Bodo Kirchhoff: „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“

Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt von Bodo Kirchhoff. Spiegel Belletristik-Bestseller 2026.

In seinem neuesten Roman Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt beschäftigt sich Bodo Kirchhoff mit der zunehmenden Desintegration des Leben- und Liebesraumes einer siebzigjährigen Psychotherapeutin auf ehelichen Abwegen. Kirchhoff verschmelzt hier zwei beliebte Stoffe: das Alter und die Liebe, und nimmt die Erzählfäden eines Bernhard Schlinks aus Das späte Leben, Martin Mosebach Krass oder Natascha Wodin in Die späten Tage auf, die ebenfalls prekäre Liebesverhältnisse, Beziehungen und Herausforderungen im Alter behandeln. Das archetypische Alt liebt jung münzt Kirchhoff mal zur Abwechslung nach Seit er sein Leben mit einem Tier teilt auf seine Protagonistin Terese, die sich in einen ungefähr zwanzig Jahre jüngeren Inder namens Rana Walter Panjabi verliebt:

Ein Kuss war das von seiner Seite noch nicht, und ihre Augen, die blieben auf, sie sah leicht verschwommen seine Nase und für einen Mann erstaunliche Wimpern und hörte ihr Herz oder glaubte es zu hören, sein Arbeiten für und gegen sie. Und bei dem Gedanken daran fällt ihr der Begriff für ihre Rolle bei den Sitzungen mit jungen Therapeutinnen ein, die von ihren Fällen erzählen: teilnehmende Beobachterin. So war es auch bei diesem Probekuss mit der Zimmertür im Rücken, die hat sie selbst mit dem Fuß zugedrückt, ihr erster Beitrag zu dem Ganzen.
Bodo Kirchhoff aus: „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“

Inhalt/Plot:

Terese lebt in Frankfurt am Main der Gegenwart mit ihrem Ehemann Vigo, der sich für eine Welt ohne Waffen einsetzt, indes sie angehenden, jungen Therapeutinnen mit Rat und Tat zur Seite steht, eine souveräne Therapiepraxis zu etablieren. Vigo und Terese sind bereits seit Jahrzehnten verheiratet und haben eine Tochter namens Ava, die in London als Finanzberaterin tätig ist. Avas Lebensweg entspricht in vielerlei Hinsicht insofern nicht den Erwartungen ihrer Eltern, die in den frühen 1970er Jahren der Bundesrepublik Deutschland sozialisiert worden sind und bis ins hohe Alter hinein ihren Hippie-Wurzeln treu zu bleiben versuchen, als Paar wie als Eltern wie auch in ihrer Berufspraxis. Ava hingegen provoziert mit eher systemkonformen Allüren und stellt den bis auf die Knochen überzeugten pazifistischen Eltern auch noch einen Major Thomas als zukünftigen Ehegatten vor:

[Die patriotische Meinung Thomas‘] war nur der Auftakt zu noch klareren Worten, und die kamen von Ava: Soldaten wie Thomas sollte man bewundern statt Ostermarschierer mit Regen-häuten, die schon bei jedem Donnern zucken. Feiglinge sterben alle naselang, die Mutigen nur in ihrer Todes-stunde, sagte sie zu Vigo. Und würden tatsächlich alle Waffen über Nacht verschwinden, fügte sie noch an, müssten alle erlittenen Kränkungen gleich mitverschwinden, sonst würde man sich Steine suchen und den anderen damit erschlagen, wie Kain seinen Bruder Abel, oder seh ich das falsch?

Die Grundkonstellation von Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt lautet also: die Tochter entfernt sich ideologisch, während das Ehepaar, Vigo und Terese, sich zunehmend erotisch entfremden, denn Vigo büchst eines Tages einfach aus dem ehelichen Alltag aus und verschwindet für eine etwas ominöse Buchrecherche nach Indien, um dort bspw. einen Schweizer Waffenfabrikanten in einer Bucht ohne Telefonempfang zu interviewen. Terese ahnt aber eher eine weitere Affäre und, nachdem Vigo eine Weile auf ihre Kontaktversuche nicht reagiert hat, reist sie ihm kurzerhand nach Mumbai trotz Flugangst nach. Zu ihrer eigenen Überraschung verguckt sie sich dort, noch bevor sie Vigo wiedertrifft, in den viele Jahre jüngeren indischen Guesthousebesitzer Rana und beginnt mehr oder weniger aus Rache für Vigos Desinteresse und Ignoranz eine Affäre mit ihm. Das Thema lautet hier also die Suche nach dem Heimischen im Fremden, denn Rana spricht Deutsch und dies auch noch mit einem dialektalen, Terese nur allzu bekannten Einschlag:

Und Ihre Mutter kam wirklich aus Buchenbach? Ich komme aus Oberried, dazwischen liegt nur Kirchzarten! Wie aus einer geschützten Kammer in ihr, in die nichts Gefährliches eindringen soll, kommt auf einmal diese Frage samt drei Ortsnamen, und jetzt erst raucht sie, wie sie früher geraucht hat, auch wenn es schmerzt in der Lunge und ihr schwindlig ist vom ersten tiefen Zug oder dem, was sie vor ihrer Frage gesagt hat, dass sein Eindruck falsch sei. Und überhaupt die Bemerkung etwas weit ging. Ja, sie ist dort aufgewachsen, Rita Zähringer hat sie geheißen, antwortet [Rana].

Terese stammt also aus dem Breisgau wie Ranas Mutter. Es herrscht sofort eine Anziehung, die Terese unheimlich wie aufregend findet und nur allzu gerne mit dem fremd gewordenen Heimischen, der Distanz in ihrer Ehe, eintauschen würde. Als weiterer Faktor kommt noch ihre langjährige Affäre mit ihrem Doktorvater Schellenberg hinzu, der wieder in ihrem Leben nach vielen Jahren der Abwesenheit aufgetaucht ist, alt und vom Leben gezeichnet, sich aber wie auch Vigo nicht auf ihre Kontaktversuche zurückmeldet. Von Fragezeichen umgeben stürzt sich Terese in ein ambiges Abenteuer und durchstreift fremde, bizarre Straßenwelten in Mumbai:

Eine Weile steht sie so da und zählt ihr indisches Geld, das vom letzten Tausch noch übrig ist, und mit viertausend Rupien in Fünfhunderter- und Hunderterscheinen, eingerollt mit einem Gummiband darum in ihrer Schultertasche, verlässt sie das Guesthouse und geht in die nicht weit entfernte Gegend der Eisenstangenschmieden mit ihren Eingängen wie in lodernde Höhlen, der Katzenmütter mit ihren Jungen am Bordstein und den in Trauben Lungernden auf dem Gehsteig, die Frauen im Auge, die sich neben den Vorhangtüren anbieten, so bleich geschminkt wie weibliche Geister oder ein Laib Frau wie ein Laib Brot – ihr Eindruck, als sie an den ersten vorbeigeht, halb auf der Straße zwischen den Handkarren mit Eisenstangen, gezogen und geschoben von Männern, die sie anschauen, als wäre sie ebenfalls essbar. Angst, ihr könnte etwas passieren, hat sie nicht, eher ein Gefühl, von den zu vielen Möglichkeiten um sie herum verschlungen zu werden.

Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt inszeniert mit Terese eine Hauptfigur, die zwiegespalten, hin und her gerissen, sich auf der Suche nach ein Zuhause befindet, zumal das ideologische und kulturelle Zuhause, die Bundesrepublik der 1970er Jahre, wohin sie auch schaut, verschwunden ist. Bodo Kirchhoff bietet hier eine eigenartige Mélange als Stoff, irgendwo zwischen Martin Mosebachs Krass, Martina Hefters Hey guten Morgen wie geht es dir? und Julia Schochs Das Liebespaar des Jahrhunderts, besonders aber in der Nähe von Martin Walsers Ehedrama-Novelle Das fliehende Pferd angesiedelt.

Vollständige Inhaltsangabe mit Spoilern hier.
Stoffbereich: Alter und Liebe mit Plot: Alt liebt jung

Stil/Sprache/Form:

Bodo Kirchhoff bemüht sich in Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt einer besonders markanten Kunstsprache, die sich durch ungewöhnliche Wortstellungen auszeichnet. Die Sätze wirken retardierend, erzeugen eine Verlangsamung des Erkenntnisprozesses beim Lesen und Verknüpfen des textlich Dargebotenen und erzeugen so oft eine Atmosphäre des Künstlich-Gewollten. Kirchhoff grenzt so bewusst den Text von der Alltagssprache ab, jedoch nicht durch eine formalästhetische Durchdringung seines Gegenstandes, sondern eher als eine selbstgesetzte Grenzmarkierung und teilweise leider nur allzu oft mittels einer leicht zu entzifferbaren klassizistischen Pose.

