Neige Sinno: „Trauriger Tiger“

Trauriger Tiger von Neige Sinno. Finalist Prix Goncourt 2023. Premio Strega Europeo 2024.

Trauriger Tiger von Neige Sinno gibt einige Rätsel auf. Aus dem Stoffgebiet Familie mit einem Plot aus dem Bereich Gewalt arbeitet sie das Verbrechen auf, dass ihr Stiefvater an ihr begangen hat. Von frühester Kindheit an, sie war erst sieben Jahre alt, vergewaltigte er sie regelmäßig, ohne dass ihre Geschwister oder ihre Mutter etwas davon bemerkten, und stoppte erst, aus Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, als Sinno mit vierzehn Jahren in die Pubertät kam. In Trauriger Tiger berichtet sie von ihrem Leben, von den Erinnerungen, den Ängsten, den Zwangsvorstellungen, die sie seitdem begleiten, sehr nüchtern, trist, ja unverhüllt und direkt:

Manchmal wünschte ich mir, er möge sich nicht länger zusammennehmen und mich ein für alle Mal umbringen, damit endlich Schluss wäre. Als ich begriff, dass es in Wirklichkeit eine Ausgangstür gab, wurde es hell in mir. Die plötzliche Einsicht, dass ich nur ertragen würde, was ich ertragen konnte, dass ich gehen konnte, wann immer ich wollte, ist mir im Lauf meines gesamten Lebens eine große Hilfe gewesen. An dem Tag, als ich mich schon tot wähnte, bin ich wahrscheinlich ein wenig gestorben, und das Gespenst, das mich überlebt hat, ist die Frau, die bis heute durchgehalten hat.
Neige Sinno aus: „Trauriger Tiger“

Inhalt/Plot:

Die Lebensgeschichte wird nicht chronologisch berichtet. Nur nach und nach setzt sich während der dreihundert Seiten ein Bild zusammen. Ihre leiblichen Eltern trennen sich früh, trotz zweier Töchter. Sie leben ein Bohèmeleben auf dem Land im Frankreich der späten 1970er. Die Mutter erfindet sich neu und trifft den zukünftigen, sehr auf seine Männlichkeit bedachten, sportlichen späteren Stiefvater, als die älteste Tochter sechs Jahre alt ist:

Als wir uns das erste Mal begegnen, bin ich also sechs Jahre alt, und er ist vierundzwanzig. Er hegt die allerbesten Absichten mir gegenüber. Er will meinen Vater ersetzen, mich wie seine eigene Tochter lieben, mir die Chance auf eine stabile Familie geben, eine Bildung, die diesen Namen verdient, bescheiden, aber ehrlich, ein Zuhause. Von Anfang an leiste ich ihm Widerstand. 

Dieser Konflikt kehrt nun in den dreihundert Seiten immer wieder, denn ihr namentlich nicht genannter Vergewaltiger behauptet, dass der sexuelle Missbrauch der einzige ihm mögliche Weg gewesen sei, Kontakt zu seiner Stieftochter herzustellen. Sinno wiederholt diese Begründung, die der Vergewaltiger vor Gericht gegeben hat, mehrmals im Buch:

Er sagte, er habe sich mir nur deshalb auf diese Weise genähert, mich berührt, mich gestreichelt, weil er einen engeren Kontakt zu mir bräuchte, weil ich mich weigern würde, nett zu ihm zu sein, weil ich ihm nicht sagen würde, dass ich ihn liebte.

[…] Er sagte, es sei für ihn unerträglich gewesen, dass das kleine Mädchen, das ich damals war, ihn zurückgewiesen hatte, er habe es unmöglich gefunden, dass ich ihn nicht lieben wollte, und die Sexualität sei für ihn die einzige Möglichkeit gewesen, mit mir in Kontakt zu treten.

[…] Wenn man meinen Stiefvater fragte, warum er sich so verhalten habe, sagte er, er sei in diese Lage hineingedrängt worden, denn er habe keinen anderen Weg gefunden, mit mir in Kontakt zu treten.

Mit der Pubertät vermag sich Sinno nach und nach von ihrem stiefväterlichen Gefängnis zu lösen, fährt mit vierzehn auf Jahresabschlussreise, hat Sex mit ihrem fünfunddreißigjährigen Betreuer und geht mehr und mehr ihre eigenen Wege. Mit siebzehn zieht sie aus, studiert und beginnt eine Affäre mit einem fünfunddreißig Jahre älteren Künstler namens Edmond, der sie dazu ermutigt, den Stiefvater anzuzeigen. Sie gesteht alles ihrer Mutter, die ein Jahr benötigt, um die Monstrosität zu begreifen, und klagt zusammen mit Sinno den Vergewaltiger an. Vor Gericht gestellt gesteht dieser seine Verbrechen und geht für seine Taten neun Jahre ins Gefängnis. Sinno stellt sich in Trauriger Tiger die Frage, wie so ein Mensch funktioniert:

Denn auch mich interessiert im Grunde vor allem das, was im Kopf des Täters vor sich geht. In die Opfer können wir uns alle hineinversetzen, das ist leicht. Auch wenn wir es nicht selbst erlebt haben – eine traumatische Amnesie, die Schockstarre, das Schweigen der Opfer –, so können wir uns doch alle vorstellen, wie es ist, zumindest glauben wir das. Der Täter ist da schon etwas anderes […] Ja, das ist wirklich faszinierend. Das übersteigt jedes Verständnis.

