Parasiti von Aisha Gamisch reiht sich ein in eine realistische, an die Ästhetik von Lukács angelegte Gegenwartsliteratur, die zeithistorische Knotenpunkte literarisch erforscht und mit erzählerischen Mitteln zu erschließen sucht. Der Roman steht in sehr engem Zusammenhang mit Elli Unruhs Fische im Trüben (Shortlist Leipziger Buchpreis 2026), Svenja Leibers Nelka (Longlist deutscher Buchpreis 2026), Katerina Poladjans Goldstrand (Leipziger Buchpreis 2026) und Dmitrij Kapitelmans Russische Spezialitäten (Longlist deutscher Buchpreis 2025), um nur einige wenige zu nennen. Im Sinne des kritischen Realismus wird jedoch nicht ein Konflikt in seiner Totalität beschrieben, wie im Paradebeispiel Krieg und Frieden, sondern stattdessen aus dem Alltag heraus typische Problemzonen studiert. Im Falle von Parasiti ein sehr problematisches Ehe- und Liebesleben zwischen Lydia und ihrem Ehemann Sashka:
Ihr Sashka hat wieder gestunken, als hätte er im Klohäuschen gelegen. Wie oft hat sie ihm schon gesagt: »Wasch dich, bevor du ins Bett kommst! Trink, wenn es sein muss, aber wasch dich wenigstens!« Doch er spritzt sich immer nur Adekalon ins Gesicht. Als würde das helfen. Er ist nach Mitternacht gekommen, rumpelnd und mit einem Geruch, boshe moj! Davon ist ihr so schlecht geworden, dass sie aufstehen musste, ein paar Minuten auf und ab gehen – wie ein Geist.
Aisha Gamisch aus: „Parasiti“
Inhalt/Plot:
Der Roman Parasiti besteht aus drei Teilen und strukturiert sich darüberhinaus auch in eine Triade der Orte, der erzählenden Figuren und der Zeitebenen. Von allen drei Figuren wird aus der personalen Sicht erzählt: Lydia, eine deutschstämmige Russin, die 1961 trotz Wegzuges ihrer Familie in Novosibirsk verblieben ist, um ein Leben mit Sashka, einem Musiker zu führen; Valli, Tochter der Schwester von Lydias Ehemann, die weiterhin in Novosibirsk verbleibt, auch nachdem Lydia letztlich doch ihrer Familie nach Estland, Valga, 1963 nachreist; und zuletzt Irina, Lydias Enkelin, die mit ihrer Familie in Fürstenfeldbruck 2021 lebt und Probleme in ihrer Beziehung mit einem Typen namens Fra hat. Die drei Orte lauten also chronologisch Novosibirsk, Valga und Fürstenfeldbruck, und die Jahre, die die erzählenden Figuren abdecken mischen sich zwischen 1950 und 2021. Was alle drei Frauen verbindet, ist entweder die Angst, eine Abtreibung durchführen zu müssen, oder bereits eine Abtreibung erlebt zu haben, weshalb Parasiti, auch von der Zeit her, in enger Kommunikation zu Annie Ernaux‘ Das Ereignis steht.
Den Schmerz der Balnitza No. 4 hat sie zu nehmen gelernt wie ein geringeres Übel, ein Übel, das notwendig ist, damit sie morgen wieder in die Marziskaja spazieren kann. Sie bereitet sich auf die vorwurfsvollen Blicke der Schwestern vor. Die dicken Einlagen, die sie ihr zwischen die Beine schieben, sie kennt es schon, sie weiß, worauf sie sich einlässt, und kann darauf vertrauen, dass sie danach mit einem Problem weniger nach Hause kommt, am selben Tag noch, und am nächsten schon wieder arbeiten gehen kann. Es ist nicht mehr als eine kleine Unpässlichkeit, es ist nichts gewesen.
