Doris Wirth: „Findet mich“

Findet mich von Doris Wirth. Deutscher-Buchpreis 2024-Longlist.

Sobald sich die Frage nach Sinn stellt, gibt es im wesentlichen drei Wege, mit ihr umzugehen: Sie weltanschaulich-konstruktiv zu verschleiern; sie zu ignorieren oder sie begriffspulverisierend bis zur Dissoziation zuzulassen. Doris Wirth in Findet mich entschließt sich wie eine Elfriede Jelinek in Lust oder eine Marlene Streeruwitz in Partygirl für letzteres. Im Stoffkreis Familie/Generationen, mit einer Plotdynamik in Sachen Prekäre Kindheitserfahrungen und Aussteiger sucht die Ich-Erzählerin Florence in Findet mich nicht mehr den Sinn in den Ereignissen in ihrer Familie, im Verhalten ihres Vaters Erwin, ihrer Mutter Maria und dem ihres Bruders Lukas, nein, sie setzt auf rhapsodisches, rhythmisches Abhandeln des im Kern Unverständlichen:

Erwin stellt sich [auf ihrer Vernissage] mit einem Glas Weißwein neben Florence, legt den Arm um sie und schaut sie aufgekratzt an. »Das ist genial hier!«, sagt er mit lauter Stimme. Dann hält er ihr einen Vortrag über seine Ideen, ausgelöst durch die Bilder, Florence lächelt schmal.
Als sie daheim ist, klappt sie ihren Laptop auf und tippt ein paar Wörter in die Suchmaske. Dann schickt sie Maria eine Mail mit zwei Links.
»Ich mache mir Sorgen um Papa«, schreibt sie dazu.
Doris Wirth aus: „Findet mich“

Inhalt/Plot:

In Wirths Findet mich wird die zunehmende geistige Unzurechenbarkeit des Vaters zum Anlass genommen, die familiäre Gesamtsituation sprachlich zu durchleuchten, aber weniger biographisch-sentimental, weniger individualistisch-exhibitionistisch, als literarisch-öffnend und durchschreitend und hebt sich deshalb profund von autofiktionalen Werken wie Sylvie Schenks Maman, Lukas Bärfuß‘ Die Krume Brot oder bspw. Edgar Selges Hast du uns endlich gefunden ab. Zwischen all den kleinen Ereignissen, den Konflikten, zwischen den Höhen und Tiefen der Familie Rüegg liegt kein Hund begraben, steckt kein verkappter, die Gesamtsituation erklärender Sinn. Alle sind, wie sie sind:

Bei der nächsten Raststätte blinkt er und biegt auf den Parkplatz ab. Schnurstracks geht er durch die automatische Tür zur Theke, bestellt Schnitzel und schaut, wie der Küchenangestellte Kartoffelpüree auf seinen Teller klatscht. Ein Berg nur für ihn. Der Bursche versteht ihn.
Er spießt das Fleisch auf die Gabel, kaut und mahlt mit den Zähnen, eins, zwei, schluckt und weg ist es. Wie einfach das ist. Kaufen, kauen, schlucken. Nicht mehr als fünf Minuten. Früher musstest du dich flach auf den Boden legen und dann im Versteck warten. Hinter Zweigen warst du, von Blättern bedeckt, schlichst Stunden lang durchs Dickicht, bis endlich ein Reh kam oder ein Wolf oder auch nur ein Vogel.

Hier spricht Erwin mit sich selbst. Er ist mit Mitte fünfzig von Zuhause ausgebüchst und spielt das Spiel „Findet mich“ mit seinen Angehörigen, d.h. mit seiner Ehefrau Maria und den Kindern Florence und Lukas. Er will die Intensität, das Leben, das ungeminderte, nackte, unzivilisierte, freie Freisein von allen bürgerlichen, häuslichen, gesellschaftlichen Beschränkungen, ein Tier sein, endlich, besinnungslos und fröhlich und ohne irgendwelche anderen Verpflichtungen, als die eigenen Bedürfnisse und die eigene Lust und Hunger zu befriedigen:

Er will dorthin, wo er endlich alles abstreifen kann, all diese Normen, all die seit Kindheit eingetrichterten Verfremdungen und Begrenzungen. In den Wald will er, nackt und frei, und dort kann er sein, wie er ursprünglich ist, kann den Trieben folgen, Hand an sich legen ohne Zurückhaltung, unter freiem Himmel ungehemmt wie ein Tier vögeln, von der Hand in den Mund leben und immer der Nase nach. Und wer mit ihm kommt, ist eingeladen, es ihm gleich zu tun.