Es ist der Griff für einen Kuss, an dem sich in Jahrzehnten nichts geändert hat, den es schon bei ihrem Schritt zur Frau so gab, und das bei einem, an dem wenig dran war und doch genug. Da reichten ein silbriges Dupont-Feuerzeug und ein schwarzer Rollkragenpulli, zwei LPs von Paul Anka, ein Nietzsche-Zitat und eine Erektion, immun gegen jeden Einwand; Andrej Pohl, Herausgeber der Schülerzeitung, ein Hecht mit Brille und Wuschelhaar, in den sie sich verschaut hatte und ihn auf diese bleibende Art, die Hand im fremden Nacken, so küsste, dass die Brille hinunterfiel, ein Glas zerbrach.

Diese Schreibweise, die betont das Verständnis verkompliziert und über Appositionen, Ellipsen und Auslassungen funktioniert, erinnert an Ferdinand von Schirach, Botho Strauß oder Martin Mosebachs Stil, die ebenfalls die Syntax derart umzubiegen, dass ein schnelles Lesen verunmöglicht und das langsame Zergehen der Worte auf der Zunge erzwungen wird, oft leider ohne semantischen oder atmosphärischen Mehrwert. Mosebach gibt dieser Schreibweise jedoch mehr Schliff und im Nachgang eine abrundende Pointe, die oft bei Kirchhoff fehlt:

Eine große Erwartung hatte sich unbemerkt aufgebaut, ohne Ungeduld. Die kleinen Geräusche, die er während der Arbeit machte, Schritte, wenn [Louis] zurücktrat, um die Leinwand aus einem Abstand zu betrachten, gelegentlich ein Scharren und Kratzen – er gebrauchte manchmal einen Spatel, um Farbe zu verreiben oder wegzunehmen –, vertieften die Stille. [Astrid] kannte von ihrem Temperament her keine Langeweile und auch nicht den Überdruß, aber jetzt erlebte sie, daß das Leben Steigerungen bereithielt, die über ein stabiles Wohlbefinden hinausgingen.
Martin Mosebach aus: „Die Richtige“

Der Fiktionalitätsgrad, also die Abgrenzung zur Informationssprache, gelingt sowohl bei Kirchhoff wie Mosebach. Ihre Romane wollen als Kunstwerke gelesen und rezipiert werden und tragen den semantischen Sinn in ihrer Form und Präsentationsweise. Bei Kirchhoff gerät der Abgrenzungswille oft voluntaristisch, spontan, wohingegen er bei Mosebach zumindest im Ästhetischen gelingt, da seine Text, wie sperrig sie sich auch inhaltlich und handlungstechnisch geben, in ihrem sattsam gesetzten Ton überzeugen. Bei Kirchhoff verbleibt es oft als Spur einer in sich zerstrittenen, von äußeren Kräften zerfetzten Persönlichkeit im Sinne Ronald D. Laings Das geteilte Selbst, auf dessen Theorie des Autonomiedefizits im Buch explizit verwiesen wird und die formal wie inhaltlich hier zum Vor- wie zum Nachteil zur Grundlage der Textgestaltung geworden ist.

Kommunikativ-literarisches Resümee:

Nimmt Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt thematisch die Eheproblematik und das Fremdgehen von Martina Hefters Hey guten Morgen wie geht es dir? und Julia Schochs Das Liebespaar des Jahrhunderts auf und wandelt, stilistisch gesehen, auf Mosebachs und Botho Strauß Pfaden, drängt sich dennoch der Vergleich mit Martin Walsers Ehe-Kurzroman Das fliehende Pferd auf. Zwar gibt es in Kirchhoffs Roman keine Vierer-, also Doppel-Ehe-Problematik wie bei Walser und spielt auch das Verhältnis von Mensch und Natur keine große Rolle wie bei Walser der Sturm am Bodensee oder ein durchgehendes Pferd. Die Grundkonstellation jedoch, der entfremdete, sich seiner Gattin nicht gewachsen sehende Ehemann, bleibt dieselbe, nur wird sie im Gegensatz zu Kirchhoffs Variante bei Walser konsequent aus dessen Perspektive beschrieben. Die Situation im Hotelbett führt jedoch beide zusammen:

[Helmut] hatte den Zustand, in den er dann gelangte, schon getauft: blutige Trägheit. Das war seine Lieblingsstimmung. Da empfand er seine ganze Schwere, aber mit Zustimmung. Diese Schwere, ein bißchen schwitzend. Mit Zustimmung. Schwer und schwitzend und blaß. Auch die Farbe empfand er mit Zustimmung. Leichenfarbe. Mit Zustimmung. Er, eine schwere, schwitzende Leiche, das war seine Lieblingsstimmung, blutige Trägheit.
Martin Walser aus: „Das fliehende Pferd“

