurückgeschleudert wurde, wo sämtliche Erwachsenen der Welt ungekämmt und laut schwatzend vor den Haustüren hockten und sämtliche Kinder der Welt auf den Gehsteigen, im Rinnstein oder auf den Feuertreppen spielten.

James Baldwin aus: „Giovannis Zimmer“

Inhalt/Plot:

Giovannis Zimmer liegt aber nicht in New York. Wie der konzeptionell ähnliche Roman Wendekreis des Krebses von Henry Miller pendelt Baldwins Œuvre zwischen den USA und Frankreich, genauer zwischen New York und Paris. Wie in vielen Romanen der US-amerikanischen Literatur noch weit in die Gegenwart hinein steht Europa und insbesondere Frankreich für libidinöse Freiheit, für eine Fremde, in der die aufgebürdete Last einer von den Mitmenschen und insbesondere der Familie auferlegten Sexualmoral nicht mehr wirkt und die Lust alle ihre Fesseln sprengen darf. Oft mit verheerenden Folgen für die Beteiligten. David, der Ich-Erzähler aus James Baldwins kurzem Roman, steht vor dem Scherbenhauf seines Liebesleben.  

»Warum sind deine Bekanntschaften schändlich?«
»Weil die Zuneigung fehlt, die Freude. Es ist, als ob man einen elektrischen Stecker in eine stromlose Steckdose presst. Berührung, aber kein Kontakt. Nur Berührung, kein Kontakt und kein Licht.«
»Warum nicht?«
»Das musst du dich selber fragen«, erwiderte Jacques. »Dann wird vielleicht eines Tages dieser Morgen in deinem Munde nicht zu Asche werden.«
Ich blickte hinüber zu Giovanni, der den Arm um das verkommen aussehende Mädchen gelegt hatte, das vielleicht einmal sehr hübsch gewesen war, aber es nie mehr sein würde.

Der sehr verdichtete Roman erzählt von den Ereignissen, die sich zwischen David und Giovanni in Paris zutragen. David verliebt sich wider Willen in ihn, während seine Verlobte Hella in Spanien weilt und sich selbst zu finden versucht. David verbringt seine Zeit in Gegenwart von den zwei älteren Herrn, Jacques und Guillaume, dem Patron einer Bar, in der zwielichtige Gestalten verkehren und Giovanni, ein Italiener, den Barmann mimt. Jacques und Guillaume trauern ihrer Jugend nach und buhlen um Giovanni, der wiederum ein Auge auf David geworfen hat.

Statt dieser Aufforderung zu folgen, lächelte [der mysteriöse Fremde] freundlich. »[Giovanni] est dangereux, tu sais. Und für einen Jungen wie dich ist er sehr gefährlich.« Ich blickte ihn scharf an. Beinahe hätte ich ihn gefragt, was er damit meinte. »Geh zur Hölle«, zischte ich und kehrte ihm den Rücken. »O nein«, sagte er, und ich fuhr herum. Er lachte jetzt, zeigte alle seine Zähne – viele waren es nicht mehr. »O nein, ich gehe nicht zur Hölle«, verkündete er, und seine Riesenhand umklammerte das Kruzifix. »Aber du, mein lieber Freund, du wirst in einem sehr heißen Feuer braten.«

David, der sein ganzes Leben lang seine homosexuellen Neigungen unterdrückt hat, gibt nach und erlebt wüste Nächte in Giovannis ärmlichen, heruntergekommenen, völlig verwahrlosten Zimmer. Bald wird ihm aber klar, dass die Affäre für Giovanni weit mehr als nur eine belanglose Spielerei bedeutet. Giovanni sieht in ihm eine Hoffnung auf ein neues, besseres Leben, als eine Möglichkeit aus dem missbräuchlichen Verhältnis zu Guillaumes zu entfliehen, ja, ruhigere, weniger gefährliche Wasser zu erreichen und seinem Leben Struktur und Ordnung zu geben, eine Perspektive, die bislang gefehlt hat.

Plötzlich begriff ich, warum Giovanni nach mir verlangt und mich zu seiner letzten Zuflucht gebracht hatte. Ich sollte diesen Raum zerstören und Giovanni ein neues und besseres Leben schenken. Dieses Leben konnte nur mein eigenes sein, und es musste, um das Leben Giovannis zu verwandeln, zuerst ein Teil seines Zimmers werden.

