Michaela Maria Müller: „Zonen der Zeit“

Zonen der Zeit von Michaela Maria Müller. Aufhebung der Kampfzonen.

Zwischen Alfred Döblins Berlin-Alexanderplatz und Erich Kästners Pünktchen und Anton spannt sich eine weite Palette von Berlinromanen bis zu Judith Hermanns Sommerhaus, später und Cees Nootebooms Allerseelen auf. Großstädte bringen Freiräume mit sich, spezifische Nischen, die eigene Geschichten schreiben. Michaela Maria Müller schreibt mit Zonen der Zeit einen eigenwilligen, ruhigen Roman über zwei sehr besonnene Menschen:

Ich erzählte Enni, wie [der Gedanke an die Eiszeit] meine Perspektive zurechtrückte. Und dass viel mehr hinter den Dingen stecken konnte, als man auf den ersten Blick sah.
»Und jetzt sitzen wir hier am letzten Meter. Tatsache,« sagte Enni beeindruckt. Sie schaltete die Taschenlampe aus. Bis auf ein paar Wolken, die sich vor den Mond geschoben hatten, war der Himmel klar. Wir hörten eine Weile dem Plätschern des Wassers zu.
»Flüsse wissen nichts voneinander, bis sie sich begegnen. Und dann gehören sie zusammen,« sagte ich.
Michaela Maria Müller aus: „Zonen der Zeit“

Inhalt/Plot:

Enni van der Bilt und Jan Schneider lernen sich zufällig auf dem Land in der Nähe von München kennen. Er arbeitet als Archivar im Auswärtigen Amt und pendelt zwischen München und Berlin, ist verheiratet und hat zwei Söhne, und ist um die vierzig Jahre alt. Enni arbeitet bei der Freiwilligen Feuerwehr, nimmt Notrufe entgegen und organisiert Ausbildungskurse für angehende Feuerwehrleute. Beide erscheinen von Anfang an etwas entrückt, nehmen nicht wirklich Teil am Leben der anderen und verbleiben lieber im Hintergrund. Die offenkundige Liebesstory entwickelt sich abwechselnd aus der Sicht von Jan und Enni weiter. Enni hat sofort Interesse an Jan:

Er fiel mir auf mit seinen stechend grauen Augen – und mit seinen Haaren, die – das klingt bestimmt kitschig – im Herbst in die Landschaft passten, weil sie weizenblond waren. Ich schätzte ihn auf Anfang vierzig […] er war drahtig und schmal, aber alles andere als sportlich und in der Schule bestimmt der, der auf Klassenfotos wegen seiner Größe nach hinten gestellt worden war. Die langen Beine gaben seinem Gang etwas Gewichtiges, ohne dass er etwas dafür tun musste.

Bei Jan dauert es etwas länger, bis er sich für Enni zu interessieren beginnt. Zuerst erscheint sie ihm nur als Frau mit roten Haaren, Bomberjacke, Lederrock und halbhohen Schnürstiefeln. Nach dem ersten Treffen jedoch fühlt er eine Verbindung entstehen:

Ich dachte an Enni, die Schriftzeichen auf dem Bierdeckel, wie wir an der Flussmündung saßen, der Schreck über den verlorenen Schlüsselbund, das Treffen an der Tankstelle. Die Erinnerung spulte das Erlebte immer wieder ab. Die Begegnung mit Enni hatte etwas bei mir ins Schwingen gebracht, von dem ich nicht wusste, was es war.