In insgesamt acht Kapiteln wird die Familiengeschichte der Rüeggs aus Sicht der einzelnen Mitglieder nacherzählt, mit Sprüngen, Auslassungen und Aussparungen. Erwin, der typische Familienvater, ringt um den beruflichen Erfolg, erleidet Tiefschläge, fühlt sich überfordert, im Stich gelassen. Maria, die gebende, fürsorgliche Mutter steckt zurück, hält alles zusammen, wird wieder berufstätig, überlastet sich auch und erleidet eine Hirnblutung. Lukas, der Sohn, will nichts von Bildung und Schule wissen, liebt die Musik, kifft und zieht, sobald es nur geht, aus, um sich als Gitarrenlehrer durchzuschlagen, und zuletzt, die jüngste von allen, Florence, leidet an Bulimie, an der Stimmung im Elternhaus, an der Kleinstadt in der Schweiz und träumt davon eine Künstlerin zu werden:

Und hier also Florences Strich, sie kennt ihn, sie hat viele Skizzen in ihren Büchern und auf Schulblättern gesehen. Sie zeigt eine Brust und ein Kinn, der Mensch hält die Augen geschlossen, die Armansätze von sich gestreckt. Dann auf dem nächsten Bild […] für das Maria sich schämt, muss genau das von ihrer Tochter sein? Es ist ein Geschlecht, nun gut, es ist ein Schwanz, ganz offensichtlich ein Schwanz, und das auf acht Mal A4, mit Bleistift, er ragt ihr entgegen, die Eichel ist größer als eine Hand. Florence sagt, es sei die weibliche Perspektive des Geschlechtsaktes. Für einmal nicht die Frau als Betrachtete, als Objekt, und auch nicht als Mann und Frau als gemeinsamer Akt, nein, der Betrachter nehme den subjektiven Blickwinkel der Frau ein […]

Im Grunde, über lange Zeit, hält sich alles die Waage in der Familie. Eine gewisse Fröhlichkeit und Verbundenheit herrscht, Rücksichtnahme und Freundlichkeit und Achtsamkeit für die Eigenheiten des jeweils anderen werden praktiziert. Der Wunsch von Maria und auch von Erwin, ein besseres, intensiveres Verhältnis zu den eigenen Kinder aufzubauen, als es mit jeweils deren Eltern möglich gewesen ist, findet über weite Strecken der Kindheit und Jugend von Lukas und Florence ihre Verwirklichung. Nur deshalb mag diese eingangs schreiben:

Im Flur hängt ein Foto von uns: wir vor einem Torbogen, um uns ranken sich Rosen. Ich lehne zwischen den Beinen meiner Mutter, die in Wanderhosen und roten Socken stecken. Ihre Hände ruhen auf meinen Schultern. Mein Bruder blinzelt ins Sonnenlicht. Mein Vater hat einen Arm um ihn gelegt, den anderen um Mama. In seinem Mund klemmt die Pfeife. Man sieht seine Grübchen. […] Ich hätte niemals geglaubt, dass wir jemals aus dem Rahmen fallen würden.

Inhaltlich schließt Findet mich an Max Frischs-Klassiker Stiller an, nur verstärkt aus töchterlicher Sicht und der der Gattin, nicht nur wegen der Schweiz, wegen der Pfeife im Mund, sondern vor allem, wie Anatol Stiller nicht Stiller sein will, so will Erwin Rüegg auch nicht Erwin Rüegg sein. Findet Mich führt literarisch also das aus, was bei Ursula Priess, der Tochter von Max Frisch, in Sturz durch alle Spiegel etwas zu biographisch und privat, ja fast entblößend blieb.