David steht jedoch vor den Trümmern seines eigenen Lebens. Sein Vater hält das ihm zustehende Geld zurück, bis er endlich zur Vernunft und zurück in die USA kommt. Trotz mehrerer Versuche bleibt die Geldsendung, die Giovanni und er so dringlich benötigen, aus. Sie hausen in ärmlichen Verhältnissen und dann verliert Giovanni noch seinen Job in Guillaumes Bar, als er sich diesem nicht körperlich hingeben will. Guillaume wittert, dass Giovanni David nicht betrügen will, und wird wütend:

Ich bemühte mich nach wie vor, ruhig zu bleiben, und ich sagte: Mais à ce moment-là je n’avais pas un copain. Damals war ich allein. Jetzt nicht mehr, je suis avec un gars maintenant. Ich dachte, er würde das verstehen, er schwärmt immer so von Liebe und Treue. Aber diesmal nicht. Er lachte und sagte noch ein paar schreckliche Sachen über dich: Du wärst einer von diesen Amerikanern, die in Frankreich das tun, was sie zu Hause nie wagen dürften, und du würdest mich sehr bald verlassen.

Guillaume behält aber recht. David lässt Giovanni kurze Zeit später für Hella sitzen, die sich entschlossen hat, ihren Traum als Künstlerin in Europa aufzugeben und mit ihm eine Familie zu gründen. Er teilt seinem Vater die Verlobung mit und erhält das langersehnte Geld. Unterdessen geht es mit Giovanni schnell bergab. Guillaume wird erdrosselt in seinem Büro aufgefunden und Giovanni als Haupttatverdächtiger parisweit gesucht, gefasst und zu Tode verurteilt. Aus ihrem Domizil in Südfrankreich verfolgen David und Hella die Ereignisse. Sie entfremden sich zunehmend voneinander und als Hella David letztlich dabei erwischt, wie dieser in Nizza seinen Schmerz in den Armen von Matrosen betäubt, trennt sie sich von ihm.

Sie glättete mit den Fingern ihr Haar, strich es sich aus der Stirn, und nun, mit den gefärbten Lippen und dem dicken schwarzen Mantel, sah sie wieder kalt, glänzend und unsagbar hilflos aus – eine furchteinflößende Frau. »Gib mir einen Cognac«, bat sie. »Wir wollen auf die alten Zeiten trinken, bevor das Taxi kommt. Nein, ich möchte nicht, dass du mich zum Bahnhof begleitest. Ich wünschte, ich könnte während der Fahrt nach Paris und während der Reise über den mörderischen Ozean ununterbrochen trinken.«

Stil/Sprache/Form:

Das Hauptaugenmerk von Giovannis Zimmer liegt aber nicht auf diesem melodramatischen, teilweise an eine Seifenoper erinnernden Plot. Giovannis Zimmer reduziert sich auch nicht auf den unentschlossenen, sich selbst verleugnenden, unehrlichen Charakter Davids. James Baldwins Prosa nimmt diese Themen und Motive zum Anlass und erzeugt einen Aufruhr im Stillstand, ein dialektisches Bild der Zeitlosigkeit, die kreisend, sich wiederholend, einen Teufelskreis der Erinnerung nachzeichnet. Der Roman beginnt mit den folgenden Worten:

Ich stehe am Fenster dieses großen Hauses in Südfrankreich, während draußen die Nacht anbricht, die Nacht, die mich dem schrecklichsten Morgen meines Lebens entgegenführt. Ich halte ein Glas in der Hand, die Flasche ist in Reichweite. Ich betrachte mein Spiegelbild in der matt glänzenden Fensterscheibe: eine hochgewachsene Gestalt, schmal wie ein Pfeil, mit schimmerndem blonden Haar. Mein Gesicht unterscheidet sich in nichts von vielen anderen Gesichtern. Meine Vorfahren haben einen Kontinent erobert, sind über todesschwangere Ebenen vorgedrungen, bis sie an einen Ozean kamen, hinter dem, fern von Europa, eine dunklere Vergangenheit lag.

Alles kommt zugleich zur Sprache: Epochale Geschichte wie individuelle Kennzeichen, ein Glas und eine Flasche mit einem wohl alkoholischen Getränk, Betäubung, das Schweben aus dem Fenster hinaus in eine janusköpfige Erinnerung, Aufbruch zum Neuen, von der Last der Vergangenheit getragen. Es ist nicht klar, welche „dunklere Vergangenheit“, welcher „Ozean“, welche „Vorfahren“ genau gemeint sind. Klar aber ist, dass sich der Ich-Erzähler in einer existenziellen Krise befindet, von Nacht umgeben, mit dem Spiegelbild konfrontiert, dem er außer durch Betäubung und Alkohol nicht mehr zu entfliehen vermag.

Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, nämlich dass dieses Ich, dem ich nachspürte, dasselbe Ich war, dem zu entfliehen ich mich so sehr bemüht hatte, dann wäre ich wohl zu Hause geblieben. Und doch – ich glaube, im Grunde meines Herzens wusste ich genau, was ich tat, als ich mich nach Frankreich einschiffte.

Der Widerspruch Davids, einer und mehrere zugleich zu sein, belebt den Schreibstil von Baldwin. David kann sich nicht entscheiden. Er kann sich nicht finden. Er weiß nicht einmal, wo er sich suchen soll. Mit ihm arbeitet Baldwin eine gänzlich passive Ich-Erzähler-Figur heraus, die sich durch Paris, durch sein Leben, durch Brooklyn treiben lässt. Seine Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, entschieden der Entscheidung auszuweichen, ähnelt ihn der Gestalt des Zögling Törleß an, dem Robert Musil seinen Erstlingsroman gewidmet hat. Mehr aber als bei Musil gerät die Ich-Erzähler-Figur bei Baldwin zur Muse und zur Möglichkeit, Zeit im Roman anzuhalten:

Giovanni stellte sich wieder vor mich hin und wischte die Theke mit einem feuchten Lappen ab. »Die Amerikaner sind komisch. Ihr habt eine komische Auffassung von der Zeit – vielleicht auch gar keine Auffassung … das kann ich nicht entscheiden […] Ich glaube nicht an diesen Unsinn mit der Zeit. Zeit ist etwas ganz Normales, sie ist wie das Wasser für den Fisch. Jeder schwimmt in diesem Wasser, niemand kommt raus, oder wenn einer rauskommt, passiert ihm das Gleiche wie dem Fisch: Er stirbt.«

Wie Baldwin die tiefblaue Stimmung erzeugt, die sich über seine Prosa legt, die Langsamkeit, das zirkelnde, sich wiederholende Moment, die Dunkelheit, die überall zwischen den Andeutungen hervorschimmert, lässt sich kaum einfangen. Sie ergibt sich im Fluss des Lesens, in der Ruhe, in der alles unterschiedslos verschwimmt, alle Konturen, Schärfen verloren gehen, in Dämmerlicht eintaucht und die Welt der Differenzen solange weichzeichnet, bis das Lesen selbst wie eine Art Traum erscheint.

Ich weiß nicht recht, wie ich Giovannis Zimmer beschreiben soll. Es wurde irgendwie zu jedem Raum, den ich jemals betreten hatte, und jeder Raum, den ich von nun an betrete, wird mich an jenes Zimmer erinnern. Ich habe dort nicht sehr lange gewohnt – wir lernten uns kennen, bevor der Frühling begann, und schon im Sommer verließ ich Giovanni –, und doch ist mir, als wären es Jahre und Jahrzehnte gewesen. Das Leben in jenem Zimmer schien sich, wie gesagt, unter Wasser abzuspielen, und es steht fest, dass sich auf dem Meeresgrund eine entscheidende Veränderung in mir vollzog.

Orte und Zeiten gehen ineinander über. Jeder Raum wird zu Giovannis Zimmer. Die Reise geht in die Vergangenheit und Zukunft, aus Raum wird Zeit. Was kurz und eigentlich abgeschlossen ist, jeder Augenblick, erhält eine sonderbare Dauer, strahlt gleichmäßig übers das noch zu lebende und bereits gelebte Leben aus und lässt alles in einem gänzlich neuen Licht erstrahlen. James Baldwins Roman Giovannis Zimmer dehnt und biegt die Erzählzeit auf sich selbst zurück und lässt so die Lektüre als außerhalb des Zeitflusses erscheinen, enthebt sie als stillgestelltes dialektisches Bild dem Augenblick selbst.

