Mein Lesejahr 2025

Ein eher seltsames Jahr neigt sich dem Ende. Zwar bin ich auch 2025 meinem Forschungsvorhaben wie in den Jahren zuvor (202124) treu geblieben, nämlich die Gegenwartsliteratur ästhetisch und literatur-historisch zu erforschen, dennoch habe ich mir in diesem Jahr mehr Zeit genommen, Klassiker zu lesen und zu besprechen. Insgesamt habe ich in diesem Jahr mehr als 125 Bücher gelesen, von denen weniger als die Hälfte Neuerscheinungen (53) gewesen sind. Mehrheitlich stand dieses Jahr also unter dem Zeichen der Literaturtheorie und einigen Klassikern.

In meinem Rückblick will ich nun kurz eine kleine Bilanz ziehen, indem ich zuerst noch mal hinweisen möchte, worum es mir hier im Grunde geht, was also mein Blog unter Literatur versteht und wie ich zu meinem Bewertungssystem komme. Im nächsten Schritt analysiere ich dann mittels des Kategoriensystems die Gegenwartsliteratur, die ich thematisch-schematisch in diesem Jahr klar in Theater/Bohème/Künstler-, Psycho-Physiko-Pathologia- und Journalisten-Politiker-Literaturen einordnen kann, nebst den üblichen Verdächtigen (Coming-of-age und DDR). Hier werde ich meine Bücher des Jahres krönen, in allen Kategorien einzeln und dann in Summe. Im letzten Schritt lasse ich kurz die Klassiker Revue passieren und beende dann fröhlich das Jahr und freue mich auf das nächste.

Kommunikatives Lesen

Meine Besprechungen beleuchten die Texte stets unter ihrem ästhetischen Aspekt, d.h. ich betrachte Romane, Gedichte oder Dramen als Kunstwerke, denen ein formal-expressives Ingenium innewohnt, oder eben, die ein sinnliches Erscheinen einer das jeweilige, sich ausdrückende Individuum charakterisierende Idee ermöglichen. Ich kann es nicht besser sagen. Nur so viel, ich betrachte die besprochenen Texte nicht als Informationen, als diskursive Verarbeitungen von Nachrichten, als Diskursbeiträge – solche würde ich niemals mit Sternen und Bewertungen versehen. Wie käme ich dazu? Wortmeldungen eines Individuums würde ich niemals in einen formalästhetischen Rahmen einbetten. Wortmeldungen zielen darauf ab, verstanden zu werden, und hoffen auf Zustimmung, derweil sie Ablehnung befürchten.

Literatur steht jenseits davon. Zwischen den Kommunizierenden schiebt sich ein Medium, das ästhetisch-expressive Freiheit ermöglicht (nicht garantiert), und diesem Medium und wie es genutzt, erweitert, verfeinert und entfaltet wird, gilt meine hauptsächliche Aufmerksamkeit. Mittels fünf Kategorien versuche ich dieses, mich immer noch bezaubernde Kommunikationsform, zu umkreisen:

  1. Inhalt: Die Handlung selbst, die erzählt wird, der Plot, der begeistert, interessiert und fasziniert, der überrascht und provoziert.
  2. Form: Die sprachliche Darbietungsweise des Textes, wie er sich selbst als Kunstwerk setzt und rahmt, sich einen Fiktionalitätscharakter erarbeitet, um so weit wie möglich unabhängig von äußeren Umständen (und Informationen) wirken zu können.
  3. Erzählstimme: Die Gestaltung des Erzählvorganges selbst, also inwiefern eine Stimme den formalisierten Inhalt darbietet und mit Glaubwürdigkeit, Einheit, Stimmigkeit und Intensität versieht.
  4. Komposition: Hier spielen nun die Momente in einem dynamischen Netzwerk ineinander, inwiefern also Eigenarten, Unterlassungen und Einlassungen in Form, Inhalt und Erzählstimme zusammen ein lebendiges, atmendes Ganzes werden.
  5. Leseerlebnis: Das ist das abschließende, sehr auf mich mit meiner Leseerfahrung gemünztes Kriterium, inwiefern ich daran denke, den Titel nochmals zu lesen, inwiefern mich das Lesen selbst begeistert hat, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, mit diesem und keinem anderen Titel viele Stunden meines Lebens verbracht zu haben.

