Lena Schätte: „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“

Das Schwarz an den Händen meines Vaters von Lena Schätte. Longlist Deutscher Buchpreis 2025.

Das Schwarz an den Händen meines Vaters von Lena Schätte nimmt ein altbekanntes Thema auf, den Alkoholismus, und wie dieser den Zusammenhalt einer Familie gefährdet. Als Stoff im Bereich Generationen und Körper-Geist-Bewusstsein angesiedelt, berichtet eine Ich-Erzählinstanz von Prekären Kindheitserfahrungen als Plot. Weniger literarisch als autofiktional kommuniziert Schätte hierdurch dennoch mit Romanen wie Émile Zolas Der Totschläger, Joseph Roths Die Legende des Heiligen Trinkers und, gegenwartsliterarisch, bspw. mit Heinz Strunks Ein Sommer in Niendorf. Hier steht aber Motte im Vordergrund, die von dem Leben mit ihrem Vater erzählt:

Wenn wir anschließend zusammen essen, ist es still am Tisch. Droht eines von uns Kindern mit allem herauszuplatzen, was wir erlebt haben, wer uns geschubst und wer uns auf den Mund geküsst hat, wirft meine Mutter uns diese Blicke zu. So starre ich auf seine Hände, während er isst. Montags grau, über die Woche immer dunkler. An Freitagen ist das Schwarz in jede Rille seiner Hornhaut gekrochen, das spröde Nagelbett tiefrot. Nur im Urlaub werden sie sauber. Ein paarmal frage ich Mama, was er da macht, wo er jeden Tag hingeht. ‚Na arbeiten‘, meint sie und hackt Zwiebeln auf einem Brett in der Küche. ‚Mit Maschinen‘.
Lena Schätte aus: „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“

„Lena Schätte: „Das Schwarz an den Händen meines Vaters““ weiterlesen

Philip Roth: „Der menschliche Makel“

Der menschliche Makel von Philip Roth.

Es gibt Romane, die eine Weile benötigen, um ihre Wirkung zu entfalten. Jonathan Franzens Crossroads gehört dazu. Die Figuren wachsen in der Erinnerung. Der Plot multipliziert sich. Eine eigene, aus dem Gedächtnis heraus wachsende komplexe Welt baut sich auf und verstärkt, verändert, vertieft den Eindruck im Nachhinein noch. Es scheint, dass in solchen Romanen wie Fjodor Michailowitsch Dostojewskis Die Brüder Karamasow oder William Faulkners Schall und Wahn ein impliziter Reifeprozess stattfindet, und zwar aufgrund ihrer in sich verflochtenen, multiperspektivischen Komposition. Überraschenderweise bemüht sich Philip Roth in Der menschliche Makel gar nicht um eine solche formale Polyphonie. Er vertraut auf Schockmomente und  Tabubrüche:

War es der Akt selbst gewesen, der ihn [Coleman Silk] verraten hatte, die absolute Intimität, wenn man sich nicht einfach im Körper einer Frau befindet, sondern sie einen fest umschließt? Oder war es die körperliche Nacktheit gewesen? Du ziehst deine Kleider aus und gehst mit jemandem ins Bett, und das ist tatsächlich der Ort, wo alles, was du verborgen hast, wo deine Eigenarten – ganz gleich, welcher Art, ganz gleich, wie verborgen – ans Licht kommen, und das ist eben auch der Grund für Schüchternheit, das ist das, was alle fürchten. Wie viel von mir wird an diesem anarchischen, verrückten Ort gesehen, wie viel von mir wird freigelegt? Jetzt weiß ich, wer du bist. Jetzt sehe ich, dass du Neger und ungestümer bist.
Philip Roth aus: „Der menschliche Makel“

„Philip Roth: „Der menschliche Makel““ weiterlesen

Marlene Streeruwitz: „Auflösungen“

Auflösungen von Marlene Streeruwitz. SWR Bestenliste 2025.

Mit dem Untertitel „New York“ setzt Marlene Streeruwitz ihr neuestes Buch Auflösungen eindeutig in die Tradition der Großstadtromane. Sie schließt damit direkt an Romane wie die von John Dos Passos Manhattan Transfer und Alfred Döblins Berlin-Alexanderplatz an. In der deutschsprachigen Literatur findet New York Erwähnung bspw. in Uwe Johnsons Jahrestage und Max Frischs Montauk und, in der Gegenwartsliteratur, u.a. bei Iris Hanika in Echos Kammern. Streeruwitz betreibt in Auflösungen eine eigenwillige Verknüpfung zwischen dem Biographischen und Chronistischen, indem sie das Leben der New Yorker Kulturschaffenden im postpandemischen New York im Bewusstsein einer Lyrikerin namens Nina Wagner gegenspiegelt:

Was war nun ihre Situation. Ganz konkret. Sie war eine fast 56 Jahre alte alleinerziehende Lyrikerin, die nun endgültig ohne Kind leben musste. Sie hörte dem Geraschel ihrer Finger auf der Tastatur des laptops zu. Und Leon? Dieser Mann hatte sie allein in der Wohnung zurückgelassen. Sie stand wieder an der Tür und horchte, ob sie nun endlich zurückkämen. Die, die sie schützen sollten. Das Kind. Das Kind im Text, den sie abschrieb. Das Kind in dem Text bestätigte ihr das. Das Kind. Ihr Kind. Es hatte ihr aus dieser Situation herausgeholfen. Mit dem Kind. Sie hatte das Kind in seinem Bettchen bewacht, und das hatte sie stark gemacht.
Marlene Streeruwitz aus: „Auflösungen“

„Marlene Streeruwitz: „Auflösungen““ weiterlesen

Gaea Schoeters: „Das Geschenk“

Das Geschenk von Gaea Schoeters. Spiegel Belletristik-Bestseller 2025.

Der Stoff Natur findet eher selten Eingang in die Welt der Literatur, wenn überhaupt, dann oft in dem Bereich Welt in Trümmern oder Verhängnisvolles Durcheinander. Diesen Themenbereich bearbeitet oft die Poesie und stilistische Übergangsformen. Lediglich in Genre der Fabel erfreuen sich Naturmetaphern großer Beliebtheit: Bernard Mandevilles Bienenfabel (1714), George Orwells Farm der Tiere (1945) und Richard Adams Unten am Fluss (1972), nur als Beispiele. Seltener aber werden die Bereiche gemischt wie in Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel, Eugène Ionesco Die Nashörner oder, nun, im neuen Kurzroman von Gaea Schoeters Das Geschenk. In der letzten Variante steht ein Mitten- und Gegeneinander im Zentrum, bei Schoeters 20 000 Elefanten, die im Herzen von Berlin ausgesetzt werden:

»Ihr Europäer wollt uns vorschreiben, wie wir zu leben haben. Vielleicht solltet ihr einfach mal selbst versuchen, mit Megafauna zurechtzukommen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, Deutschland zwanzigtausend Elefanten zu schenken. Wenn alles geklappt hat, müsste mein Geschenk mittlerweile in Berlin angekommen sein.«
[Bundeskanzler] Winkler klappt die Kinnlade herunter. »Was? Haben Sie die Elefanten … Aber wie … Das Gesetz wurde doch erst gestern verabschiedet!«
Tebogo schmunzelt belustigt. »Magic, my dear friend.«

Gaea Schoeters aus: „Das Geschenk“

„Gaea Schoeters: „Das Geschenk““ weiterlesen

Ursula Krechel: „Sehr geehrte Frau Ministerin“

Sehr geehrte Frau Ministerin von Ursula Krechel. Georg-Büchner-Preis 2025. SWR-Bestenliste 2025.

Die Georg-Büchner-Preisträgerin 2025, Ursula Krechel, beschäftigt sich in Sehr geehrte Frau Ministerin intensiv mit der römischen Geschichte, insbesondere mit Nero, dem Sohn von Iulia Agrippina. Ähnlich wie Eugen Ruge in Pompeji oder Die fünf Reden des Jowna nimmt sie die römischen Verhältnisse ins Visier, um ein erhellendes Licht auf gegenwärtige Zustände zu werfen, die in Krechels Roman durch die Figur einer Essener Kräuterladenverkäuferin namens Eva Patarak repräsentiert werden. Wie Agrippina zu Nero findet auch Eva keinen Zugang zu ihrem Sohn Philipp:

Der Sohn im inzwischen muffigen Zimmer, Kinderzimmer, Jugendzimmer, Sohneszimmer. Er nennt es sein Arbeitszimmer, wenn er mit mir spricht. Er ist zu alt für Aufforderungen. Er ist zu dickfellig (oder zu dünnhäutig?), er will nicht gestört werden. Er überragt mich um Haupteslänge. Der Sohn reitet zwischen den Websites hin und her, Wildwest in seinem Zimmer, öffnen, schließen, surfen, gekrümmter Rücken, trommelnde Fingerspitzen, wenn die Internet-Verbindung zu langsam ist. Er bewegt sich in weitläufigen Räumen, düsteren Räumen, in seinem Zimmer das blaue Licht des Bildschirms. Und dort bleibt er, beharrlich, er versenkt sich (in was?). […] Was weiß ich, was er nicht tut, sagt sich Eva Patarak.
Ursula Krechel aus: „Sehr geehrte Frau Ministerin“

„Ursula Krechel: „Sehr geehrte Frau Ministerin““ weiterlesen

Sebastian Haffner: „Abschied“

Abschied von Sebastian Haffner. Spiegel Belletristik-Bestseller 05/2025.