Der Schwangerschaftsabbruch kommt aber mit Risiken, die Lydia hautnah erleben wird. In diesem Ereignis ballen sich sowohl Autonomie wie Angst, Schuldgefühle wie Wut über den Ehemann, der sich nicht nur nicht zurückhält, sondern sich zudem weigert, mit einem Kondom zu verhüten. Sashak stinkt also nicht nur, er gibt dem Roman noch seinen Namen, indem er häufiger als „Parasit“ beschimpft wird. Er trinkt, verliert seine Jobs, zecht mit seinen Kumpels und drängt sich in der Nacht der vom Tag erschöpften Lydia auf, ungewaschen, ungepflegt, so dass sie den Geruchssinn und jede Lust am Sex verliert. „Parasit“ heißt in diesem Roman aber nicht nur der sich von Lydia durchfüttern und versorgen lassende Sashka, auch das Pflegekind Valentina (Valli, Fledermausbalg) oder das befruchtete Ei im Bauch werden so genannt. Hauptsächlich aber dennoch und auch mehrmals der Ehemann:
Bis nach weniger als zwei Wochen ein Körper vor der Baracke lag und die Miliz vor der Tür stand. Sashka, der mit offenem Mund, dass man ihm bis in den Magen runterschauen konnte, von den Milizmännern hochgezogen wurde. »Verwarnung!«, sagten sie. »Parasitengesetz.«
Der Ruppel, der natürlich genau in diesem Moment aus der Tür des Nachbarzimmers kam und so tat, als sähe er nichts. Lydia wäre fast gestorben vor Scham, hätte lieber noch selbst nackt dagelegen, als dass alle so in ihren Mann hineinschauen konnten. Sie zerrte ihn ins Haus, wusch ihn und brachte ihn ins Bett. In diesem Moment, während der Parasit neben ihr schnarchte, kam ihr der Gedanke, in die Savotklinik in der Metallfabrik zu gehen und zu sagen, dass sie das warme Gefühl [der Schwangerschaft] nicht mehr haben wollte.
Parasit beschäftigt sich in seiner Thematik mit disparaten Familienverhältnissen in disparaten sozialen Räumen, in denen zu viel Armut, zu wenig Zeit und Kraft herrschen, als dass die Frauen einmal vor lauter Arbeit zuhause oder in der Fabrik durchatmen könnten, denn alle, sowohl die Großelterngeneration, die Ehemänner wie die Kinder verlassen sich einzig auf sie. Sie sind der Mittel-, Dreh- und Angelpunkt des sozialen Systems. Es nimmt kein Wunder, dass sie irgendwann zusammenbrechen oder überlegen, sich von ihren Ehemännern zu trennen, um dem Zusammenbruch, der totalen Erschöpfung zuvorkzukommen:
Lydia ist sowieso noch zu müde, sie dämmert davon wie ein Stückchen Holz im Fluss Ob.
In der Tradition des kritischen Realismus zeichnet Gamisch die Zustände in den 1960ern der Sowjetunion in Novosibirsk nach, jedoch ohne die für diese Ästhetiklinie so wichtigen Beschreibungen des sozialen Umfeldes einzuflechten, wie es bspw. Émile Zola in Der Totschläger vorführt. Zola spricht nicht einfach nur vom Alkoholismus in Gervaises Familie und von ihrer maßlosen Überforderung als Familienvorstand und Ernährerin. Er bettet ihren Niedergang in ein komplexes Geflecht aus Personen, Kneipen, Fabriken und Nachbarschaftsinteraktionen, die in Parisit gerade fehlen, um der Verzweiflung literarische Substanz zu verleihen. Von Novosibirsk, Valga und Fürstenfeldbruck entsteht kaum ein zeitspezifisches oder lokalisierbares Bild, auch nicht von der Nähfabrik, von den Straßen und dem Lebensgefühl der Familie Freindlich, wodurch sich das Typische und das Nachvollziehbare im unspezifisch Besonderen bedrohlich aufzulösen beginnt.
Vollständige Inhaltsangabe mit Spoilern hier.
Stoffbereich: Generationen mit Plot: Physisches Ausgeliefertsein
Stil/Sprache/Form:
Formsprache nimmt in der Tradition des kritischen Realismus keine besonders zentrale Stellung ein. Die Sprache dient durch ihre Beschreibungskraft und führt Situationen und Verhältnisse vor Augen, verdichtet also eher Konstellationen, als diese lautmalerisch oder sprachästhetisch durchgeformt werden. Auch Parasit liest sich eher nüchtern. Metaphern bleiben rar gesät, ein Beispiel ist das „Stückchen Holz im Ob“ gewesen, das für Lydias Gefühl steht. Alliterationen, Assonanzen, lange Parataxen oder aufwendig, rhythmisch organisierte Satz- und Wortgefüge finden sich gar nicht.
Irgendwo zwischen der Baracke und dem Bahnhof hatte Lydia den Moment, den alten Tshemadan von Tante Gerda in der einen Hand, Elvira an der anderen, in dem sie weiterging und sich nicht umdrehte, wie ihr erster Impuls es ihr befahl. Sie schaut aus dem Fenster und streichelt Elvira über das Köpfchen. Es fühlt sich noch nicht so an, aber sie ist frei. Alles ist offen. Die Träume sind nicht zurückgekehrt – ob es nun an der Kaldunja und ihrer Tinktur lag oder an der Entscheidung, die Lydia getroffen hat.