2025 aus Sicht der Gegenwartsliteratur

Auch in 2025 habe ich jede Kalenderwoche (53x) ein Buch aus Bestseller- und Kritiker- und Preislisten gewählt, um dem Lob und der Begeisterung auf den Zahn zu fühlen und zu erforschen, was die Öffentlichkeit so umtreibt und wohin es die Literatur als soziales System hinzieht. Seltsamerweise hat das Thema DDR, in meiner Wahrnehmung, stark an Interesse verloren (Christoph Heins Das Narrenschiff zog dennoch viel Aufmerksamkeit auf sich).

Das Untergangsthema selbst, die traumatische, individuell belastende Weltwahrnehmung, die Psycho-Physiko-Pathologia standen hingegen stark im Vordergrund. Auf diesen Stoff fielen tatsächlich 23 von 53 Titeln, die allesamt mehr oder weniger eindeutig das Thema verhandeln, dass die Welt zu viel für das jeweilige Individuum ist, die Überforderungen, Anforderungen, Herausforderungen schier zu groß geworden sind. Diesbezüglich gab es Weltflucht-Texte wie Samantha Harveys Umlaufbahnen oder Anne de Marckens Es währt für immer und dann ist es vorbei, aber auch apokalyptische Versionen wie Heinz Strunks Zauberberg 2 und Paul Lynchs Das Lied des Propheten. Hauptbereich bleiben aber sehr individuelle Beschreibungen des Scheiterns an den eigenen und fremden Ansprüchen, allen voran Kristine Bilkaus Halbinsel, das den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat, oder auch das überaus viel Aufmerksamkeit auf sich ziehende Buch von Nelio Biedermann Lázár.

Zur Weltfluchtthematik passt dann, dass Bohème-Literatur in diesem Jahr hoch in Kurs gestanden hat (18 von 53 Titeln), also all jene Romane, die hauptsächlich im Kunst- und Kulturbetrieb handeln, wo die Welt noch gut sein könnte, jedoch meist nicht ist, insbesondere die Theaterwelt scheint doch große Attraktivität zu besitzen, die in vielen umfänglich diskutierten Romanen zum Stoff gewählt wurde (über 10x), bspw. Marlene Streeruwitz Auflösungen, Kaleb Erdmann Die Ausweichschule, und Joachim Meyerhoff Man kann auch in die Höhe fallen.

Im folgenden Abschnitt erwähne ich nun alle Titel, die im Jahr 2025 in irgendeiner Kategorie 5 von 5 Sternen erhalten haben und kröne in jeder Kategorie mein Jahresbuch. Hierfür verwende ich mein System, nach jeder Lektüre ausführlich alle Kategorien bewertet zu haben. Ich stehe also mit meinen eigenen Auswertungen plötzlich vor vollendeten Tatsachen und deshalb auch vor Überraschungen.

Bücher des Jahres nach Kategorien:

i) Inhalt: Hier haben von den Gegenwartsromanen vier die volle Punktzahl erhalten, und zwar:

Katerina Poladjan Goldstrand,
Annett Gröschner Schwebende Lasten,
Dorothee Elmiger Die Holländerinnen, und
Christine Wunnicke Wachs.

Am meisten gerührt hat mich sicherlich Gröschners Schwebende Lasten, am meisten amüsiert Wunnickes Wachs, gegruselt Elmigers Die Holländerinnen, aber nachhaltig, mitschwingend, mit auf eine Reise genommen hat mich das odysseeische Goldstrand, das hiermit auch klar meine Nummer eins in der Kategorie Inhalt ist. Über dem ganzen Buch liegt eine Art Märchengoldstaub, ein Sonnenglitzern, das in seinem Optimismus sehr selten geworden zu sein scheint.

ii) Form: Hier haben von den Gegenwartsromanen einige mehr die volle Punktzahl erzielt, nämlich

Katerina Poladjan Goldstrand,
Kaleb Erdmann Die Ausweichschule,
Dorothee Elmiger Die Holländerinnen,
Christine Wunnicke Wachs,
Marlene Streeruwitz Auflösungen,
Ursula Krechel Sehr geehrte Frau Ministerin,
Patrick Modiano Die Tänzerin, und
Eckhart Nickel Punk

