Auch dieses Jahr habe ich wieder einige Titel der Long- und alle Titel der Shortlist gelesen, um an dieser Stelle einen kleinen Überblick über den diesjährigen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobten Deutschen Buchpreis zu geben. Als Hobbyblogger hoffe ich wegen des engbemessenen Zeitraumes zwischen Bekanntgabe der Shortlist und Preisverleihung stets darauf, die meisten Titel der Shortlist bereits im Vorfeld gelesen zu haben. Das Kalkül ging aber nicht auf, und so musste ich dieses Mal vier, und zudem noch umfangreiche Bücher in drei Wochen unterbringen, um noch rechtzeitig ein Fazit ziehen zu können. Schon jetzt kann ich sagen, dass die Dichte der stilistisch interessanten Bücher dieses Jahr, im Vergleich zu den vorherigen Jahren, sehr hoch gewesen ist, so dass für mich bis zum Ende nicht klar war, welches Buch mein Favorit werden wird. Wie auch in den letzten Jahren lasse ich einfach mein Bewertungssystem entscheiden und überrasche mich dann selbst. In diesem Jahr stehen auf der Shortlist des deutschen Buchpreises folgende Titel. Jeder Titel ist verlinkt mit der langen und ausführlichen Rezension, die auf diesem Blog zuvor bereits erschienen ist:
- Elias Hirschl: „Schleifen“
- Dana Vowinckel: „Anton und Alma“
- Franziska Gänsler: „Orca“
- Shida Bazyar: „Die Lücken“
- Valeria Gordeev: „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“
- Peggy Mädler: „Selbstregulierung des Herzens“
Bevor nun am 5. Oktober 2026 der Siegertitel bekanntgegeben wird, hier meine Auswertung.
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