Stil/Sprache/Form:

Der Roman beginnt stimmlich in der Ich-Perspektive, und zwar derjenigen von Florence, und reflektiert so die im Stillen angenommene auktoriale Perspektive, die es in den auf die Einleitung folgenden acht Kapiteln erlaubt, zwischen den Personen hin und her zu springen. Narrativ unterscheiden sich die Figuren in ihrer Welt und Innenwahrnehmung nicht, d.h. sie denken, sprechen, verwenden die Sprache gleich. Es ist die Sprache der auktorialen Erzählinstanz, die dadurch auch nicht behauptet, naturalistisch, in die jeweilige Figur hinabtauchen zu können. Es bleibt ein personales Erzählen, aus der Hinterhand dirigiert und fingiert, hierdurch aber glaubhaft, assoziativ, puzzleartig unsicher. Florence versteht die Welt ihrer Eltern und ihres Bruders nicht, nicht mal die eigene:

Abends, als Emil [ihr Sohn] schon schläft, schaut sich Florence im Spiegel an. Dann öffnet sie den Spiegelschrank. Auch der ist fast leer. Hier steht normalerweise Marias Nachtcreme. Und das Opium, das Festtagsparfüm. Ein paar der Lidschatten, die sie ohnehin kaum trägt, hat sie dagelassen. Florence greift nach dem Gold und reibt mit dem Finger darüber. Sie betrachtet ihre Fingerkuppe, tupft sich den Glanz auf die Lider. Als sie sich die Zähne putzt, spritzt Schaum auf den Spiegel. Kleine helle Punkte, sie wird ihn putzen müssen, ehe sie zurückfährt. Oder sie lässt die Spritzer stehen. Eine winzige Spur wenigstens. Zum Zeichen: Ich war hier.

Wirths Findet mich zeichnet aus, dass Kohärenz vermieden wird. Es werden Ereignisse nüchtern, wild, durcheinander, aus vielen Perspektiven nacherzählt. Alle vier Familienmitglieder geben ihre Sicht auf die Dinge. Alle vier Familienmitglieder wirbeln umeinander herum. Sie teilen Liebe und Sorge, aber vor allem eine maßlose Orientierungslosigkeit, wie Selbständigkeit und Verbindlichkeit zu vereinbaren seien. Alle benötigen ihre Freiräume, aber diese Freiräume werden ständig von den anderen bedroht. Eine Art Fragment-Ich bleibt, das zwischen den aufblitzenden Einzelereignissen staunend zurückbleibt:

Weiße Nebel wunderbar. Diese Gestalten. Er liegt im Matsch und streckt und an den Händen Wasser leckt. Trinken muss der Mensch. Kein Mensch muss müssen. Wenn nur die Gedanken. Auf g-Moll kalt wie der Rhein. Sich niederlegen aufs Wasser wie ein Vogel. Vorsicht, es geht zum Brunnen, bis er erbricht. Könnt ihr nicht einmal? Still jetzt! Suchen ihn mit Taschenlampen. Ist es Mittag oder ist es – Juli. Ja. Im Juli. Und er. Ein Freier. Ein freier Mensch im Abfluss. Soll er so hier – allein. Das ist nicht würdig. Im Dreck. Immer dieses Sirren.

In seiner Naturmysteriösität, erinnert Wirths Sprache der lakonischen Jelineks. Die Distanz zum Geschehen erscheint sehr groß. Nur eine solche erlaubt diese multiperspektivischen, zeitübergreifenden Wechsel, die dennoch von weit oben herab ins Detail und in die Situation stoßen, ja, auch das Körperliche, Ordinäre nicht scheuen, unverwandt die Dinge benennen, bei aller Scham, Problematik, Angst und Scheu. Die Sprache selbst soll aufgeschüttelt, aufgerüttelt werden, und hier ergänzt die Kurzwortsatztechnik den Inhalt auf selten intensive Weise.