In bezug auf sprachliche Innovationen, wohlgelittene Wortdrechseleien ist 2025 also ein gutes Jahr gewesen. Tadellos und geschmeidig schrieben Erdmann und Krechel, Wunnicke und Nickel, avantgardistisch-verstörend, wie immer, Streeruwitz und lyrisch-melodisch Modiano und Poladjan, aber Elmiger hat mit Die Holländerinnen, nicht nur 2025 den Preis des Börsenvereins des deutschen Buchhandels erhalten, kurz den Deutschen Buchpreis, sie hat mich mit in eine Todesfuge mit glimpflichen Ausgang gezogen und expressiv-sprachlich sehr beeindruckt hinterlassen. Mein klares Buch des Jahres in Sachen: Form.

iii) Erzählstimme: Eine für gewöhnlich sehr schwierige Kategorie, da wenige Texte diese Gesamtstimmung innerhalb eines Textes aufrechtzuerhalten verstehen. Es gab nur zwei Texte bei den Neuerscheinungen, die 5 von 5 Punkten erhielten:

Patrick Modiano Die Tänzerin, und
Eckhart Nickel Punk

Wie gerne ich auch Nickel für seinen postmodernen Flair und freundlich-verspielten dystopischen Ton und fabulierlustigen, musikunterwanderten Erzählstil den Vorzug geben würde, gegen Modianos filigran-erzählte, weich-sentimental gehaltene Schwebeweise kommt er im Nachhinein nicht an. Modiano erzielt viel Nachhall mit Die Tänzerin bei mir, ein heilendes, freundliches, warmes Buch, das alles beinhaltet, was ich mir von einer Sommerlektüre wünschen kann, und wäre somit klar das Buch des Jahres in Erzählstimme, hätte ich nicht am Ende Rachel Kushners See der Schöpfung gelesen, die mit ihrer hardboiled Agentinnen-Protagonistin eine Extra-Punkt für Innovation, Intensität und Verve der kosmischen Abgeklärtheit erhielt und dadurch mit 6 von 5 Punkten (durch einen Extrapunkt für Innovation) Buch des Jahres in dieser Kategorie werden muss und auch das Buch des Jahres vom neu ausgelobten Internationalen Buchpreis des Spiegels geworden ist.

iv) Komposition: Ebenfalls für gewöhnlich eine schwierige Kategorie, die oft an der Erzählstimme scheitert. Doch die Unzulänglichkeiten können durch inhaltliche, formale Aspekte oft geglättet werden, und so gibt es tatsächlich fünf Titel mit voller Punktzahl:

Rachel Kushner See der Schöpfung,
Katerina Poladjan Goldstrand,
Annett Gröschner Schwebende Lasten,
Sarah Lorenz Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken, und
Anne de Marcken Es währt für immer und dann ist es vorbei

Unfreiwillig hat mich Lorenz sehr durch das Zwiegespräch mit Mascha Kaléko berührt, und die sich durchdringenden Monologe mit der Reise verdichtete das Buch auf unheimliche und intensive Weise zwischen Himmel und Erde, genauso wie de Marckens Fabel, und Gröschners rührende Schwebende Lasten. Poladjan ahmt die Odyssee nach und führt auch das formal zu Ende, was sie inhaltlich anstrebt, aber von allen hat doch Rachel Kushner mit der anthropologischen Durchdringung ihres eigenen Seins ein so verwobenes und dichtes Netzwerk an Text geschaffen, das sie auch in dieser Kategorie See der Schöpfung mein Buch des Jahres ist.

v) Leseerlebnis: Diese sehr weiche Kategorie beinhaltet stark, inwiefern ich mir vorstellen kann, ein Buch ein weiteres Mal zu lesen. Hier schafften es vier Titel in die Auswahl:

Katerina Poladjan Goldstrand,
Sarah Lorenz Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken,
Patrick Modiano Die Tänzerin, und
Eckhart Nickel Punk

Rührend mit viel Schrecken taucht, auch zu meiner Überraschung, wieder Lorenz auf, nicht so Nickel, der mit seinem Patchwork-Schreiben und Pop-Zitationen viel Amüsement feilbietet, aber in Sachen nachhallender Wirkung und Atmosphäre bleiben Poladjan und Modiano vorn, und von beiden dann doch Modiano mit seinem warmen, freundlichen Buch über eine Freundschaft und viel mehr, nämlich über die Freude am Leben und Kennenlernen von Menschen. Die Tänzerin ist also zumindest im Leseerlebnis mein Buch des Jahres.

