Barbi Marković: „Stehlen Schimpfen Spielen“

Stehlen Schimpfen Stehlen von Barbi Marković. SWR Bestenliste 2025.

Anlässlich der Stefan-Zweig-Poetikvorlesung, die die Leipziger Buchmesse Preisträgerin aus dem Jahr 2024, Barbi Marković, in Salzburg gehalten hat, ist nun der, wahrscheinlich, bearbeitete Vorlesungstext als Stehlen Schimpfen Spielen erschienen. Poetikvorlesungen gibt es in der heutigen Form noch nicht lange. Sie wurden mit der Verschulung und massenmedialen Institutionalisierung der Literatur eingeführt und gehören seitdem zum guten Ton wie die Frankfurter Poetikvorlesungen, die mit Ingeborg Bachmanns Probleme der zeitgenössischen Dichtung 1960 ins Leben gerufen worden sind. Eine der neueren Frankfurter Poetikvorlesungen, noch im introspektiven, aber weniger aufs Sprachliche ausgerichteten Sinne wie bei Bachmann, hat Judith Hermann mit Wir hätten uns alles gesagt 2022 gehalten. Barbi Marković schlägt diesbezüglich einen ganz anderen, frecheren, dadaistischeren Ton an:

Du bist ein Feigling, Barbi, eine Verräterin deiner eigenen Seele. Du bist eine Lügnerin, das ist der wahre Grund, aus dem du schreibst. Es wäre besser, wenn du aufhören würdest. Es wäre besser, du würdest dich darauf konzentrieren, deine idiotische Seele in Ordnung zu bringen, bevor du hier komplett scheiterst. Bevor alles aus ist. Na ja, zumindest bist du lustig. Wenn auch nicht freiwillig. Die Zweifel zweifle ich jedoch genauso an. Literarischer Wert ist bekanntlich wackelig und schwer einzuschätzen. Vielleicht bin ich ja doch ein Genie? 
Barbi Marković aus: „Stehlen Schimpfen Spielen“

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Sarah Lorenz: „Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken von Sarah Lorenz.

Selten binden sich Coming-of-Age-Romane an vergangene Literaturen zurück. Moderne Jugendromane schwadronieren oft leutselig ins Offene und Gedächtnislose wie Caroline Wahls 22 Bahnen oder Tijan Silas Radio Sarajevo. Sarah Lorenz, Journalistin und Bloggerin, schlägt in Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken einen anderen Weg ein und nimmt sich Mascha Kaléko zum Leit- und Vorbild und arbeitet sich anhand ihrer Gedichte an ihren geballten Lebensereignissen ab. Im Stoffbereich Jugend zeichnet sie so eine Art narrativen Exorzismus nach, der Prekäre Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten hat und sie im Punk-Literatur-Stil einer Kathy Acker unverhohlen auf den Punkt bringt:

Dosenbier war 1998 noch das Ding der Stunde. Hansa Pils. Früh Kölsch. Reissdorf Kölsch. Na und so weiter. Aus den silbernen Dosenverschlüssen wurden Ketten für den Hals oder die Springerstiefel gefertigt. Sehr effizient eigentlich, denn so hatte man kostenlosen DIY-Schmuck inklusive einiger Räusche. Diese silbernen Aluminiumösen wurden also entweder zu Schmuck recycelt oder landeten im Müll. Die vier oder fünf jungen Männer entschieden sich an diesem Nachmittag für eine dritte Option und steckten sie in meine Vagina.
Sarah Lorenz aus: „Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken“

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Nell Zink: „Sister Europe“

Sister Europe von Nell Zink. SWR Bestenliste 2025.

Die Großstadt als Ort der seltsamen Begegnungen eignet sich wie kaum eine andere Szenerie für Romane, insbesondere solche die diskursiv den Zeitgeist mit seinen eigenen Schlagworten in Bewegung zu bringen versuchen. Durch Literatur erhalten diese Großstädte eigenst für sie imaginierte Gestalten, die durch ihre Straßen flanieren, so bspw. im Falle von Berlin Jakob Fabian aus Erich Kästners gleichnamigem Roman, Franz Biberkopf aus Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz oder Edgar Wibeau aus Ulrich Plenzdorfs Die neuen Leiden des jungen W.. Figuren neueren Datums lassen sich ebenfalls leicht finden wie Herzogin Doktor Ludovica Domenica Waltrude Malabene von Bessarabien und Aragonien aus Ulrike Sterblichs Drifter oder Sophonisbe aus Iris Hanikas Echos Kammern. Nell Zink legt nun mit Sister Europe einen eigenen Berlinroman vor, der vordergründig einen kosmopolitisch-kulturellen melting pot zelebriert und Vorurteile bedient, um sie desto gründlicher im Verlauf zu diffusionieren:

«Wir sind jetzt alle auf der Nonnenschule, Mann», sagte Toto. «Das ist das neue Mittelalter. Homo sapiens gehört nicht mehr zu den Tieren. Wir haben eine höhere Daseinsstufe erreicht.»
«Ich hätte eine Deutsche heiraten sollen. Die YouTube-Kanäle, wo sie ihre Ideen herhat, sind alle auf Englisch. Ihr Teletherapeut spricht Englisch. Der hockt in Delaware. Und Harriet sagt: ‹Mach doch, schneid deinen Penis ab, wen interessiert’s, dann verlier ich einen Sohn, aber ich gewinne eine Tochter.› Für sie ist das wie der Umbau eines Gebäudes – als würden wir den Kirchturm abreißen, und schon ist es ein Gemeindezentrum.
Nell Zink aus: „Sister Europe“

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Wolfgang Schiffer und Dinçer Güçyeter (Hrsg.): „Die Backstage eines Buches“

Die Backstage eines Buches von Wolfgang Schiffer und Dinçer Güçyeter.

Die Backstage eines Buches versammelt Reflexionen und Assoziationen von 21 Autoren und Autorinnen zum Thema: Schreib- und Publikationsprozess von Romanen, Erzählungen und Gedichten. Herausgegeben wurde die Anthologie, mit „Gegenwart“ als anthologisches Ordnungskriterium, von Wolfgang Schiffer und Dinçer Güçyeter, die beide auch als Autoren wirken: Schiffer bspw. mit Ich höre dem Regen zu und Güçyeter bspw. mit dem Leipziger Buchpreis 2023 prämierten Unser Deutschlandmärchen. In Die Backstage eines Buches jedoch halten sie sich zurück und lassen andere zu Wort kommen:

Im Universum gibt es keinen Vorhang, kein Dahinter, kein Davor, kein Drinnen und kein Darunter. Nur Vorderseiten, Oberflächen. Das ist die Welt, das Leben, und jede Vorstellung, ein Geheimnis könnte darin verborgen sein, setzt einen Gott voraus, der täuschen will. Die Wasseramsel, eben, in der halben Stunde, in der ich dich, Dinçer, alleine ließ für meine morgendliche Anbetung der Sonne, dieser Vogel auf seinem Stein im Bachbett, noch ohne Ehrgeiz für seine famosen Tauchgänge, er täuscht nicht, er gibt sich dar, streckt seine Daunen in den Morgen, lässt sich das Brustkleid, dieses weiße Pallium, vom Licht beglänzen.
Lukas Bärfuss in: „Die Backstage eines Buches“

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Sebastian Haffner: „Abschied“

Abschied von Sebastian Haffner. Spiegel Belletristik-Bestseller 05/2025.

Von Sebastian Haffner stammen die berühmten Anmerkungen zu Hitler (1978), in denen auf sehr öffentlichkeitswirksame Art und Weise Hitler in radikaler Konsequenz als in jeder Hinsicht nihilistischer Vollstrecker charakterisiert wird. Der Historiker und Journalist Haffner mit bürgerlichen Namen Raimund Pretzel trat Zeit seines Lebens (1907 bis 1999) nicht als Romancier in Erscheinung. Ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod erscheint nun sein erster Roman Abschied aus dem Nachlass. Nicht in letzter Hand, aber auch nicht als Fragment liegt dieser weniger als zweihundert Seiten umfassende, von einem Ich-Erzähler handelnde Text vor, der als Stoff die Liebe und als Plot Eifersucht erforscht:

»Ja«, sagte ich, »das ist eine tiefe Beobachtung. Übrigens war ich, glaube ich, der uneleganteste Mann auf dem Ball, mit meinem Abitursmoking. Teddy kriegte ich nachher überhaupt nicht mehr zu sehen. Sie tanzte mit weiß ich wem, mit dem ganzen Attachégesindel und mit dem Bayern — bö. Große bayerische Kuh.«
Franz Frischauer lachte.
»Ist das so zum Lachen?«, sagte ich. »Kennen Sie das nicht? Sind Sie nie eifersüchtig? Es ist ein ekelhaftes Gefühl.«
»Schon, schon«, sagte Franz. »Aber man muss doch wissen, auf wen man eifersüchtig ist, wos lohnt. Man ists doch nicht auf all und jeden.«
»Gerade«, sagte ich. Ich war damals noch ziemlich jung.