Eine Antwort auf die Frage findet sie im Text nicht. Sie studiert Anglizismus, beschäftigt sich mit Literatur und dem Schreiben und zieht nach Mexiko, bekommt ein Kind und stellt sich die Frage, wie sie ihre Tochter wappnen, von ihren Erlebnissen berichten kann. Im Zeitraffer stellt sie sich die Zukunft wie folgt vor:

Eines Tages erzähle ich meiner Tochter, was mir als kleines Kind widerfahren ist. Sie findet es unglaublich, es ist Lichtjahre von ihrer eigenen Erfahrung entfernt. Eines Tages dann, später, sie ist erwachsen, ich bin fast schon eine alte Frau, liest sie das Buch, in dem ich diesen schrecklichen Moment in meinem Leben schildere. Wir sitzen auf einer Terrasse, vor einer grandiosen Landschaft. Wir beobachten in der Ferne den Nebel […] Sie ergreift meine Hand, hält sie fest. Sie weint ein wenig, ich aber weine nicht. Ich bin zufrieden.

In Trauriger Tiger spielen mehr die Assoziationen, die losen Erinnerungen eine Rolle, als dass der Versuch stattfände, eine Rekonstruktion der Ereignisse zu leisten. Weder wird die Kindheit noch der Gerichtsprozess noch der Loslösungsprozess genau beschrieben. Alles findet nur nebenher Erwähnung, zwischen kulturkritischen Anleihen, Literaturbesprechungen und politischen Reflektionen.

Kommunikativ-literarisches Resümee:

Neige Sinno hat für Trauriger Tiger ein sehr eigenwilliges Format gewählt. Der Text changiert zwischen literaturwissenschaftlichen Analysen, Kritik, politischer Essayistik und selbstkritischer Autobiographie. Er steht in der Schwebe zwischen einer theoretischen Arbeit wie Traurige Tropen eines Claude Lévi-Strauss und Drei traurige Tiger von Guillermo Cabrera Infante, all dies noch auf gegenwartskritische Aufklärungsarbeit gemünzt, bspw. in Bezug auf sexuelle Willensfreiheit per se und von Kindern und Jugendlichen insbesondere:

Manche denken sogar, wollte man für die Einvernehmlichkeit eine Altersgrenze festsetzen, erklärte man damit Kinder und Jugendliche für Idioten, die keine Intelligenz, keine Sexualität und keinen freien Willen besitzen. So lautete das Argument bereits bei Guy Hocquenghem, Michel Foucault oder Tony Duvert […] »In jedem Fall«, sagt Foucault in einem Interview für France Culture, »macht eine gesetzlich festgelegte Altersgrenze wenig Sinn. Auch hier ist es so, dass man einem Kind zutrauen kann, zu sagen, ob es einen Missbrauch erfahren hat oder nicht.« Kommen Ideen dieser Art von den Tätern, ist es einfach, sie zurückzuweisen. Wenn das Kind selbst spricht, wird die Sache schon schwieriger.

Neige Sinno beweist, essayistisch, Weitblick und reflektorische Mehrdimensionalität, indem sie  vermag zwischen Opfer- und Täterperspektiven zu wechseln, diese zu vergleichen und versuchsweise miteinander in Verbindung zu bringen. Trauriger Tiger will sowohl zu den Opfern wie zu den Tätern sprechen. Im Sinne der Opfer verteidigt sie Vladimir Nabokovs Lolita:

Warum ziert seit den 1950er-Jahren so hartnäckig das Bild einer lasziven und provokativen Jugendlichen das Cover, die immer älter ist als die Lolita aus dem Roman, die zwölf Jahre alt ist, als ihr Entführer sie auf die lange Reise ins Verderben mitnimmt? Hat Nabokov ein zweideutiges Buch geschrieben, aus dem man schließen könnte, dass sich das junge Mädchen freiwillig auf diese Beziehung einlässt? Ich glaube nicht, es ist dermaßen eindeutig, dass sie keine Schuld daran hat. Es steckt durchaus eine gewisse Sinnlichkeit in der Figur eines vorpubertären Mädchens, das das Leben entdeckt, das den mütterlichen Verboten trotzen will, aber ab dem Moment, da er zur Tat schreitet, bis hin zur Flucht ist die gesamte Beziehung lediglich von Manipulation und Zwang geprägt.