Mein Gegenwartsroman des Jahres 2025

Durch die hohe Aufmerksamkeit, die Dorothee Elmiger erhalten hat, befand ich mich lange in der Meinung, dass meine Bewertungen dasselbe widerspiegeln, aber ich habe mich getäuscht. Meine Bewertungen entstanden stets nach der Lektüre, die ich meist vor Zurkenntnisnahme des Diskurses vollziehe, und so entstand eine ganz andere Liste. Ich zähle die erzielten Punkte einfach zusammen, um mich nicht selbst zu betrügen:

Katerina Poladjan Goldstrand – 23 Punkte
Rachel Kushner See der Schöpfung – 22 Punkte
Patrick Modiano Die Tänzerin – 22 Punkte
Eckhart Nickel Punk – 21 Punkte
Dorothee Elmiger Die Holländerinnen – 21 Punkte

Um überhaupt in die letzte Auswahl zu gelangen, muss ein Titel mindestens irgendwo 5 Punkte erhalten haben, d.h. maximal hat ein solches Buch 21 Punkte und ist bereits oben erschienen (was mir die Mühe nimmt, alle Punkte von allen Büchern zusammenzählen zu müssen). Tatsächlich hat mich augenscheinlich, im Moment des Lesens und des über die Lektüre Nachdenkens Katerina Poladjans Goldstrand am meisten beeindruckt. Mein Herz bleibt zwischen Modiano, Poladjan und Kushner irgendwie unentschieden hängen, was mir aber wiederum nur zeigt, dass ich besonders optimistische fröhliche, kosmische Literaturen subjektiv für ergiebiger empfinde, als Schwarzmalerei und Brutalität. Dennoch halte ich Die Holländerinnen für ein erstaunlich ergiebiges, dynamisches Werk, das ich beizeiten wiederlesen werde.

Fazit

Bevor ich  mich in das Jahr 2026 verabschiede und allen einen guten Rutsch wünsche und mich für ein dynamisches, fröhliches Lektüre- und Diskussionsjahr bedanke, möchte ich noch kurz ein paar Sätze zu den Klassikern verlieren, die ich in diesem Jahr zur Hand genommen habe. Drei von ihnen nämlich bekamen die volle Punktzahl, d.h. Bestbewertungen in allen fünf Kategorien:

Lew Tolstoi Krieg und Frieden,
Johann Wolfgang Goethe Wilhelm Meisters Wanderjahre, und
Gustav Flaubert Salammbô

Kaum las ich diese Bücher, langsam und mich selbst vergessend, wurde ich wieder daran erinnert, wieviel Lebenskraft in diesen Büchern gespeichert liegt, und welche Intensität sich transportieren kann, sobald Stimme, Handlung und sprachliche Form unabsehbar so ineinander spielen, dass ein Text vor den eigenen Augen zu leben und zu atmen beginnt.

In diesem Sinne ist es ein fröhliches und gutes Jahr gewesen, und ich schließe nun tatsächlich mit einem großen Dankeschön an alle, und wünsche uns allen ein guten Rutsch und ein fröhliches, gesundes neues Jahr!