So wie Helmut, der Protagonist bei Walser, neben Sabine im Hotelzimmer liegt, so liegt bei Kirchhoff Terese neben Vigo, der sich ungeschickt beim Versöhnungsversuch anstellt, bis es sogar zu einer, vom Ich-Erzähler so genannten, unverzeihlichen Tat kommt. Was beide Erzählungen teilen, ist eine Ehesystem, das durch Fehlen einer inneren Kraft in die Brüche geht und deshalb eines äußeren Anstoßes bedarf. Bei Kirchhoff mischen sich die Kraftverhältnisse aber ins Unklare und Unentschiedene hinein, denn im Gegensatz zu Walsers Eheproblematik scheint es in Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt gar kein Liebesverhältnis zwischen den Terese und Vigo zu geben. Walser hingegen beschreibt sensibel die Problematik eines ängstlichen Mannes, Helmut, gegenüber einer ängstlich gewordenen Frau, Sabine, die durch die Begegnung mit einem Jugendfreund neuen Mut fassen und nach Montpellier reisen. Kirchhoff beschreibt dagegen gnadenlos eine desolate, von Vertrauensbrüchen geprägte Zweck-Ehe, die sich auf nichts als auf der Artikuliertheit Vigos gründet, denn alles andere als seine intellektuelle Begabung reicht für Terese nicht hin, zumal sie ihren Doktorvater Schellenberg stets mehr geliebt hat, wie sie sich auf der Reise nach Indien noch einmal selbst vor Augen führt:

Und dieses Überbordende [Schellenbergs] hat sie geliebt, darin lag sein Reiz, anders als bei Vigo, der mehr äußerlich ihr Typ war, auf versteckte Art männlich, früher bis hin zum Entzünden einer Zigarette. Seine Sprache dagegen war angeberisch, aber mit dem Haken, dass er eine Menge wusste. Große Klappe, viel dahinter: das Paradox, mit dem kaum jemand zurechtkam – sie schon, sie kannte das.

Kirchhoff beschreibt in Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt eine Fehlentscheidung und eine missglückte Lebensführung zweier Menschen, die nicht wirklich viel füreinander empfinden als Respekt und ein wenig Bewunderung. Am Ende drohen sie mit leeren Händen dazustehen, um diese Problematik dreht sich der Roman: Finden sie einen Weg, schaffen sie es, ihren gemeinsamen fünf Jahrzehntem eine neue Symbolik einzuhauchen oder verbleiben sie mit einem Bob Dylanschen Blowin‘ In the Wind? Viel spricht am Ende dafür, dass sie den Sturm ernten, den sie als Wind gesät haben. Ihre Tochter Ava jedenfalls hat ihre Backen bereits prall gespannt, als Finanzmarktlerin samt militaristischem Verlobten und großfamiliären Pferdegestüt, geradezu in jeder Hinsicht ein Abgesang auf Tereses und Vigos Lebenswerk und nun zusammenbrechendes Ehekartenhaus.

tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung, aber mit detaillierter Inhaltsangabe findet sich hier.

Hier finden sich andere Kurzrezensionen zu aktuellen und älteren Titeln. Wer einen bestimmten Titel besprochen haben möchte, kann mich gerne kontaktieren oder mich im Kommentar darauf hinweisen.

2 Antworten auf „Bodo Kirchhoff: „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt““

  1. Ich hab das Gefühl, je mehr du über das Buch schreibst, desto schlimmer wird’s 😆….Boa, tut mir leid, aber das las sich ganz furchtbar. Und das meine ich auf Seite dessen, was mir das Buch zu bieten und zu sagen hätte.
    Jetzt erschließt sich mir auch warum du wieder Bock auf Mosebach hast 😬 ✌️.
    Danke für deine Ausdauer, auch diesen vermurksten Büchern, deine Sorgfalt zukommen zu lassen.

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Danke! Das Problem mit dem Buch: Es ist wirklich lang, und dann hat es auch noch die ganze Zeit das Zeug dazu, gut zu sein, will es aber partout nicht werden durch hakelige, umständliche, wirre Sprachumstellungstechniken. Es ist sehr schwer, auf Dauer, das gutzulesen – selten war ich so kurz davor, nach 50% das Ding liegen zu lassen. Bin mir nicht sicher, wieso Kirchhoff bei mir gar nichts in Bewegung bringt. Dabei gibt es viele außerordentliche Szenen in dem Buch. Nee, ich gebe mich in Sachen Kirchhoff geschlagen – Das Beben von Mosebach spielt auch Indien, ein guter Spaß, besonders zum Ende hin. 😁

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