Beide haben berufliche Sorgen. Enni wird auf der Arbeit von einem Arbeitskollegen bedrängt und entwürdigend, herablassend behandelt. Als sie sich wehrt und ihre Vorwürfe unerhört bleiben, sogar in Zweifel gezogen werden, kündigt sie. Jan, der sich bei der Aufarbeitung von Akten verrennt, bleibt im Jahr 1991 stecken, türmt Aktenordner auf Aktenordner und blickt nicht mehr durch, bis er die Reißleine zieht. Neben den beruflichen Probemen plagen Jan und Enni intime Sorgen. Jan fühlt sich in einer erkaltenden Ehe missverstanden und Enni sucht einen Partner, wird aber auf den Dating-Plattformen nicht fündig. Als Jan wieder einmal in Berlin weilt, um dort Aktenordner zu sondieren, übernachtet Enni bei ihm. Es kommt zum Kuss, als sie Spaghetti Carbonara kochen:

Zuerst schnitt ich den Speck und er rieb den Parmesan, während das Nudelwasser zu kochen begann. Meine Hände waren rau und rissig […] Jan hingegen hatte Angestelltenhände, glatt, weich, fein.
Plötzlich küssten wir uns, ich weiß nicht, wie das kam, und die Reibe fiel auf den Boden. Meine Hand roch nach Speck, seine nach Käse, und der Parmesan regnete auf das Parkett.

Wie in Iris Wolffs Lichtungen wird der Übergang von einer Freundschaft in eine mögliche Liebesbeziehung beschrieben. Bei Wolff beginnt die Freundschaft früh in der Kindheit, bei Müller spät, aber umso intensiver. Zögerlich und vorsichtig, wie Enni und Jan durch ihre Lebenserfahrung geworden sind, nähern sie sich in kleinen Schritten. Hier besitzt, weniger tragisch, mehr heiter, Zonen der Zeit enge Verwandtschaft zu Nootebooms Allerseelen, in welchem sich Arthur und Elik in Berlin ein Weg zueinander bahnen. Arthur aber hat seine Ehefrau und seinen Sohn bei einem Flugzeugunglück verloren, wohingegen Jan, nachdem er diesen Kuss seiner Frau Katja gesteht, von ihr erfährt, dass sie schon seit längerem eine Affäre mit einem Jens hat.

»Jan«, sagte sie, und dann nichts mehr. Katja schob mit dem Fuß, der in den dicken Haussocken steckte, die meine Mutter für uns gestrickt hatte, Leons Legosteine beiseite. Als ob sie mir Platz machen wollte. Ich schloss die Tür und stellte die Tasche hin. Selbst die Worte, die wir wechselten, wenn wir den Alltag planten, waren weg. Mein Kopf war leer […] Dann begann sie zu erzählen. Dass sie sich mit jemandem getroffen habe, einem Kollegen.

Unaufgeregt vollzieht sich die Trennung. Enni und Jan ziehen nach den privaten und beruflichen Veränderungen nach Berlin und beginnen dort ein neues Leben. Berlin hält viele Möglichkeiten bereit, und Jan ergreift die Gelegenheit und betreibt auf der U-Bahnstation Gneisenaustraße einen Zeitungskiosk, indes Enni erfolgreich Calltakerin bei der Berliner Feuerwehr wird.

Stil/Sprache/Form:

Zonen der Zeit liest sich als Briefroman. Jan und Enni schreiben an eine anonyme Instanz, mit der sich das Publikum als angesprochene identifizieren kann. Sie erzählen aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte. Sie rekapitulieren jeweils für sich die Ereignisse, schließen eigene Schlüsse aus ihnen und verarbeiten die Erfahrung individuell unterschiedlich. Es entsteht ein sehr intimer Eindruck eines indirekten Gespräches, als wüssten sie nichts von den Briefen, Erzählungen des anderen. Sie wiederholen sogar ein und dieselben Passagen.

Und ich besuchte Jan. Die U-Bahn brauchte vom Halemweg fünfundzwanzig Minuten zu ihm. Der Kiosk lief immer besser und war zum Treffpunkt für Taxifahrer geworden, weil es guten Kaffee gab. Alle trafen sich bei Jan, tauschten Tipps über Anerkennungsverfahren aus, und ich konnte beobachten, wie sich Freundschaften entwickelten. Jans Ex-Kollege Christoph war mittendrin.