Alexander

24 Antworten auf „Mein Lesejahr 2025“

  1. Christiane – Home of abc.etüden ;-) Christiane lebt im Süden Hamburgs, hat einen bunten Schreib-/Gedichte-Blog und einen Regenblog und schreibt, fotografiert und liest gern ;-) https://365tageasatzaday.wordpress.com/ https://regensucherin.wordpress.com/
    Christiane sagt:

    Ich staune immer wieder über die literaturwissenschaftliche Akribie, mit der du vorgehst, lieber Alexander, wie auch über die Ergebnisse, die du uns präsentierst. Das ist eine hochinteressante Bereicherung der Rezensionen, die ich sonst so lese. Ich bin gespannt, was das neue Jahr so bringen wird.
    Komm gut raus und wieder rein, und möge das neue Jahr dir gewogen sein! 😁👍🍀
    Morgenkaffeegrüße 🌧️🎶🛋️☕🍪

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Danke dir, Christiane, ich will es ja eigentlich nicht zu literaturwissenschaftlich klingen lassen :O … eher textbesessen, neugierig, forschend. Mich interessiert, was da eigentlich passiert, und warum es nie langweilig ist, für mich, zu lesen. Es ist ein eigenartiges Ding für mich. Mich freut es sehr, dass du hier und da den Besprechungen etwas abgewinnen kannst. Möge das neue Jahr dir auch gewogen sein, und Danke für dein großes Herz und die fröhliche Stimmung, die du verbreitest! Insbesondere für die Lyrik Montagsmorgen, die ich immer gerne lese! Komm gut ins Neue!!!

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Lieber Joachim, Danke für deine lieben Worte – ich hoffe immer noch, dass meine Besprechungen nicht zu lang sind, und beschränke mich stets auf eine Wortzahl. Schön, dass du weiterhin mal was auf meinem Blog findest. Danke dir auch dafür, dass du meine Physikbegeisterung aufrechterhältst mit deinen Beiträgen, schönen Bildern und Rätseln. Ich wünsche dir einen guten Rutsch!! Lass uns auf ein sonniges, schönes naturverbundenes Jahr hoffen!! Viele Grüße!!

  2. Lieber Alexander, Danke (immer wieder: Danke) für Deine fundierten und anregenden Rezensionen – die Lesewelt wäre ärmer ohne Deinen Blog! Und ich wünsche Dir (und uns), dass das kommende Jahr für Dich wieder viele schöne Lese- Erlebnisse bereithält und Du uns weiter mit Deinen klugen Beiträgen darüber erfreust! Alles Liebe, Sabine

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Sabine, du Wortschmiedin. Es freut mich ungemein, dass der Blog ein paar Ideen stiften und vielleicht zu Lektüren inspirieren kann. Ich mag Literatur – ich mag die Vielfalt, und dass ich nie weiß, was als nächstes da geschrieben steht, und da bist du auch ganz vorn dabei, denn deine Gedichte platzen immer wieder in meine Welt und bringen lyrisches Licht in sie hinein. Meinen herzlichen Dank dafür. Komm gut ins neue Jahr, und ich hoffe nur das Beste für deine Liebsten und dich in 2026. Alexander

  3. Danke für dieses Lesejahr, Alexander!
    Beim Vergleichen bzw. Suchen der Schnittmenge war dann doch einiges dabei.
    „Goldstrand“ und Sarah Lorenz‘ Zwiegespräch mit Mascha Kaléko habe ich gelesen.
    Und „Halbinsel“, „Schwebende Lasten“ und „Das Narrenschiff“ liegen hier bereits auf dem noch ungelesenen Stapel zur Lektüre bereit.
    Um „See der Schöpfung“ bin ich schon ein paar Mal drumherum geschlichen. Mal sehen – Du hast mich auf jeden Fall ein weiteres Mal neugierig gemacht.
    Ich wünsche auf jeden Fall ein gesundes, gutes neues Jahr 2026 mit weiterhin interessanten und vielseitigen Lektüren! Herzliche Grüße! Barbara

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Barbara, was wäre mein WordPress ohne deine Kulturbowle! Sie wäre so viel ärmer und weniger herzlicher und fröhlicher. „Schwebende Lasten“ hat mir außerordentlich gefallen, vielleicht schreibe ich eine längere Version von meinen Eindrücken auf. Es ist auf eine gewisse Weise ein wahres Herzensbuch, das dir, da bin ich sicher, gefallen wird. „Halbinsel“ ist etwas schwerer, und „Das Narrenschiff“ bedarf einiges Durchhaltevermögen, denn die Zeit wird als sehr starr und düster und grau beschrieben. Doch das muss dich nicht schrecken, so viel Wärme und Fröhlichkeit du in dir hast! Danke dir für deine schönen Worte und bleib gesund, rutsche gut ins Neue und lass uns viele neue Bücher gemeinsam entdecken. Herzliche Grüße, Alexander.