Sebastian Haffner aus: „Abschied“

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Anne de Marcken: „Es währt für immer und dann ist es vorbei“

Es währt für immer und dann ist es vorbei von Anne de Marcken. Ursula K. Le Guin Prize 2024.

Anne de Marckens Es währt für immer und dann ist es vorbei nimmt eine momentan literarische Bewegung der phantastisch Allegorisierens auf, wie sie Anfang des 20. Jahrhunderts mit Alfred Kubins Die andere Seite und Franz Kafkas Der Proceß chiffrenhaft begann, und in letzter Zeit über einen Haruki Murakami aus Die Stadt und ihre geheimnisvolle Mauer insbesondere in den fernöstlichen Literaturen an Wichtigkeit zunimmt, wie in Sayaka Muratas Die Ladenhüterin, Han Kangs Die Vegetarierin und Hiroko Oyamada Das Loch. In diesen Texten mischen sich Traumsequenzen mit Realitäten und erzeugen eine unheimliche Schwebelage, die Raum und Möglichkeit gibt, Lebensbereiche narrativ zu behandeln und zu erforschen, die sich bislang narrativer Symbolisierung entzogen haben: Anorexie, Devolution, Statthalter-Syndrom oder, wie bei Anne de Marcken die Fehlgeburt:

Wir wollten mehr voneinander und mehr Leben. Wir fügten ein Baby zu dem Haus unserer Liebe hinzu. Wie ein lichtdurchfluteter Anbau, bestehend aus Staunen und Angst und Zeit und Verleugnung. Es war die Zukunft. Wir stellten uns vor, wie wir dort leben würden. All die imaginären ersten Male und die Welt, die einfach weiterging, als wäre es nicht schon zu spät. Es war gar nicht so, als wäre das Baby gestorben. Es war noch nicht einmal ein Baby, nicht wirklich. Noch nicht. Ich benutze das Wort nicht gerne und wünschte, es gäbe eine gute Alternative. Es war eher so, dass die Zukunft starb. Sie wurde Teil der Vergangenheit.
Anne de Marcken aus: „Es währt für immer und dann ist es vorbei“

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Martin Suter: „Wut und Liebe“

Wut und Liebe von Martin Suter. Spiegel Belletristik-Bestseller 2025.

Der Rachetopos, in welchem eine der Hauptfiguren eines Romans sich selbst ermächtigend Gewalt verübt, findet sich eher selten literarisch-sprachlich eindringlich aufgearbeitet. Vielmehr eignet sich dieser Plot als eine Art Kurzschlussverfahren in Kriminalgeschichten und Fantasysettings, die moralpsychologisch von Konsistenzen und Empathieimperativen durch ihre Eigenweltlichkeit eher suspendiert wahrgenommen werden können. Friedrich Dürrenmatts Der Besuch der alten Dame und Herman Melville Moby Dick stellen da eher eine Ausnahme dar. Auch Martin Suters neuester Roman Wut und Liebe nimmt dieses Thema, obgleich sein zentraler Gegenstand, eher auf die leichte Schulter.

Wollte er [Noah] allen Ernstes etwas tun, was seinem ganzen Wesen, allem, wonach er lebte und woran er glaubte, in jeder Beziehung widersprach? Wer garantierte ihm, dass Betty sich an ihren Teil der Abmachung halten würde, wenn er seinen erfüllt hatte? Aber jetzt, wo es gar nicht mehr um die Liebe ging, wo Camilla wieder bei ihm war, ausgerechnet jetzt war sein Entschluss, zum Mörder zu werden, unumstößlich geworden. In der Nacht hatte er sich nach dem Grund dafür gefragt und ihn rasch gefunden: Gegenwehr. Er musste den Mann vernichten, der ihn selbst vernichten wollte.
Martin Suter aus: „Wut und Liebe“

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Patrick Modiano: „Die Tänzerin“

Die Tänzerin von Patrick Modiano. Literatur-Nobelpreis 2014.