Dieselbe Situation beschreibt Jan:

Dass der Kiosk wieder geöffnet war, sprach sich herum. Er war keine Goldgrube, das war er nie gewesen […] Aber die Stadt so an mir vorbeiziehen zu sehen und zugleich Teil von ihr zu sein, war das, was ich wollte. Christoph wurde nach Feierabend zum Stammkunden. Er vermisse unsere gemeinsamen Mittagessen, sagte er, aber ich hatte den Eindruck, er begann zu verstehen, warum es mich hierhergezogen hatte. Wenn er da war, lehnte er an der Luke, trank Kaffee im Pappbecher und durfte als Einziger die Zeitungen durchblättern.

Was sich hier ergibt, in einer Szenerie verwandt mit Robert Seethalers Das Café ohne Namen, lässt sich als Authentifizierungsverfahren beschreiben. Durch die beständige Bestätigung von Enni und Jan werden die Szenen intensiver und dichter. Die Überlappungen ergeben ein Zweisamkeitspotential. Ihre Welten rücken zusammen, und der Leseprozess drückt dies sehr dezent aus, durch ein überraschend einfaches, aber überzeugendes Stilmittel. Zwei Menschen stimmen überein, geben sich gegenseitig Bedeutung und schenken sich ungeteilte Aufmerksamkeit.

»Auf der Straße«, sagte ich [auf die Frage wo ich war], und dass Enni heute Nacht bei mir blieb. Daraufhin legte Katja auf. Eine halbe Stunde später rief sie mich jedoch an, dann wieder und wieder  in immer kürzeren Abständen, die ganze Nacht lang. Wenn ich ihren Anruf annahm, horchten wir in den Hörer und schwiegen, bis einer von uns wieder auflegte. Wir waren verbunden, aber wir hatten uns nichts mehr zu sagen.

Bei Enni klingt diese Szene so:

Ich hatte nicht geschlafen, diese Nacht bei Jan. Erst rief seine Frau die ganze Zeit an, aber sie redeten nicht miteinander. Keiner von den beiden sagte etwas. Nach ein paar Stunden Anrufen und Schweigen stellte Jan sein Telefon stumm und ich hörte, wie er sich auf dem Sofa hin und her warf.

Diese Dialogizität sprengt die in letzter Zeit aufgenommene Form des unvermittelten Nebeneinanders von Aussagen wie in Juli Zehs und Simon Urbans Zwischen Welten oder Virginie Despentes Liebes Arschloch. Diese Form erzeugt eine ungewöhnliche Wirkung und lässt trotz einfacher Sprache und Stilistik in Zonen der Zeit ein literarisches Gefühl entstehen, das andere zeitgenössische Romane, wie bspw. die angesprochenen, verfehlen.

Kommunikativ-literarisches Resümee:

In seiner Essenz schließt Zonen der Zeit von Michaela Maria Müller an Cees Nootebooms Allerseelen an, und zwar in vielerlei Hinsicht. Auch in Zonen der Zeit geht es um das Ende des Kalten Krieges, um das Ende der Geschichte wie es Francis Fukuyama 1992 ausrief. Nootebooms Figuren laufen durch das noch von der Teilung gezeichnete Berlin, und Müllers Jan lässt die Auflösung, den Abzug, den Niedergang der Sowjetunion Revue passieren. Enni als Name erinnert an Elik, und Enni van der Bilt deutet auf einen niederländischen Hintergrund, zudem noch in Zonen der Zeit über die Farbe Orange spekuliert wird, was wiederum auf Eliks Nachnamen Oranje hindeutet. In beiden Romanen versuchen zwei vorsichtige Menschen einen gemeinsamen Weg zu finden, und beide Romane thematisieren explizit Walter Benjamins Geschichtsphilosophie:

Der Engel blickte einfach durch mich hindurch, auf etwas anderes, das größer war als ich. Ich ließ ihn durch mich hindurchschauen. Den Mittelpunkt seines Körpers bildete ein Schlüssel, als ob es das Herz wäre, nur auf der Höhe des Brustbeins. Um diesen Schlüssel herum war die Zeichnung orange schattiert. Als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass die Schattierung die Form eines Hauses hatte. »Nach Paul Klee, 1920«, stand darunter.
»Was macht ein Engel an der Tür von deinem Kiosk?«, wollte ich wissen.