  4. Lieber Alexander, ich bin immer wieder von Deinen Buchbesprechungen beeindruckt, von Deiner Lesegeschwindigkeit und Deiner Analyse. Dankeschön, Dir auch alles Gute für 2026 und für heute einen wunderbaren Übergang. Viele Grüße, Bettina

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Bettina, deine biographischen Beiträge lese ich alle und ich spüre so viel Zeit, so viel Leben, so viel Erfahrung in deinen Berichten. Du hast einen sehr außerordentlichen Blog, den ich sehr mag, was ich vielleicht nicht oft genug schreibe und kommentiere. Danke für deine warmen Worte, auch in Bezug auf meinen Blog. Ich lese vielleicht sogar manchmal zu viel. Manchmal ist Besinnung ganz gut, und da kommt so ein Jahresrückblick ganz recht. Möge dir 2026 ein freundliches und warmes Gesicht zeigen, wie du es für uns alle bereithältst! Danke dafür. Und einen guten Rutsch heute, herzlichst Alexander!!

  5. Deine Rezensionen verdienen ja unbedingt ein genaues, aufmerksames Lesen daher verschiebe ich dies auf die nächsten Tage. Auch hier vielen Dank für deinen bereichernden Blog und einen guten Rutsch!

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Myriade, meine Besprechungen sollen ja helfen, egal wann die Lektüre stattfindet. Sie liegen ja bereit und sind vielleicht oft ein wenig zu lang, um sie schnell wegzulesen. Mir fällt aber kein anderes Format ein, um, auch für mich, eine gewisse Horizonttiefe in die Texte hineinzulesen. Daher benötige ich ein wenig Raum und Schwerfälligkeit. Danke für deine Improvisationen und deine kreativen Impulse und für die Offenheit, die du in die Welt bringst. Kommt gut ins neue Jahr, in PB (oder seid ihr woanders?) Mögen viele Wunderkerzen leuchten und funkeln, die uns allen ein zauberhaftes Jahr einläuten. Viele Grüße, Alexander!!

  6. Lieber Alexander,
    auch wenn ich mich seit längerem kommentatorisch in Schweigen hülle, da ich mich zur Zeit dem analogen Tun mehr zugeneigt fühle als dem digitalen, lese ich doch weiterhin begeistert deine anspruchsvollen Buchbesprechungen. Danke für ein Jahr voller Anregungen und bewunderter Beiträge zur literarischen Kultur.
    Ich wünsche dir einen fröhlichen Silvesterabend und ein friedliches, gesundes, rundum gutes Neues Jahr.
    Ule

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Ule, das gute an der digitalen Sache – sie liegt einfach da, und falls etwas interessiert, lässt es sich abrufen. Dass du mehr Ruhe im Analogen findest, verstehe ich. Ich bspw. lese fast nur analog und schreibe auch meine Notizen mit Bleistift, erst ganz am Ende digitalisiere ich den Eindruck zusammen. Ich wünsche dir viel Zeitruhe mit der Kamera, ich mag deinen außerordentlichen Bilder, und auch ich wünsche dir ein friedliches, gesundes, und uns allen ein rundum gelungenes gutes Jahr. Vielen Dank für deine Grüße!! Komm gut rein in das neue noch sehr offene Jahr! Alexander

  7. Vielen Dank Alexander für deinen so bereichernd en Blog. Freue mich auf das Mitlesen in 2026

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Das ist nett!! Danke. Was war denn dein Buch des Jahres? Das würde mich sehr interessieren. Und frohes Neues!!

  8. Lieber Alexander, wieder ein wunderbarer Beitrag von dir. Ich mag deine Herangehensweise, da sie so ganz anders als meine ist. Ich fühle mich nach deinen Beiträgen immer um so viel schlauer und sehe das gelesene Buch dann nochmal mit anderen Augen. Erinnert mich dann immer an mein Germanistikstudium. Ich finds klasse, dass du auch auf Klassiker eingehst und nicht nur die aktuellen Veröffentlichungen beleuchtest. Und mehr als 125 Bücher!!! Das ist wirklich eine Leistung. Vor allem, wenn man deine Besprechungen dazu anschaut. Dafür brauchst du ja auch viel Zeit
    Annett Gröschner war mein absoluter Favorit letztes Jahr. Sarah Lorenz hab ich jetzt so oft auch bei anderen entdeckt, dass ich wohl nächstes Jahr dazu greifen werde.
    Ich wünsche uns allen, dass du hier fleißig weiterschreibst, denn dein Blog ist eine wahre Bereicherung. Danke und alles Gute für 2026!