Patrick Modiano, Literatur-Nobelpreisträger von 2014, schreibt um einen Erinnerungskern herum, den er aktiv am Schweben hält. Seine Ich-Erzählweise schließt sich klar einer Miniaturform von Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit an und viele Motive, die in seinem neuesten Roman Die Tänzerin vorkommen, hat er bereits in früheren behandelt, beispielsweise die Pariser Bahnhöfe wie den Gare de Saint-Lazare, den er in Eine Jugend (1981) als „eine Senke, eine Art Trichter, in den alle schließlich hineinrutschen“ bezeichnet. In Die Tänzerin übernimmt diese Rolle der Gare d’Austerlitz, als sie Pierre, den Sohn der Tänzerin, abholen:

Und doch erinnerte mich diese Halle ohne Reisende an die Gare d’Austerlitz, an jenem Abend, als wir, die Tänzerin, Hovine und ich, auf Pierres Zug warteten. Ja, in einer sehr fernen Zeit hatten sich in der Halle der Gare d’Orsay noch Menschen gedrängt, und drei Personen — eine Frau und zwei Männer — waren ein Kind abholen gekommen, und wie wir standen sie am Kopf des Bahnsteigs und versuchten es im Strom der Reisenden zu entdecken. Dann waren sie den Bahnsteig entlanggegangen und hatten gesehen, wie es mit seinem Koffer aus einem der letzten Wagen stieg. Und am Ende war ich überzeugt, das seien wir, denn die gleichen Situationen, die gleichen Schritte, die gleichen Gesten wiederholen sich über die Zeit hinweg. Und sie sind nicht verloren, sondern auf alle Ewigkeit eingeschrieben in die Trottoirs, Mauern und Bahnhofshallen dieser Stadt. Die ewige Wiederkehr des Gleichen.
Patrick Modiano aus: „Die Tänzerin“

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Antje Rávik Strubel: „Der Einfluss der Fasane“

Der Einfluss der Fasane von Antje Rávik Strubel. SWR Bestenliste 05/2025.

Der Einfluss der Fasane spielt im Berliner Journalismus- und Kulturbetrieb und thematisiert das problematische Wechselspiel von Macht, Einflussnahme, Ruhm und Aufmerksamkeitsgier in diesen Bereichen. Antje Rávik Strubels Roman behandelt den Stoff Öffentliches Miteinander und als Plot Umgarnte Machtmenschen. Er steht hiermit im engen Zusammenhang zu Heinrich Bölls Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Alfred Anderschs Efraim und Tom Wolfes Fegefeuer der Eitelkeiten. Strubels Trubel findet in Berlin statt. Die Hauptfigur heißt Hella Renata Karl:

Im Mittelpunkt zu stehen; diesen Ehrgeiz hatte Hella nie besessen. […] Aber sie hatte, da war sie ehrlich, eine satte Niederlage [durch Kai Hochwerth] eingesteckt. Die Demütigung empfand sie hinterher noch stärker. Und als das Gefühl der Demütigung nachließ, begehrte sie auf. Sie beschloss, sich dieses Verhalten abzuschauen und es gelegentlich zu nutzen. Denn so war sie, Hella Renata Karl. Sie ließ sich von niemandem unterbuttern. Ein solches Ausagieren von Macht, so viel hatte sie verstanden, vergrößerte die Macht.
Antje Rávik Strubel aus: „Der Einfluss der Fasane“

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Erich Kästner: „Fabian“

Moralisch geht die Welt zugrunde … Georg-Büchner-Preis 1957

Neben seinen Gedichten und Kinderbüchern wie Pünktchen und Anton und Emil und die Detektive verfasste Erich Kästner auch herkömmliche Romane mit Erwachsenen als Zielpublikum. Unter denen erregte Fabian. Die Geschichte eines Moralisten besonderes Aufsehen durch seine sexuelle Freizügigkeit, vergleichbar in neuerer Zeit bspw. mit Charlotte Roches Feuchtgebiete. Im Gegensatz aber zu Roche, deren Schreibweise individualpsychologische Traumabewältigung anvisiert und weniger einen Zeitgeist auf die Schippe zu nehmen versucht, lässt sich Kästners Roman Fabian, der eigentlich Der Gang vor die Hunde hätte heißen sollen und 2013 in Neuauflage auch unter diesem Titel erschienen ist, nur als Parodie auf die Zeit seines Entstehens verstehen, das Ende 1920er Jahre in Berlin:

Soweit diese riesige Stadt aus Stein besteht, ist sie fast noch wie einst. Hinsichtlich der Bewohner gleicht sie längst einem Irrenhaus. Im Osten residiert das Verbrechen, im Zentrum die Gaunerei, im Norden das Elend, im Westen die Unzucht, und in allen Himmelsrichtungen wohnt der Untergang.

Erich Kästner aus: „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“
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