Protokollsätze reihen sich aneinander und geben dem Roman den Charakter eines Berichts. Die Eigenart von Parasiti zeigt sich in der Verwendung von russlanddeutschen Worten, die in einem Glossar am Ende des Buches erklärt, also übersetzt werden. Im obigen Beispiel: „Tshemadan“ für Koffer, und „Kaldunja“ für Zauberin oder Hexe. Der Roman besitzt beinahe auf jeder Seite solche Wörter. Leider verpufft ihre Wirkung dadurch, dass sie bloß deutsche Wörter ersetzen statt zu einem eigenen Sprachmischmasch zu werden oder zu einer Sprachimprovisation Anlass zu geben wie in Tomer Gardis Broken German. Die Aufzählung wirkt daher eher didaktisch und ähnelt sehr den gleichfalls eingestreuten kosovo-albanischen Sprachversatzstücken in Jehona Kicajs Roman ë, in welchem ebenfalls physisches Leiden (Zahnschmerzen) mit kulturellen Verbindlichkeitsgesten (erzwungenes Exil) verknüpft und Heimweh und Wurzellosigkeit kommuniziert werden.
Kommunikativ-literarisches Resümee:
Parasiti thematisiert vor allem das kontroverse Thema des Schwangerschaftsabbruches und steht in einer, überraschenderweise, trotz der gesellschaftlichen hohen Relevanz nicht sehr prominenten Literaturtradition, in der bspw. Friedrich Wolfs Cyankali aus dem Jahr 1929 hervorsticht. Wie in Parasiti entsteht der Wunsch nach Schwangerschaftsabbruch vor allem aus der ausweglosen sozioökonomischen Situation. In Cyankali wollen Paul und Hete, die Hauptfiguren, eigentlich das Kind. Doch nach gescheiterten Tarifverhandlungen stehen beide plötzlich auf der Straße und sehen sich gezwungen, das gewollte Kind abzutreiben. Als ein physischer Versuch misslingt, greift Mutter Fent und Hete zu dem Gift Zyankali:
Mutter Fent hat Hetes Kopf an ihre Schulter gezogen: „Ruhig, Kind, ruhig … das sind ja nur ’n paar Schlücke, siehste … still, ich bleib ja bei dir, Kind; leg deinen Kopf an meine Schulter, ganz ruhig, so … so war’s schon mal, als du ganz klein warst, Hete …“
Friedrich Wolf aus: „Cyankali“
Hete plötzlich in Heiterkeit: „Du Mutter, als ich noch klein war, da gabst du uns mal zwei Pulver für ’ne Brauselimonade, für fünf Pfennige, weißt du, ein weißes und rosanes, di musste man in ein Glas tun, zuerst das weiße … und dann Wasser darauf, und dann das rosane … das ging dann hoch wie Selters …“
Mutter Fent: „Na siehste, das ist doch alles nicht so schlimm, nicht wahr?“ Nimmt sie ganz an ihre Schulter wie ein Kind. „Komm!“ Gibt ihr zu trinken.
Hete plötzlich in großer Angst über das Glas weg: „Ob’s mich nicht doch kaputt macht, Mutter?!“ Mutter Fent drückt Hetes Kopf fest an sich.
Eine ähnliche Szene ereignet sich in Parasiti. Valli, oder Valentina, als sie über Estland nach Deutschland ausreist, stellt fest, dass sie von einem Russen schwanger ist. Voller Misstrauen und Angst, wendet sie sich in Deutschland nicht an Ärzte, sondern greift zu einem Hausmittel, Milch mit Iod und Kaliumpermanganat gemischt:
[Valli] wird [Rina] auch nicht erzählen, wie sie sich, anstatt zum Arzt zu gehen, an ein Rezept erinnerte, das sie aufgeschnappt hatte, als Marusja und die anderen Freundinnen der Tante sie zu einem Ausflug mitgenommen hatten. Wie sie sich die Zutaten in der Apotheke kaufte und sich, nachdem sie alles getrunken hatte, im Kasernenzimmer ins Bett legte. […] Wie die Tante, deren Gesicht die Farbe der gelblichen Wände im Heimzimmer angenommen hatte, sich auf sie stürzte, als müsste sie sie vor einem herabfallenden Felsbrocken beschützen, und sie so doll drückte, dass sie kaum Luft bekam. […] wie Valli in Onkel Sashkas Armen lag, der sie erst durch die Kaserne und dann einen Korridor entlangtrug. Das besorgte Gesicht der Tante war das Erste, was sie sah, als sie wieder aufwachte, danach die faltendurchfurchte Stirn des Arztes, zu dem sie sie schließlich doch gebracht hatten.