Andererseits aber übernimmt sie den Blick des Täters, indem sie die Figur von Charlotte Haze wie ihr Täter Lolita nennt. Der Blick des Täters wird aber noch deutlicher, wenn sie in Bezug auf ihr Publikum pornographische Schmankerl für akzeptabel hält:

Trotzdem kann ich einige kleine Anekdoten mehr oder minder sexueller Natur mit anderen teilen, um nicht diejenigen zu enttäuschen, die der Ansicht sind, dass Sex ein ausschlaggebender Faktor ist, und die bis hierhin die Geduld aufbrachten, dieses kleine Memoir zu lesen.

Sie selbst gibt zu, dass sie Bücher über Vergewaltigung, Kindesmissbrauch und Inzest genau nach diesen „kleinen Anekdoten“ durchsucht:

Jedes Jahr werden von weiblichen und männlichen Überlebenden viele Bücher zu dem Thema geschrieben. Vor allem belletristische. Sobald ich auf welche stoße, blättere ich darin. Manche sind sehr gut geschrieben, manche auch schlecht. Ich lese sie immer mit demselben Augenmerk. Ich suche nach der genauen Beschreibung der Fakten. Ich will wissen, was er ihr genau angetan hat, wie oft, oder was er gesagt hat etc.

Dennoch bleibt Neige Sinno in Trauriger Tiger eindeutig, was sie von Vergewaltigung und Kindesmissbrauch hält. Sie erwartet von jedem, der sich einer solchen Tat schuldig macht, als Akt der Sühne den Selbstmord, denn dieser allein würde dem Opfer die Last von den Schultern nehmen, sich gewaltsam rächen oder ein Leben, obgleich weit entfernt, neben dem Täter führen zu müssen. Die Bedrohung bleibt. Implizit verhandelt Sinno, ohne darauf einzugehen, den Begriff der göttlichen Gewalt von Walter Benjamin in seinem Essay Zur Kritik der Gewalt. Benjamin unterscheidet dort zwischen einer mythischen Gewalt, die stets auf Basis einer Zurechenbarkeitsbasis steht (Gesetze, Traditionen), und einer göttlichen Gewalt, die aus der Situation selbst entspringt, diese entsühnt und eine neue Zeitrechnung entstehen lässt:

Von neuem stehen der reinen göttlichen Gewalt alle ewigen Formen frei, die der Mythos mit dem Recht bastardierte. Sie vermag im wahren Kriege genau so zu erscheinen wie im Gottesgericht der Menge am Verbrecher. Verwerflich aber ist alle mythische Gewalt, die rechtsetzende, welche die schaltende genannt werden darf. Verwerflich auch die rechtserhaltende, die verwaltete Gewalt, die ihr dient. Die göttliche Gewalt, welche Insignium und Siegel, niemals Mittel heiliger Vollstreckung ist, mag die waltende heißen.
Walter Benjamin aus: „Zur Kritik der Gewalt

Im Falle von Neige Sinno hätte der Akt der göttlichen Gewalt darin bestanden, dass sie sich rächend ihrem Vergewaltiger widersetzt und ihn niedergestreckt hätte. Die Crux und das Diabolische beim Kindesmissbrauch besteht aber darin, dass die Asymmetrie zwischen Opfer und Täter so hoch ist, dass ein Akt der göttlichen Gewalt im Sinne Benjamins unwahrscheinlich wird. Aber eine andere Konstellation wäre denkbar: nämlich ein Akt der Mutter, als sie davon nach elf Jahren erfährt, unmittelbar und ohne zu zögern, ihre Tochter (auf welche Art und Weise auch immer) zu rächen. Doch auch dieser Moment blieb in Sinnos Leben ungenutzt:

Als [meine Mutter] es erfuhr, als ich es ihr eines Tages erzählte, wir saßen gerade im Auto, war sie sprachlos, konnte keinen Gedanken fassen, hatte nichts, woran sie sich hätte klammern können. Sie konnte es nicht glauben. Das Erste, was sie tat, nachdem sie das Auto geparkt hatte, war meinen Stiefvater um Bestätigung bitten. Sie blieb danach noch ein Jahr bei ihm. Sie konnte nicht anders, sagte sie, sie musste erst ihre Krankenschwesterausbildung zu Ende bringen, um allein für meine Geschwister sorgen zu können. Ich habe ihr das vorgehalten, aber sie hat mich nicht vergewaltigt.