Kommunikativ-literarisches Resümee:

In Wirths Findet mich, in welchem sich ein Ehemann auf der Flucht befindet, spielt auf Max Frischs Stiller an, in welchem Anatol Stiller seine kränkliche Frau Julika verlässt, um ein neues Leben zu beginnen. Insbesondere die im ersten Heft von Stiller erzählte Geschichte des Apothekers Isidors fasst die Analogie zusammen:

Isidor war Apotheker, ein gewissenhafter Mensch also, der dabei nicht übel verdiente, Vater von etlichen Kindern und Mann im besten Mannesalter, und es braucht nicht betont zu werden, daß Isidor ein getreuer Ehemann war. Trotzdem vertrug er es nicht, immer befragt zu werden, wo er gewesen wäre. Darüber konnte er rasend werden, innerlich rasend, äußerlich ließ er sich nichts anmerken. Es lohnte keinen Streit, denn im Grunde, wie gesagt, war es eine glückliche Ehe.
Max Frisch aus: „Stiller“

Isidor entwischt eines Tages und tritt der Fremdenlegion bei und kehrt erst nach Jahren zurück. Ähnliches betreibt Anatol Ludwig Stiller, als er ohne Julika nach New York reist, und ähnliches wiederum Erwin, nach langer Krankheit seiner Frau, die eine Gehirnblutung gehabt hat, als er sein Auto nimmt und davon braust, Spuren hinterlässt, aber im Grunde nicht gefunden werden will:

Ist er erst einmal über die Grenze, wird er sich neue Klamotten suchen. In Containern wühlen oder beim Roten Kreuz nachfragen. […] Und dann, wenn er in Holland ist oder in Malta, wird er John heißen oder José. Und während sie landauf, landab nach ihm suchen, ist er längst in Indien. Und von dort schickt er ihnen den nächsten Hinweis. Ein Spiel, das er schon immer einmal spielen wollte. Findet mich. Jetzt endlich hat er den Mut dazu.

Der Mut aber entsteht durch eine Nervenkrankheit. Wie bei Frisch so auch bei Wirth hat die männliche Hauptfigur ein Impulskontrollproblem. Sie halten ihre Impulse sehr lange zurück, bis ihre Sicherungen durchbrennen, sie fremdgehen, fliehen, das Weite suchen müssen, sobald sie bemerken, dass sie den in sie gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden können. Anders als bei Frisch, der aus der Perspektive der geschwächten Männlichkeit berichtet, besitzt Wirths Diktion eine klare Souveränität. Erwin darf bleiben, wie er ist. Er wird ungeschminkt beschrieben, ohne Wertung. Diese nüchterne, harte Diktion wirft ein anderes, freieres Licht auf die Ereignisse und gleicht im Ton der Erzählweise von Marlene Streeruwitz, bspw. in Partygirl:

[Madeline] zerbiß einen Eiswürfel. Die Zähne von der Kälte einen Augenblick betäubt. Schmerzten dann. Sie würde sich heute beflecken. Sie würde beim Abendessen alles auf ihr Kleid patzen. Saucen. Fleischsaft. Sie würde eine ganz dunkle Sauce bestellen und über das Kleid leeren. Sich in den Schoß leeren. Und dann ins Hotel zurück. Die Zimmertür versperren. Und ein 10er Valium. Und nichts mit Eric zu tun haben. Oder mit dem Kellner. Aber dann sofort. Und alles so machen, daß sie sein Gesicht und diese Zähne nicht sehen mußte, und trotzdem waren sie die ganze Zeit da. Und grinsten. Waren gebleckt. Hinter ihr. Über ihr.
Marlene Streeruwitz aus: „Partygirl“

Streeruwitz besitzt ein ähnlich rasantes Erzähltempo, die Frau im familiären Räderwerk, zermahlen, überfrachtet, konfrontiert mit Ansprüchen, denen zu genügen, sie in die psychische Desintegration führen. Wirths Sprache erinnert stark an Streeruwitz Erzählgestus. Ähnlich schnell, verdichtet, fast fliegend-fliehend wird die Familiengeschichte mit narrativen Siebenmeilenstiefeln furios durchschritten, für vereinzelte Schmerzen, selbst denen von Florence, bleibt keine Zeit:

Ein Raum, in den man sich einschließen kann, wie ein kleines eigenes Zimmer. Sicherlich zehn Quadratmeter groß. Mit einer schönen grün gestrichenen Holztür. Und ohne, dass man eine Münze einwerfen muss. Sie verschlingt das Eis, den Schokoriegel, die Packung Kekse. Wenn alles aufgegessen ist, stülpt sie die Ärmel hoch, streicht sich das Haar hinter die Ohren. Sie lehnt über die Schüssel, sie braucht nur ein wenig zu kitzeln am Zäpfchen, mehr ist nicht nötig. Der erste Schwall ist angenehm, warm, meist schmeckt man die Schokolade noch. Ab dem dritten wird’s eklig.