Von Sebastian Haffner stammen die berühmten Anmerkungen zu Hitler (1978), in denen auf sehr öffentlichkeitswirksame Art und Weise Hitler in radikaler Konsequenz als in jeder Hinsicht nihilistischer Vollstrecker charakterisiert wird. Der Historiker und Journalist Haffner mit bürgerlichen Namen Raimund Pretzel trat Zeit seines Lebens (1907 bis 1999) nicht als Romancier in Erscheinung. Ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod erscheint nun sein erster Roman Abschied aus dem Nachlass. Nicht in letzter Hand, aber auch nicht als Fragment liegt dieser weniger als zweihundert Seiten umfassende, von einem Ich-Erzähler handelnde Text vor, der als Stoff die Liebe und als Plot Eifersucht erforscht:

»Ja«, sagte ich, »das ist eine tiefe Beobachtung. Übrigens war ich, glaube ich, der uneleganteste Mann auf dem Ball, mit meinem Abitursmoking. Teddy kriegte ich nachher überhaupt nicht mehr zu sehen. Sie tanzte mit weiß ich wem, mit dem ganzen Attachégesindel und mit dem Bayern — bö. Große bayerische Kuh.«
Franz Frischauer lachte.
»Ist das so zum Lachen?«, sagte ich. »Kennen Sie das nicht? Sind Sie nie eifersüchtig? Es ist ein ekelhaftes Gefühl.«
»Schon, schon«, sagte Franz. »Aber man muss doch wissen, auf wen man eifersüchtig ist, wos lohnt. Man ists doch nicht auf all und jeden.«
»Gerade«, sagte ich. Ich war damals noch ziemlich jung.

Sebastian Haffner aus: „Abschied“

„Sebastian Haffner: „Abschied““ weiterlesen

Martin Suter: „Wut und Liebe“

Wut und Liebe von Martin Suter. Spiegel Belletristik-Bestseller 2025.

Der Rachetopos, in welchem eine der Hauptfiguren eines Romans sich selbst ermächtigend Gewalt verübt, findet sich eher selten literarisch-sprachlich eindringlich aufgearbeitet. Vielmehr eignet sich dieser Plot als eine Art Kurzschlussverfahren in Kriminalgeschichten und Fantasysettings, die moralpsychologisch von Konsistenzen und Empathieimperativen durch ihre Eigenweltlichkeit eher suspendiert wahrgenommen werden können. Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame und Herman Melville Moby Dick stellen da eher eine Ausnahme dar. Auch Martin Suters neuester Roman Wut und Liebe nimmt dieses Thema, obgleich sein zentraler Gegenstand, eher auf die leichte Schulter.

Wollte er [Noah] allen Ernstes etwas tun, was seinem ganzen Wesen, allem, wonach er lebte und woran er glaubte, in jeder Beziehung widersprach? Wer garantierte ihm, dass Betty sich an ihren Teil der Abmachung halten würde, wenn er seinen erfüllt hatte? Aber jetzt, wo es gar nicht mehr um die Liebe ging, wo Camilla wieder bei ihm war, ausgerechnet jetzt war sein Entschluss, zum Mörder zu werden, unumstößlich geworden. In der Nacht hatte er sich nach dem Grund dafür gefragt und ihn rasch gefunden: Gegenwehr. Er musste den Mann vernichten, der ihn selbst vernichten wollte.
Martin Suter aus: „Wut und Liebe“

„Martin Suter: „Wut und Liebe““ weiterlesen

Christoph Hein: „Das Narrenschiff“

Das Narrenschiff von Christoph Hein. Spiegel Belletristik Bestseller und SWR Bestenliste 05/2025.

Das Thema DDR beschäftigt die Gegenwartsliteratur noch immer intensiv. Insbesondere die Vorwende- und Wendezeit steht oft im Fokus, bspw. in Werken wie Der Tangospieler von Christoph Hein oder Uwe Tellkamps Der Turm. Seltener werden die 1950er Jahre behandelt wie in Werner Bräunigs Rummelplatz oder Stefan Heyms 5 Tage im August. Die 1960er könnten mit Franziska Linkerhand von Brigitte Reimann, und die 1970er von Ulrich Plenzdorfs Die neuen Leiden des jungen W. abgedeckt werden. Seltener wird aber die gesamte Dauer der DDR als Stoff genommen. Hier seien Helga Schuberts Vom Aufstehen genannt, und nun auch Christoph Heins neuester Roman Das Narrenschiff, mit welchem er den ersten belletristischen deutschsprachigen Bestseller der Frühneuhochzeit zitiert, Sebastian Brants Das Narrenschiff (1494). Wie sein Vorbild schreibt Hein auch in über hundert Kurzkapiteln über das Narrentum, nur nicht allgemein, sondern auf die DDR bezogen:

»Eine richtige Seite, eine Seite, auf der man, ohne schamrot zu werden, stehen konnte, gab es in meiner Lebenszeit nicht, wird es wohl nicht mehr geben. Und wo ich heute stehe, Rita, das weiß ich nicht. Weiß ich nicht mehr. Vielleicht auf dem Deck eines Narrenschiffs … Und wieder schweige ich. Schweige wie damals. Ich habe an der Hochschule, im Politbüro über diese Verwirrung, diese heftigen Zweifel, diese große Scham nie gesprochen, niemals, denn die Genossen dort wähnen sich immer noch auf der richtigen Seite, auf der Seite der Sieger der Geschichte, und wären hell empört über mich. – Aber ich [Karsten Emster] halte dich auf. Du musst losgehen.«
Christoph Hein aus: „Das Narrenschiff“

„Christoph Hein: „Das Narrenschiff““ weiterlesen

Dana von Suffrin: „Nochmal von vorne“

Nochmal vorn vorne von Dana von Suffrin. Longlist Deutscher Buchpreis 2024.

Jüdisch-deutsches Schreiben arbeitet sich momentan gerne mittels phantastischer, zeitverschobener Elemente wie bei Tomer Gardis Eine runde Sache oder Tomer Dotan-Dreyfus‘ Birobidschan an der Vergangenheit ab. Gardi lässt eine Sintflut über Deutschland hinwegbrausen und Dotan-Dreyfus beschwört Zeitreisen im fernen Siberien. Dana von Suffrin bleibt in ihrem neuesten Roman, dem zweiten nach ihrem Debüt Otto, ziemlich auf dem Boden gewöhnlicher Tatsachen. Ihre Ich-Erzählerin Rosa verarbeitet die zerfahrene deutsch-jüdische Familiengeschichte anlässlich des Todes ihres Vaters Mordechai:

Nach einer halben oder Dreiviertelstunde kommt die Schwester zurück. Sie übergibt mir den ausgefüllten Totenschein, ich sehe ihn gar nicht an und stecke ihn in meine Tasche. Sie nickt, und dann geht sie wieder in ihr Zimmer, aber sie kommt sofort wieder heraus, kaum dass sie die Türe geschlossen hat. Eine Sache noch, sagt sie, das habe ich vergessen, es tut mir leid, ich kenne die Abläufe noch nicht gut, wollen Sie Ihren Vater noch einmal sehen? Ich antworte, dass ich nur gekommen bin, um die Papiere zu bringen und um seine Sachen abzuholen […] dann sage ich gar nichts mehr, ich möchte ja nicht für eine Esoterikerin gehalten werden.
Auf dem Heimweg, in der U-Bahn, sehen alle aus wie immer, und es gibt keine Blitze und keinen Donner, der Tag, an dem Mordechai Jeruscher gestorben ist, ist ein ganz normaler Tag.
Dana von Suffrin aus: „Nochmal von vorne“

„Dana von Suffrin: „Nochmal von vorne““ weiterlesen

Caroline Peters: „Ein anderes Leben“

Ein anderes Leben von Caroline Peters. Spiegel Belletristik Bestseller 12/2024.

Der Titel von Caroline Peters‘ Romandebüt Ein anderes Leben verweist nicht auf eine utopische Lebensform, eine andersgeartete Lebensweise oder auf ein futuristisches Lebewesen. In ihrem Roman geht es eher um das Allernächste, scheinbar Allerbekannteste und Selbstverständlichste, das sich aber bei genauerem Hinsehen als komplexer und geheimnisvoller als gedacht entpuppt: Das Leben der eigenen Mutter, das die namenlos bleibende Ich-Erzählerin am Tag des Begräbnisses ihres Vaters zu rekapitulieren beginnt:

Meine beiden Schwestern [Laura und Lotta] haben Klaus und Roberto in ihrem Leben, aber Bow war ihr Vater. Väter werden in unserer Familie sehr geschätzt und ernst genommen. Ich sage oft, dass wir aus unserer mütterlichen Linie mehr hätten machen können. Die Schwestern bestreiten das, schon weil ich die Jüngste bin, und die Jüngsten haben nie recht. […] Laura und Lotta lieben die Ramspeck’sche Stammesgeschichte und die daraus folgenden Umgangsformen. Sie lieben Wurzeln. Und sie ignorieren gern alles, was die Linie von Hanna und Tita hervorgebracht hat. Sie sind Ramspecks durch und durch. Aber vielleicht ändert sich das jetzt. Vielleicht befreit Bows Tod auch bei meinen Schwestern weggesperrte Erinnerungen an unsere Mutter.
Caroline Peters aus: „Ein anderes Leben“

„Caroline Peters: „Ein anderes Leben““ weiterlesen
Die mobile Version verlassen
%%footer%%