Im Unterschied zu Wolfs Cyankali werden in Parasiti mehrere Umstände thematisch, die zum Schwangerschaftsabbruch führen. Wie in Cyankali führt aber manch ein Schwangerschaftsabbruch auch zum Tod, und so hängt über dem Geschehen eine düstere Atmosphäre der Halblegalität, denn auch in der damaligen Sowjetunion der 1960er Jahre wurde die Abtreibung zwar gestattet, aber nicht gerne gesehen, von der Illegalität in der Bundesrepublik Deutschland gar nicht zu sprechen. Das Thema taucht auch in dem Roman Meine ungeborenen Kinder (1982) von Charlotte Worgitzky auf. In diesem aber passenderweise als eine auf sich und ihr Leben reflektierende Ich-Erzählinstanz:
Der liebevoll-beruhigende Tonfall der Schwester wunderte mich zwar etwas, aber auch, als sie meine Hand nahm, ahnte ich noch nicht, was mir bevorstand. Sie wußte es. Als der Arzt, stumm seit unserem Eintritt, anfing, mit irgendwelchen Instrumenten an und in meinem Leib zu hantieren, zuckte ich erst einmal zusammen vor Schreck und Schmerz. Die liebe Schwester […] erklärte mir leise, während sie weiter fest meine Hand hielt, das müsse gemacht werden, um die Blutung zu stoppen, und der Arzt, der sich vielleicht noch ob ihrer vermeintlichen Gefühlsduselei ergrimmte, räumte aus meinem wunden Bauch Teilchen für Teilchen, grob oder vorsichtig, ich kann es nicht sagen, ich weiß nur, daß ich immerzu meine Zähne aufeinanderbiß, um nicht zu schreien, nach einer Weile aber doch leise zu wimmern anfing und auch ab und zu stöhnte, denn die ganze Prozedur erschien mir endlos.
Charlotte Worgitzky aus: „Meine ungeborenen Kinder“
Die reflektiert-fokussierte Ich-Erzählinstanz in Meine ungeborenen Kinder, die zudem über Kunst und die Möglichkeit, Friedrich Wolfs Theaterstück auf die Bühne zu bringen, nachdenkt, geht mehr in die Tiefe und die Schmerzzonen als Parasiti. Wie so oft in realistischen Romanen wird zu viel, zu wenig komplex, zu schnell, auf zu engem Raum abgehandelt (siehe Lukas Rietzschels Sanditz oder Hannah Häffners Die Riesinnen als Beispiel), wodurch die Multidimensionalität des Problems sich erst gar nicht zu entfalten vermag. Parasiti will auch zu viel – Nachkriegsdeutschland, Vertreibung, Abtreibung, Entfremdung, familiäre Zersplitterung, Armut, Demütigung und diverse Versuche der verwandtschaftlichen Zurückführung, alles in unter dreihundert Seiten und zudem noch mit russlanddeutschem Vokabular versetzt, überfordert den Text und die Erzählung mit zu vielen Stimmen, zu vielen Orten und sich verwebenden Problemkontexten, als dass sich ein kohärentes Bild hätte ergeben können.
tl;dr … eine Kurzversion der Lesebesprechung, aber mit detaillierter Inhaltsangabe findet sich hier.
Die Kurzversion findet sich bald hier und auch andere aktuelle Kurzrezensionen.

„Protokollsätze reihen sich aneinander und geben dem Roman den Charakter eines Berichts.“ …. Warte! Wo hab ich das schon mal gelesen?
Ach ja, bei mir. Und zwar zu zwei weiteren Büchern des Deutschen Buchpreises 2026. Was für ein Zufall (oder auch nicht)…hehehe…
Die Besprechung gefällt mir sehr. Du erklärst wieder mal die Traditionslinie ganz wunderbar in der es steht. Außerdem begeistert mich wie viele Referenzbücher du inzwischen parat hast oder welche Bücher in Kommunikation mit dieser Form stehen.
Nur bei Rietzschel erhebe ich Einspruch. Weiß du du ja…. 🫵
😬 🤗
Rietzschel will mir zu viel – er hat sehr viele überzeugende Stellen, gehört zu den besten Büchern des Jahres, in dieser Traditionslinie – und es hat etwas für sich, darüber zu diskutieren. Ich habe Rietzschel übelgenommen, dass die Bismarckfigur und die Raben aus dem ersten Kapitel keine Rolle mehr spielen, bspw. Freue mich aber immer darüber zu diskutieren, um neues in den Texten zu sehen!! Es ist ja ein eigentlich ein Kompliment zu sagen, dass das Buch zu kurz ist.
Ich musste das Googeln, da mein Geschichtswissen miserabel ist. Den Krabat Stoff kenne ich leider auch nicht, aber ich hatte gelesen, dass die Raben für eine Revolution im 19. Jahrhundert stehen. Also ich hatte das als mystische Vorausdeutung des Romans selber gelesen. Die Struktur des Romans ist dann darauf angelegt, die Intensität der Vergangenheit in der Gegenwart nachwirken zu lassen.Er greift mit diesem Einstieg eine bestimmte Form des Erinnerns und der nationalen Selbststilisierung an. Das klang für mich einleuchtend, weshalb ich gar nicht auf die Idee komme, ihn dafür zu kritisieren, dass das nicht wieder aufgegriffen wird. Wird es doch – durch das komplette Buch selbst.