Wie bei Rhea Krčmářovás Monstrosa, so auch bei Streeruwitz und Jelinek, die Sprache bei Wirth hält stand. Sie hält die Gewaltphantasien Erwins, seine Sadomaso-Gier, die Drogensucht Lukas, die Gehirnblutung Marias, die Bulimie, die zeitweilige Aussichtslosigkeit und Armut aus, denn am Ende verbindet das Reden, die Kommunikation die Familie, irgendwie halten sie zusammen, da sie stets, wieder und wieder miteinander sprechen und versuchen, die Hindernisse des Verständnisses zu beseitigen, im Prozess. Niemand und keiner, wenn’s drauf ankommt, wird zurückgelassen.

Lukas schläft in Zelten, solange er sich zurückerinnert. Er legt sein Kissen auf die Luftmatratze. Ein abgewetzter Wal, das eine Stoffauge hängt nur noch an zwei Fäden. Letztes Jahr haben sie ihn in einer Autobahnraststätte vergessen. Sie haben es erst in Marseille gemerkt. Erwin ist am nächsten Morgen die hundertzwanzig Kilometer zurückgebraust und war noch vor dem Mittagessen mit dem Wal im Schlepptau wieder da.

Als es wichtig ist, ist Erwin für seine Kinder da, auch für Maria, um die er sich rührend während ihrer Bettlägerigkeit kümmert. Doris Wirth zeigt in Findet Mich, dass überall, in allen Ecken und Winkeln Probleme lauern, aber dass es auch Vergegenwärtigungsweisen gibt, die solchen Problemen die Stirn bieten können, und so, was auch in der Literatur selten ist, ist Findet mich ein durchaus optimistischer Roman und stellt sich Julia Josts Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht fröhlich an die Seite.

Ich bedanke mich herzlich bei Birgit Böllinger fürs Aufmerksam-Machen, und beim Gepard Verlag fürs Zusenden eines Rezensionsexemplars.

tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung gibt es hier.

Nächste Woche am 17.09.2024 auf Kommunikatives Lesen:
von der diesjährigen Longlist des Deutschen Buchpreises Reichskanzlerplatz von Nora Bossong.

Andere aktuelle Kurzrezensionen befinden sich hier

3 Antworten auf „Doris Wirth: „Findet mich““

  1. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
    hibouh sagt:

    „Diese nüchterne, harte Diktion wirft ein anderes, freieres Licht auf die Ereignisse und gleicht im Ton der Erzählweise von Marlene Streeruwitz…“Sicherlich ist auch der haeufige Praesens wichtig, laesst alles offener als Praeteritum oder Perfekt es tun würden…Ich mag die Rezension, das Gute ist hier, dass man zum Mögen die Bücher nicht gelesen haben muss, Merci bien! 🙂 Aber diese Schweizer! (ich darf das sagen, hehe). Wie kann man nur „Rüegg“ heissen… 🙂
    Ich mag auch die Hinweise auf Jelinek und Streeruwitz!

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Danke fürs Mögen. Ich bleibe bei meiner Platzbeschränkung, um nicht zu ausladend zu werden, mit den Referenzen vor allem. Solltest du das Buch dennoch lesen, bin ich sehr interessiert an deiner Meinung. Danke auch für den Sasa Stanisic-Link 😀 Streeruwitz muss ich mal wieder lesen, dann werde ich sie auch ausführlicher besprechen. Die Fluchtimpulse der Schweizer sind tatsächlich interessant, irgendwo zwischen Max Frisch und Dürrenmatt und letztlich auch „Die Aufdrängung“ von Ariana Koch! 😁

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