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Liebe Vera! Vielen Dank für deine Neujahrsgrüße. Ich wünsche dir auch ein schönes neues Jahr, Gesundheit und Glück. „Schwebende Lasten“ von Gröschner gehört auch zu meinen besten Leseerlebnissen in 2025, ich werde, denke ich, demnächst darüber auch berichten. Wichtig beim Lesen ist ja der Spaß, und ich versuche mit meinen Berichten, den Spaß noch etwas zu mehren und zu multiplizieren, ob es mir immer gelingt und es nicht zu verkopft wird, weiß ich nicht. Mich freut es jedenfalls sehr, hier und da zu hören, dass meine Berichte bereichern. Ich schaue auf deinem Blog auch oft vorbei und mag die sehr optimistische Grundstimmung. Danke dir hierfür!! Beste Grüße!

  9. Ich hatte keines. Aber in der Gegenwartsliteratur war es mir t Abstand Elmiger. Ansonsten habe ich sehr zerfasert gelesen, was schade war.
    In diesem Jahr möchte ich mehr Struktur hineinbringen. Im Moment lese ich von Safranski Schiller und G.
    Schiller ist Kür und G.Pflicht.

    1. Alexander Carmele – Ich lese gern, reise viel, laufe Langstrecken, studiere, lerne und bin wissbegierig und interessiert an neuen Erfahrungswelten. Studiert, am Arbeiten, Hobbydenker, Freizeitsportler, offen für moderne Unterhaltung aller Art. Germanistik, Physiker, und blogge herum.
      Alexander Carmele sagt:

      Das Buch liegt hier auch – wollte auch die lange Biographie über Goethe von Safranski lesen. Ich mag die sehr fundierte Art, Geschichte aufzuarbeiten, die Safranski hat. Schön, dass dir Elmiger gefallen hat, falls du Bücherwünsche hast, sag Bescheid! Im übrigen, mit Schiller, muss ich zugegeben, konnte ich noch nie etwas anfangen (es sei denn mit dem Gedicht, Kraniche des Ibykus), aber seine ästhetischen Schriften und Dramen, na ja … also, verstehe ich deine Einschätzung. Ob ich je Schiller eingehender konsultiere, mag ich zu bezweifeln 😀

      1. Danke lieber Alexander.
        Ich gebe zu von Schiller kaum etwas gelesen zu haben. Aber in jungen Jahren begeisterten mich die : die Briefe zur ästhetischen Erziehung des Menschen.
        Ich stimme dir zu : Safranski geht in die Tiefe. Und zudem liest es sich sehr gut.
        Es ist mir möglich einzutauchen und das passiert mittlerweile nur noch selten.
        Ich merke mir den Wilhelm Meister vor. 🙂

    2. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
      hibouh sagt:

      Ja! Elmiger! Schiller und Goethe sind Kür und Pflicht zugleich 🙂

  10. hibouh – Grand Turc – read me! Und weiterhin.... Die Labyrinthe von Hibouh: Orte der Sehnsucht. Oasen für alle Umtriebigen und Nachtschönheiten. Inseln im opaken Licht der Phantasie unter einem fleischig dahinziehenden Mond. Leise Dämmerung auf den Höhen. Neugierig geworden? Wir bringen Sie hin, wo Erleben und Erkennen eins werden. Nur Mut - lüften Sie dieses Geheimnis!
    hibouh sagt:

    Gehöre inzwischen zu den regelmaessigen Lesern Deiner feinen Kommentare! Wünsche ebenfalls alles Gute (und Lesenswerte!) für 2026!

Kommentar verfassenAntwort abbrechen

Entdecke mehr von Kommunikatives Lesen

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen

Die mobile Version verlassen
%%footer%%