Diese Kernstelle markiert das Ungesühnte. Sinno lebt, ohne damit leben zu können, mit dem Wissen, dass ihr Vergewaltiger ein neues Leben, eine neue Familie hat, als wäre nichts geschehen, und in der Tat bedeutet Sinno sein Gefängnisaufenthalt reichlich wenig. Der ereignishafte Augenblick wurde verpasst. Theodor W. Adorno schreibt hierzu:

Benjamins Satz, der Vollzug der Todesstrafe könne moralisch sein, niemals ihre Legitimierung, prophezeit diese Dialektik. Hätte man die Chargierten der Folter samt ihren Auftraggebern und deren hochmögenden Gönnern sogleich erschossen, so wäre es moralischer gewesen, als einigen von ihnen den Prozeß zu machen. Daß ihnen zu fliehen, zwanzig Jahre sich zu verstecken gelang, verändert qualitativ die damals versäumte Gerechtigkeit.
Theodor W. Adorno aus: „Negative Dialektik“

Diese Problematik arbeitet Neige Sinno in Trauriger Tiger nicht explizit aus, aber sie scheint zwischen allein Zeilen durch, denn das Unheimliche, Gruselige des Textes entsteht durch das Untote der Stimme, die des Kindes, das sich versteckt, mit einer Sicherheitsnadel das Geschlecht verschließt, um ihrem quicklebendigen Täter nicht mehr unter die Augen treten zu müssen. Der Horror dauert an. Er bleibt so unerträglich, dass das erzählende Ich sogar Szenen imaginiert, in welchem es selbst zum Täter wird, nur um die unsäglich aufklaffende Distanz zum Dasein aus der Welt zu schaffen. Diese Szene, die ich hier nicht wiederhole, holt das Grauen ein, das Neige Sinno als Kind erlebt hat, die totale Selbstvernichtung in einem Land der Finsternis:

Es ist eine Welt, in der Opfer und Täter vereint sind. Ich glaube, es herrscht dort die gleiche Finsternis, oder doch fast. Es ist eine Welt, in der man das Böse nicht ignorieren kann. Es ist da, überall, es ändert die Farbe und den Geschmack aller Dinge. Es zu ignorieren oder zu vergessen ist keine Option, denn je mehr man es flieht, desto schneller holt es einen ein. Man kann allerdings am Rand innehalten, ohne hineinzugehen. Man kann lernen, an der Schwelle zu dieser Welt stehen zu bleiben, das ist die Herausforderung, wie ein Seiltänzer über das Seil unseres Schicksals zu laufen. Stolpern, das schon, aber, noch einmal, nicht fallen. Nicht fallen. Nicht fallen.

Das Einzige, das nun fehlt, neben der Anerkenntnis des Bösen in der Welt, wäre der Akt der Befreiung von diesem. Diesen Schritt aber vermag Neige Sinno in Trauriger Tiger nicht zu gehen, ob aus Sanftmut, Mutlosigkeit oder Zerstörtheit, ob aus Faszination, Ekel oder Kraftlosigkeit lässt sich nicht entscheiden. Das Buch endet offen, denn der Täter lebt noch und hat sogar eine neue Familie gegründet, und Neige Sinno, als würde sie vom Begriff der göttlichen Gewalt Walter Benjamins eingeholt, imaginiert, wie sie ihn auf frischer Tat ertappt, um vielleicht doch noch zu ihrem Recht zu kommen:

Einziger Hinderungsgrund [für das Sorgerecht] wäre, dass jemand beweisen kann, dass es einen Rückfall gegeben hat, kein Rückfallrisiko, sondern einen ganz klaren Rückfall, mit anderen Worten, jemand müsste sich in das Haus einschleichen, in dem sie wohnen, sich in einem Zimmer verstecken, in dem er sich allein mit einem der Kinder befinden könnte, und ihn auf frischer Tat ertappen. Falls man Filmbeweise hat, umso besser. Eine als Fliege getarnte Drohne zum Beispiel. Aber bis dahin muss man von der Annahme ausgehen, dass es keinen Rückfall geben wird. Davon muss man ausgehen oder einfach nachts nicht mehr schlafen.

Auf seine Weise zeigt also Neige Sinnos Trauriger Tiger, was ein Täter einem Opfer antut, ein Leben lang, und diesen Folgen eine klare Stimme gegeben zu haben, darin besteht ohne Zweifel ein Verdienst. Dass vor diesem Hintergrund die Lektüre zwischen Ekel, Hass und Frustration schwankt, solange der Tiger nicht beißen darf und traurig bleiben muss, ist Teil des Programms, nämlich Kindesmissbrauch und Vergewaltigung jeder Art durch ein erhöhtes Bedrohungsszenario wirkungsvoller Einhalt gebieten zu können.

tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung gibt es hier.

Nächste Woche am 19.11.2024 auf Kommunikatives Lesen:
wahrscheinlich Ferdinand Célines neu gefundenes Manuskript Krieg, u.a. vom Bücheratlas hier besprochen.

Andere aktuelle Kurzrezensionen befinden sich hier

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