Jan wie Nootebooms Arthur Daane sind Archivare. Sie wollen etwas von der Geschichte aufbewahren, für die Nachwelt erhalten und verlieren den Überblick dabei. Sie verlieren sich und ihre Gefühle aus den Augen, sich und ihre Maßstäbe, ihre Interessen, ihre Intuition und Inspiration.

Wir schauen und machen [das Leid] gleichzeitig unsichtbar. Und trotzdem muß es irgendwo bleiben. Es sickert in deinen geheimen Archivschrank ein, schleicht sich in den Keller deines Computers. Was glaubst du, [Arthur], wohin deine Bilder gehen? Du machst sie doch nicht für den luftleeren Raum? Und auch du willst, daß es möglichst gut aussieht, schließlich bist du Fachmann. Die Ästhetik des Grauens. Und wir dürfen nicht darüber sprechen, alles, was man sagt, ist ein Klischee.
Cees Nooteboom aus: „Allerseelen“

Zonen der Zeit von Michaela Maria Müller liest sich als helle Version des sich reflektierenden kulturellen-historischen Unbehagens von Nooteboom. Es liest sich befreiter und bedient sich auf einer lockeren, dialogischeren Form, die nicht mehr auf Tiefe, Symbolik und Bedeutungsschwere abzielt. Hier geht es nur noch um die Quintessenz, zwei Menschen, die sich suchen und hoffentlich finden. Wo nämlich am Ende von Allerseelen eine Entscheidung ansteht, ob es nach links oder rechts geht, so findet Zonen der Zeit eine andere Lösung:

»Wollen wir flussaufwärts oder flussabwärts schwimmen«, rief ich ihm zu.
»Wir schwimmen nirgends hin, wir bleiben hier. Genau hier«, schrie Jan und klatschte mit der flachen Hand aufs Wasser […]
»Ich habe einen Namen für die Insel«, sagte er.
»Wie?«
»Die Insel der angehaltenen Zeit.«

Die Lösung von Michaela Maria Müller lautet: Erst gar keine Uhren, keine Rituale, keine Mechanik der zwischenmenschlichen Verhältnisse mehr, der Rest findet sich schon. Zonen der Zeit befleißigt sich einer friedlichen, einfachen, unaufgeregten, fast durchweg dem Alltag abgeschauten Sprache. Die Figuren bestreiten so ehrlich, wie sie nur können, ihr Leben, geben sich aufrichtig einander hin und wenden sich auch voll Trauer, aber ohne Reue wieder ab. Zonen der Zeit ließe sich also auf Aufhebung der Kampfzonen beschreiben, denn selbst wenn alles glatt läuft, geht noch genug emotional und stimmungsmäßig schief. Authentizität und Dialogizität aber, so zeigt der Roman, baut Vertrauen irgendwann wieder auf.

Ich bedanke mich herzlich bei Birgit Böllinger fürs Aufmerksam-Machen, und beim Quintus-Verlag fürs Zusenden eines Rezensionsexemplars.

tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung gibt es hier.

Nächste Woche am 21.05.2024 auf Kommunikatives Lesen:
bespreche ich von Didier Eribon Eine Arbeiterin.