Kommunikativ-literarische Einbettung:

Der erzählerische Clou, den Baldwin anwendet, besteht darin, David keine Entscheidung treffen zu lassen und aufgrund dieser Entscheidungslosigkeit die Zeit zu verlangsamen, mehr und mehr zu entschleunigen, bis sie schließlich beinahe stillsteht. Für Ernest Hemingway ist Paris – Ein Fest fürs Leben, laut und lebendig, voller inbrünstiger Fanfaren und Abenteuer, und in Henry Millers Wendekreis des Krebses heißt es über den Tagesanbruch in Paris, ganz ähnlich zu der Szene von David in Südfrankreich:

Mit dieser Flasche zwischen den Beinen und der durchs Fenster flutenden Sonne durchlebe ich noch einmal den Glanz der elenden Tage, als ich zum erstenmal nach Paris kam, ein verwirrter, von Armut heimgesuchter Mensch, der wie ein Geist auf einem Bankett in den Straßen umherirrte. Alles fällt mir blitzartig wieder ein – die Aborte, die nicht funktionieren wollten, der Fürst, der meine Schuhe putzte, das Cinéma Splendide, in dem ich auf dem Mantel des Besitzers schlief, das Gitter vor dem Fenster, das Erstickungsgefühl, die feisten Küchenschaben, die Saufereien und Festgelage, die von Zeit zu Zeit stiegen, Rose Cannaque und Neapel, die bei hellem Tageslicht starben. Mit leerem Magen durch die Straßen tanzen und dann und wann seltsame Menschen besuchen […]

Henry Miller aus: „Wendekreis des Krebses“

Hemingway und Miller lieben in ihren Texten das Fest, die Möglichkeiten, die Horizonte, die in Paris Wirklichkeit für sie geworden sind. Sie können sich gar nicht genug entscheiden, einsetzen, aussetzen. Sie leben fürs Feuerwerk, und so lässt Miller seinen Ich-Erzähler in Paris jubeln:

Ich habe nichts mit der knarrenden Maschinerie der Humanität zu tun – ich gehöre der Erde! Ich sage das auf meinem Kopfkissen liegend und kann die Hörner aus meinen Schläfen sprossen fühlen. Ich kann um mich alle meine verrückten Ahnen ums Bett tanzen sehen, wie sie mich trösten, mich anfeuern, mich mit ihren Schlangenzungen anpeitschen, mit ihren lauernden Schädeln angrinsen und anblecken.

Henry Miller aus: „Wendekreis des Krebses“

Millers Text lebt von der Intensität seines Protagonisten, Baldwins von derjenigen einer stillgestellten Zeit in Sprache, dennoch eint beide ein und dasselbe Bild von Paris, eint sie in der Gegensätzlichkeit die unübersehbaren Geheimnisse, Verwicklungen, Überschreitungen und Ermöglichungen, die in der Stadt an der Seine für sie handgreifbar werden.

Die Stadt Paris, die ich so liebte, war sehr still. Die Straßen schienen fast leer zu sein, obwohl es noch früh am Abend war. Und doch, dort unten am Flussufer, unter den Brücken, im Schatten der Mauern – mir war, als hörte ich das gemeinsame erschauernde Seufzen – dort unten waren Liebende und menschliche Wracks, die sich küssten, sich paarten, die schliefen, tranken oder in die sinkende Nacht schauten.

Millers, Hemingways, Jean-Paul Sartres Paris ist laut. James Baldwins ist leise, so leise, dass die geringsten Bewegungen, die kleinsten Verlautbarmachungen Verheißung auszustrahlen vermögen und noch das Geringste hell und bedeutsam erscheint. Und so, trotz der tiefen pessimistischen Haltung und Handlung von Giovannis Zimmer, besitzt James Baldwins Roman selbigen Zauber von Lebensmut und Aufbruch, nur auf ganz andere, sehr stille und möglicherweise desto dauerhaftere Weise und weitet seine Grundstimmung auf das gesamte Empfindungsvermögen kraft seiner poetisch-melancholischen Sprache aus. 

tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung gibt es hier.

Außerplanmäßig werde ich ab und zu Besprechungen zu Klassikern posten. In diesem Zuge soll nach und nach mein Ein Kanon an Leben und Inhalt gewinnen. James Baldwin Giovannis Zimmer erscheint wegen der inhaltlichen Parallele zu Nora Bossongs Reichskanzlerplatz.


Andere aktuelle und Klassiker-Kurzrezensionen findet sich vorab bereits hier

Eine Antwort auf „“

  1. Hat mich sehr beeindruckt diese Rezension und gedacht, ich würde gern deine Rezensionen zu einem Buch binden oder dich darum bitten selbst mal was zu schreiben was über Renzensionen hinausgeht. Baldwin hatte ich mal vor Jahren angefangen, dann aber nicht weitergelesen. Obwohl es mich total gefangen nahm, oder vielleicht gerade deshalb. Jetzt werde ich zu Giovannis Tür zurückkehren

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