Eine Kurzversion der Besprechung und noch andere aktuelle Kurzrezensionen findet sich demnächst hier

15 Antworten auf „Michaela Maria Müller: „Zonen der Zeit““

  1. Herzlichen Dank! Wunderbar der Bezug zu Nootebooms Allerseelen, eines meiner Lieblingsbücher. Das passt so gut, da hat mir dein Beitrag wieder einmal die Augen geöffnet…

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Birgit! Das freut mich und auch die Empfehlung hat gut gepasst. Ein sehr eigenwillig Berlinbuch mit schönen, widerständigen Untertönen. Die Assoziation mit Allerseelen kam dann irgendwie von ganz allein. Zusammen gelesen brachte mir das viel ein, und zeigte eine interessante Kommunikabilität von Michaela Maria Müllers Roman! Viele Grüße!!

  2. Danke, Alexander, für diese beglückende Buchbesprechung, sie wirkt schon voraus und zurück, indem sie mir Lust macht, „Allerseelen“ mal wieder zu lesen.

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Ich habe drei Nootebooms gelesen, und nur Allerseelen hat mich wieder restlos literarisch beglückt. Ich finde es in seiner Atmosphäre zwar sehr herbstlich, nicht frühlingsgemäß, aber die Ruhe überträgt sich auch so. Ich werde es bestimmt auch nochmal lesen. Danke Ule, fürs Kommentieren, das freut mich immer sehr, auch wenn ich meine Begeisterung ein wenig teilen kann. Viele Grüße!

  3. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
    hibouh sagt:

    Ah, auch ich bekomme Lust, das Buch zu lesen, und (seufz, da ein Berg Bücher meiner wartet) auch die der Nootebooms, Zehs, Urbans, Wolffs, Despentes (da kenne ich bereits ‚Vernon Subutex‘) Briefromane sind eh super, Berlin ist wichtig (übrigens ‚Kairos‘ von Erpenbeck ist auch ein Berlin-Roman!), Humor (da hast Du ganz recht, Alexander) waere allerdings nötig, auch bei todernstem Plot. Jan und Enni schwimmen auch („»Flüsse wissen nichts voneinander, bis sie sich begegnen. Und dann gehören sie zusammen«).

    Julie Zeh ist übrigens Gast im naechsten ZDF-Literaturmagazin (kommenden Freitag), wie auch Salman Rushdie (to whom it concerns)

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Von Salman Rushdie habe ich noch nichts gelesen, aber du weißt ja, im Gegensatz zu dir, tue ich mich schwer mit dem etwas gelöstem Magischen Realismus. Aber streue dies nur immer wieder ein, das überzeugt auf Dauer und ich wage den nächsten Versuch. Erpenbeck ist auch ein Berlinroman, aber eigentlich dominiert die Kalte-Krieg-Atmosphäre als Politikum, nicht als Stadtatmosphäre, es ist kein Roman der Stadt, da die Teilung nicht wirklich reflektiert wird, sondern die Teilung der Liebenden als völliges Selbstentfremdetsein. Aber ja, Bücher lohnen sich stets neu gelesen und unter neuen Aspekten wiederentdeckt zu werden! Welches Buch liest du zur Zeit?

      1. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
        hibouh sagt:

        „I promessi sposi“, „Die Verlobten“ von Manzoni, auf Deutsch 🙂

      2. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
        Alexander Carmele sagt:

        Sagt mir gar nichts – muss ich mir mal ansehen. Schön, wie viel es zu entdecken gibt!

      3. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
        hibouh sagt:

        ein klassischer italienischer Roman, haette ich viel früher lesen müssen…

      4. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
        hibouh sagt:

        muss was nachholen 🙂

  4. Mich hat dein Beitrag auch neugierig gemacht.

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Es ist ein freundliches, sehr selbstbestimmtes, offenes und positives Buch. Das gibt es nicht so oft. Ich denke, es könnte dir gefallen!

      1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
        Alexander Carmele sagt:

        Kairos ist ÜBEL anstrengend und intensiv. Gittersee ist da viel sanfter.

  5. Kairos strengt mich sehr an. Etwas freundliches wäre eine schöne Abwechslung

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